Weil ein Firmware-Update auf einigen Druckern von Canon fast ohne Absicherung installiert werden kann, haben IT-Sicherheitsexperten dort als Machbarkeitsnachweis das Ballerspiel Doom installiert.
Die Telekom bietet einen kostenpflichtigen Dienst für die verschlüsselte Kommunikation an. Die Mobile Encryption App wurde vom deutschen Unternehmen GSMK entwickelt, das auch das Cryptophone anbietet.
Es gab Gerüchte, Geheimdienste und Hacker hätten von der Heartbleed-Lücke längst gewusst und sie ausgenutzt, bevor sie publik wurde. Dafür gebe es keine Hinweise, heißt es jetzt in einer Studie.
Nach der Veröffentlichung von Kontodaten in einem Bitcoin-Forum zwingt Google die Betroffenen zu neuen Passwörtern. Angriffe hätten mit den erbeuteten Daten aber kaum stattfinden können.
Mehr als 5 Millionen Kontodaten vornehmlich russischer Google-Benutzer sind in einem Bitcoin-Forum veröffentlicht worden. Der Großteil ist aber offenbar veraltet.
Wegen eines Fehlers in der PGP-Erweiterung Enigmail werden E-Mails an BCC-Empfänger unverschlüsselt versendet. In Version 1.7.2 ist der Fehler behoben worden.
Der Gründer von Megaupload Kim Schmitz hat einen Teilsieg errungen. Er bekommt nach über zwei Jahren einen Teil seines Materials wieder, das die neuseeländische Polizei konfisziert hatte.
Die Weisheit Vorsicht ist besser als Nachsicht gilt besonders beim Verlust eines Android-Smartphones, denn Diebe können die persönlichen Daten des Besitzers auslesen - samt Zugangsdaten zu wichtigen Online-Konten. Anti-Diebstahl-Apps helfen nur, wenn schnell reagiert wird.
Für Fedora soll es die neue grafische Laufwerksverwaltung Blivet-gui geben, die das Einrichten von Partitionen erleichtern soll. Im Gegensatz zu Gparted soll Blivet-gui auch mit LVM- und LUKS-Partitionen arbeiten.
Google hat seine Pläne zur Abschaffung von SHA-1-Signaturen konkretisiert. Trotz langjähriger Warnungen gibt es noch Tausende Zertifikate mit SHA-1-Signaturen, die bald Probleme bekommen werden.
Update Hat das FBI mit Hilfe der NSA den Silk-Road-Server in Island ausfindig gemacht? Diese Vorwürfe will die US-Bundespolizei nun entkräftet haben. Die Anonymisierung durch Tor sei leicht auszuhebeln gewesen.
Apple will mit einer erweiterten Zwei-Faktor-Autorisierung neuer E-Mail-Benachrichtigungen die Sicherheit für den Zugriff auf die iCloud verbessern. Das sagte Apple-Chef Tim Cook in einem Interview mit dem Wall Street Journal.
Apple hat im Vorfeld von iOS 8 die Regeln für App-Entwickler aktualisiert. Eine davon lautet: Fitness- und Gesundheits-Apps dürfen Daten künftig nicht mehr in iCloud speichern.
Der Diebstahl der freizügigen Fotos mehrerer US-Prominenter sei keiner Lücke in ihren Systemen geschuldet. Vielmehr seien ihre Konten gezielt angegriffen worden, schreibt Apple in einer Mitteilung. Anwender sollten trotzdem beunruhigt sein.
Mit der iPhone-Wärmebildkamera Flir One können Datendiebe offenbar spielend leicht PIN-Nummern an Geldautomaten oder Kassenterminals auslesen. Doch es gibt einen Weg, sich zu schützen.
Wer ist schuld, wenn Kriminelle in Cloud-Speicher einbrechen und die dort abgelegten Fotos verbreiten? Wer nur auf die Opfer zeigt, macht es sich zu einfach.
Verance, der Hersteller des DRM-Systems Cinavia, hat ein neues Patent erteilt bekommen. Es beschreibt, wie Filme auch über verschiedene Verbreitungswege geschützt werden können. Dabei ist es nicht nötig, eine schon bestehende Verschlüsselung zu brechen.
Der US-Domainverwalter Namecheap vermerkt seit einigen Tagen deutlich erhöhte Login-Versuche. Die dabei genutzten Kontodaten sollen aus der Sammlung russischer Hacker stammen.
Nach der Veröffentlichung zahlreicher intimer Fotos von US-Prominenten will Apple Berichte überprüfen, wonach sich Datendiebe über eine Sicherheitslücke in der iCloud Zugriff auf Konten verschafft haben.
Eine Analyse der Ransomware Dircrypt hat ergeben, dass die verschlüsselten Dateien des Erpressungstrojaners offenbar den Schlüssel mitliefern. Allerdings nur für einen Teil der Daten.
Update Die bei 4Chan aufgetauchten kompromittierenden Fotos einiger US-Promis sollen angeblich über einen Hack auf Apples iCloud gestohlen worden sein. Wie der Verantwortliche an die Daten herangekommen ist, bleibt unklar.
Die neue Version 5.6 der Skriptsprache PHP enthält variadische Funktionen, neue Operatoren, Importmöglichkeiten für Funktionen und Konstanten sowie einen interaktiven Debugger und Verbesserungen am SSL-Stack.
Wer auf eine politische Demonstration geht, kann schnell in eine Funkzellenüberwachung der Polizei geraten oder sein Smartphone gar loswerden. Ein Leitfaden verrät, wie man sich digital auf eine Demo vorbereitet.
Google hat ein Protokoll zur Verteilung der öffentlichen Schlüssel für sein PGP-basiertes Verschlüsselungsplugin End-to-End vorgestellt. Bisher setzen Mailverschlüsselungssysteme entweder auf ein Web-of-Trust oder auf zentrale Zertifizierungsstellen - beides ist wenig überzeugend.
Mozilla hat aus Versehen E-Mail-Adressen und Passwörter von fast 100.000 Bugzilla-Nutzern offengelegt. Für die Mozilla Foundation ist es bereits die zweite Sicherheitslücke innerhalb weniger Wochen.
Mit Ralph Lauren zeigt ein klassischer Markenhersteller aus der Bekleidungsbranche ein Smart-T-Shirt, das biometrische Daten beim Sport erfassen kann. Das helle Hemdchen ist ab sofort auch in Deutschland vorbestellbar.
Der kleine Rechner von Kinko verspricht eine einfache Verschlüsselung von E-Mails. Es handelt sich um einen kleinen Imap-Server für zu Hause oder fürs Büro. Wir haben uns die Kinkobox genauer angeschaut.
Google will Zertifikate, die mit SHA-1 signiert sind, bis spätestens 2017 loswerden. Der Chrome-Browser wird bald entsprechende Warnungen anzeigen. SHA-1 gilt schon seit einigen Jahren als potentiell unsicher.
In mehr als 140.000 vernetzten Geräten haben Forscher teils schwerwiegende Sicherheitslücken entdeckt, darunter Zero-Day-Exploits, hartcodierte Passwörter und private Schlüssel.
Durch Messungen des Erdungspotentials lassen sich geheime Schlüssel von älteren GnuPG-Versionen extrahieren. Das kann durch Messungen an Metallteilen am Gehäuse oder durch Netzwerkkabel geschehen.
Ein irrtümlich nicht abgeschaltetes Tool hat beim Schweizer Maildienst Protonmail dafür gesorgt, dass Nachrichten von Kunden verloren gingen. 95 Prozent der gelöschten E-Mails sollen wiederhergestellt sein, und auch die Ursachenforschung dokumentiert das Unternehmen sehr offen.
Anonymes Surfen mit Tor ist noch sicherer, wenn die Software nicht auf dem eigenen Rechner läuft. Die Software Portal integriert Tor in die Firmware Openwrt und lässt sich so auf ausgewählten mobilen Routern nutzen.
Die Deutsche Post kündigt einen Messaging-Dienst an, der unter dem gewöhnungsbedürftigen Titel Sims Me End-to-End-Verschlüsselung und Nachrichten mit Selbstzerstörungsfunktion anbieten soll.
Für seinen Chrome-Browser führt Google eine Liste von Webseiten, die ausschließlich über HTTPS erreichbar sein sollen. Dort kann sich jeder Webseitenbetreiber eintragen, der die HSTS-Erweiterung nutzt.
Dem Schweizer E-Mail-Anbieter Protonmail ist eine erneute Panne unterlaufen. Ein Mitarbeiter habe aus Versehen mehrere E-Mails gelöscht. Protonmail entschuldigt sich für die "schrecklichen Fehler".
Die Gesellschaft für Informatik kritisiert, dass Betreiber von Servern und Webseiten die Passwörter der Nutzer nicht ausreichend sichern würden. Bei den Sicherheitsmaßnahmen gegen den aktuell diskutierten Identitätsdiebstahl seien allein die Firmen in der Pflicht.
Mittels einer "Mobile Encryption App" für Android und iOS will die Telekom Gespräche und Textnachrichten absichern. Die Lösung stammt von der deutschen Firma GSMK und ist bisher nur für Großkunden verfügbar, was sich aber ändern soll.
Def Con 22 Der PGP-Erfinder Phil Zimmermann will mit seinem Silent-Circle-Dienst und verschlüsseltem VoIP die Zusammenarbeit der Telekommunikationsunternehmen mit den Geheimdiensten und Regierungen beenden.
Def Con 22 Dan Kaminsky fordert, dass sichere Zufallszahlengeneratoren zum Standard in allen Programmiersprachen werden müssen. Als weitere große Baustellen in der IT-Sicherheit sieht er Denial-of-Service-Attacken und die Speicherverwaltung von Browsern.
Def Con 22 Schlüssel für PGP-verschlüsselte Mails werden üblicherweise über eine achtstellige ID gefunden. Doch mit trivialem Aufwand lässt sich ein Schlüssel mit derselben ID erzeugen. Oftmals lassen sich Nutzer dadurch verwirren.
Der Bundesjustizminister will die Hehlerei mit gestohlenen Onlinekontodaten härter bestrafen. Gesetzeslücken für die Angebote auf einschlägigen Plattformen sollen geschlossen werden.
Black Hat 2014 Durch die statistische Analyse des Netzwerkverkehrs eines verschlüsselten SSH-Tunnels gelang es Forschern, Rückschlüsse auf das verwendete Programm zu ziehen. Das entsprechende Tool wurde samt Quellcode veröffentlicht.
Black Hat 2014 In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Projekte, die den gesamten IP-Adressraum im Internet scannten. Das Projekt Sonar will nun regelmäßig derartige Scans durchführen.
Black Hat 2014 Der Sicherheitschef von Yahoo kündigt an, dass das Unternehmen die Möglichkeit einer PGP-basierten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Yahoo Mail umsetzen will. Dabei will man offenbar mit Google zusammenarbeiten.
Künftig wertet Google Webseiten besser, die ausschließlich über HTTPS erreichbar sind. Damit das neue Ranking greift, müssen Administratoren einiges berücksichtigen.