Abo
  • Services:

Promi-Hack JLaw: Apple will Fotodiebstahl untersuchen

Nach der Veröffentlichung zahlreicher intimer Fotos von US-Prominenten will Apple Berichte überprüfen, wonach sich Datendiebe über eine Sicherheitslücke in der iCloud Zugriff auf Konten verschafft haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple will mögliche Sicherheitslücken in der iCloud untersuchen, die zu einem Datendiebstahl geführt haben sollen.
Apple will mögliche Sicherheitslücken in der iCloud untersuchen, die zu einem Datendiebstahl geführt haben sollen. (Bild: Andreas Donath)

Die auf 4Chan und inzwischen auch anderen Internetquellen veröffentlichten kompromittierenden Fotos zahlreicher prominenter Frauen sollen aus deren gehackten iCloud-Konten stammen. Kurz nachdem die Fotos im Internet aufgetaucht sind, hatten Hacker den Quellcode des Einbruchwerkzeugs iBrute veröffentlicht. Ob ein Zusammenhang mit den veröffentlichten Fotos besteht, ist weiterhin unklar. Diesen Berichten will Apple nun nachgehen. Außerdem ermittelt die US-Bundespolizei FBI.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. via experteer GmbH, Bonn

Mit iBrute lassen sich per Brute-Force-Angriff Passwörter für Apple-IDs über Apples Dienst Find My Phone ausprobieren. Dem Python-Skript liegt auch eine Liste der angeblich 500 populärsten Passwörter bei. Über den Dienst ließ sich zuvor eine unbegrenzte Anzahl an Einlog-Versuchen absolvieren, inzwischen hat Apple die Zahl auf zehn reduziert, bevor das entsprechende Konto gesperrt wird.

iBrute-Entwickler distanzieren sich

Den iBrute-Code hatten die russischen Datenexperten von Hackapp im Rahmen eines Vortrags auf der Konferenz zur Datensicherheit Defcon_Russia in Sankt Petersburg veröffentlicht. Inzwischen haben sich die Entwickler bei Hackapp von dem Einbruch distanziert, sollten ihre Erkenntnisse zur Datensicherheit in iOS 7 und der iCloud bei dem Hack genutzt worden sein.

Sollten sich die Datendiebe über iBrute Zugriff auf die Konten der geschädigten Prominenten verschafft haben, könnten die Passwörter recht einfach gewesen sein. Inzwischen hat Apple die Kriterien für die Passwortvergabe verschärft, ältere Kennwörter lassen sich dennoch nutzen. Zudem haben die Geschädigten offenbar die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht aktiviert, die Apple als zusätzlichen Schutz anbietet.

Mögliche Trittbrettfahrer

Inzwischen sind unter die kursierenden Bilder offenbar auch zahlreiche gefälschte gemischt worden. Einige Prominente haben bestätigt, dass die privat aufgenommenen Fotos tatsächlich von ihnen stammen, andere sprechen von Fälschungen. Das 4Chan-Board, das zur massenhaften Verbreitung der Fotos ausschlaggebend war, lässt auch anonyme Postings zu, deshalb ist auch unklar, ob der ursprüngliche Datendieb tatsächlich Geld für weitere Veröffentlichungen geboten hat, oder ob es sich um Trittbrettfahrer handelt. 4Chan war offenbar auch nicht die ursprüngliche Quelle, sondern ein anderes anonymes Forum, auf dem Nacktfotos ins Netz gestellt werden.

Anfang 2012 veröffentlichte ein Datendieb in einer Aktion mit dem Namen Hollywood Leaks ebenfalls Nacktfotos von über 50 Prominenten. Diese hatte er direkt von Computern und Mobiltelefonen seiner Opfer heruntergeladen. Er wurde kurz darauf verhaftet, entschuldigte sich vor Gericht öffentlich und argumentierte, er habe für die Fotos zu keiner Zeit Geld verlangt. Allerdings half ihm das nicht weiter. Er wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 105€ (Vergleichspreis ab € 119,90€)
  2. (-80%) 1,99€
  3. 13€
  4. 34,99€ statt 59,99€ (neuer Tiefpreis!)

Differenzdiskri... 02. Sep 2014

Schön. Mach doch mal ein Video, wie du die fehlerfrei per Smartphone eingibst...

__destruct() 02. Sep 2014

D.h. man kann einfach 10 mal versuchen, sich in den Account eines anderen einzuloggen und...

Anonymer Nutzer 02. Sep 2014

Das würde ich aber ganz anders sehen. Du brauchst in erster Linie mal das,was das...

Himmerlarschund... 02. Sep 2014

Das Konzept geht so lange auf, wie der Einbrecher gegen das Authentifizierungssystem...

Yash 02. Sep 2014

Nein, nicht selbst schuld. Die Hacker sind schuld, sonst niemand. Als würde man zu einem...


Folgen Sie uns
       


Raytracing in Metro Exodus im Test

Wir schauen uns Raytracing in Metro Exodus genauer an.

Raytracing in Metro Exodus im Test Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Nissan x Opus Concept Recycelte Autoakkus versorgen Campinganhänger mit Strom
  2. NXT Rage Elektromotorrad mit Kohlefaser-Monocoque vorgestellt
  3. Elektrokleinstfahrzeuge Verkehrsminister Scheuer will E-Scooter zulassen

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    •  /