Sims Me: Deutsche Post macht Whatsapp und Snapchat Konkurrenz

Die Deutsche Post startet den mobilen Messenger Sims Me, der Whatsapp und Snapchat Konkurrenz machen soll. Das hat das Logistikunternehmen am 13. August 2014 angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Das Messaging-Tool soll über End-to-End-Verschlüsselung verfügen.
"Nachrichten, die durch Sims Me verschickt werden, werden auf dem Handy des Senders nach AES-256 symmetrisch und SSL-verschlüsselt über die Sims-Me-Server an den Empfänger übertragen. Damit der Empfänger die Nachricht lesen kann, benötigt er den entsprechenden Schlüssel" , erklärte das Unternehmen. Dieser werde im RSA-2048 Verfahren asymmetrisch für jeden Empfänger der Nachricht einzeln verschlüsselt und verschickt. Der Schlüssel zum Lesen der Nachricht könne nur auf dem Smartphone des jeweiligen Empfängers entschlüsselt werden.
Selbstzerstörungsfunktion wie bei Snapchat kostet 89 Cent
Die Sims-Me-App der Post ist kostenlos für Apple-iPhones und Android-Smartphones. Für 89 Cent lässt sie sich mit einer Selbstzerstörungsfunktion wie bei Snapchat ausstatten, die auf alle Nachrichten angewendet werden kann.
Die Anmeldung zu Sims Me ist über die eigene Mobilnummer möglich.
"Wir stellen Sims Me kostenlos zur Verfügung und nutzen den Service auch nicht zu Werbezwecken, wie andere Dienste das tun" , sagte Marco Hauprich, Senior Vice President Mobile & New Media bei der Deutschen Post. An allen Inhalten behalte der Nutzer bei Sims Me seine Rechte. Die Deutsche Post stehe seit über 500 Jahren für einen sicheren und vertraulichen Transport von Informationen.
Sims Me wurde von Mediatest Digital in Kooperation mit TÜViT (TÜV Nord Group) geprüft und als Trusted App eingestuft.