Abo
  • Services:
Anzeige
Mit dem Captcha-Tool lassen sich persönliche Daten verschleiert versenden.
Mit dem Captcha-Tool lassen sich persönliche Daten verschleiert versenden. (Bild: privacy-captcha.com)

Optische Verschleierung: Kurze Nachrichten als Captcha-Bild verschicken

Der Verein Digitalcourage bietet eine neue Verschleierungsmethode an. Kurze Inhalte lassen sich als Captcha-Bild darstellen und als Datei verschicken.

Anzeige

Als Mittel gegen die automatisierte Ausforschung von Inhalten hat der Verein Digitalcourage zusammen mit dem Blog The Digital Native das Projekt Privacy Captcha gestartet. Auf der Website https://privacy-captcha.com könne ab sofort ein kurzer freier Text eingegeben werden, der anschließend in eine verzerrt zu lesende Bilddatei umgewandelt werde, teilte der Verein am Freitag mit. Diese Bilddatei könne dann per E-Mail, Twitter, Facebook oder anderen Diensten verschickt werden, ohne dass automatisierte Verfahren die Textinhalte auswerten könnten.

Die Seite bietet das generierte Bild im PNG-Format zum Download an und liefert zudem einen Link, über den der Text verschickt werden kann. Dieser Link wird allerdings nach zehn Minuten wieder gelöscht, so dass dauerhaft keine Daten auf der Seite gespeichert werden.

"Sand ins Getriebe werfen"

Der Verein räumte auf Nachfrage von Golem.de ein, dass die Captcha-Bilder keinen sicheren Schutz vor Ausspähung böten. Ziel sei es, mit kleinen Projekten das permanente Ausspähen von Informationen ein wenig aufwendiger zu machen. "Je mehr wir Dinge nutzen, die es ein bisschen schwieriger machen, alles mitzuschnorcheln, desto mehr werfen wir Sand ins Getriebe des schön geölten Überwachungsapparats", sagte Leena Simon von Digitalcourage. Es gehe nicht darum, ein falsches Gefühl von Sicherheit zu erzeugen. Auch sollten die Nutzer nicht glauben, dass es nicht möglich wäre, die Bilddateien auszuspähen. In einem Blogbeitrag empfiehlt der Verein daher den Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für eine wirklich sichere Kommunikation.

Inwieweit Geheimdienste auch Bilddateien automatisiert nach Informationen durchsuchen, ist unklar. Allerdings geht es bei der Aktion auch darum, den Firmen das Datensammeln zu erschweren. Dass sich die gängigen Captcha-Abfragen mit Bilderkennungssoftware inzwischen umgehen lassen, hat der Suchmaschinenkonzern Google inzwischen gezeigt. Für die Analyse seiner Streetview-Aufnahmen hat Google einen Algorithmus zum Erkennen von Hausnummern entwickelt, mit dem sein eigenes Anti-Spam-Programm Recaptcha in 99,8 Prozent der Fälle geknackt werden kann - selbst in der höchsten Sicherheitskategorie. Digitalcourage behauptet hingegen: "Privacy Captcha verzerrt das Bild in einer Weise, so dass auch weit entwickelte Bildanalysetools deine Daten nicht extrahieren können."


eye home zur Startseite
Butterkeks 07. Sep 2014

Der Link funzt nicht und auf der Webseite hab ichs nicht gefunden :/

Butterkeks 07. Sep 2014

Wie sollen die an das Geld kommen? Die werden keine Kreditkarten oder Paypal haben, auch...

Jaleks 06. Sep 2014

Leider ist der Speicher-Aufwand für solche Bilder < 20KB nicht sehr groß - auch kurz...

quadronom 05. Sep 2014

Tatsächlich ist es ja auch so, dass die Captchas dem Kommerz geschuldet sind: Man bekommt...

Spaghetticode 05. Sep 2014

Da kann der Geheimdienst dann auch so einen Dienst aufmachen und kriegt die Daten gleich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Basler AG, Ahrensburg
  2. SITA Airport IT GmbH, Düsseldorf
  3. cab Produkttechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  4. Swiss Post Solutions GmbH, Hallstadt bei Bamberg, Pulsnitz bei Dresden


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. mit Sony TVs, Radios und Lautsprechern, 4K-Blu-rays und Sennheiser Kopfhörern)
  2. Aktuell nicht bestellbar. Gelegentlich bezüglich Verfügbarkeit auf der Bestellseite nachschauen.

Folgen Sie uns
       


  1. VR

    Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben

  2. Razer-CEO Tan

    Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

  3. VW-Programm

    Jeder Zehnte tauscht Diesel gegen Elektroantrieb

  4. Spaceborne Computer

    HPEs Weltraumcomputer rechnet mit 1 Teraflops

  5. Unterwegs auf der Babymesse

    "Eltern vibrieren nicht"

  6. Globalfoundries

    AMD nutzt künftig die 12LP-Fertigung

  7. Pocketbeagle

    Beaglebone passt in die Hosentasche

  8. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  9. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  10. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe
  2. Anki Cozmo ausprobiert Niedlicher Programmieren lernen und spielen

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

  1. Re: Control Center und Bildschirm-halbierer

    bccc1 | 12:09

  2. Re: und was sagen die Piraten?

    nachgefragt | 12:09

  3. Re: Wozu?

    minnime | 12:08

  4. Re: Ich glaube 11 war die letzte IOS Version die...

    theonlyone | 12:08

  5. Re: Nur die Socke!

    the_wayne | 12:06


  1. 12:08

  2. 11:30

  3. 10:13

  4. 09:56

  5. 09:06

  6. 08:11

  7. 07:21

  8. 18:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel