In mehreren Smartphones und Tablets aus Samsungs Galaxy-Modellreihe wurde eine Backdoor im Modem-Prozessor entdeckt. Diese könnte von Angreifern dazu verwendet werden, auf die Daten auf dem Smartphone oder Tablet zuzugreifen oder auch Daten zu verändern, um so Schadsoftware zu verbreiten.
Cebit 2014 Die Sicherheitslücke in den Fritzboxen ist geschlossen, aber das ist für AVM noch nicht das Ende des Vorfalls. Im Interview mit Golem.de erklärt das Unternehmen, warum die Updates so schnell erschienen und wie solche Fehler in Zukunft vermieden werden sollen.
Wieder sind wichtige Sicherheitsupdates für Software von Adobe und Microsoft veröffentlicht worden. Während Microsoft einen gefährlichen Fehler im Internet Explorer beseitigen musste, schließt Adobe nach zwei Notfallpatches nur eine mittelschwere Sicherheitslücke.
Update Neue Sicherheitslücke bei D-Link-Modems: Über ein Webinterface lassen sich offenbar die DNS-Einstellungen ändern. Ein neues Update soll Abhilfe schaffen.
In den vergangenen Monaten häufen sich Berichte über Sicherheitslücken bei Routern. Nicht nur die NSA, auch kriminelle Hacker können offenbar problemlos in viele Geräte eindringen. Muss das so sein?
In der Verschlüsselungsbibliothek GnuTLS ist ein Fehler gefunden worden, der dazu führen kann, dass bösartige, gefälschte Zertifikate akzeptiert werden. Ähnlich wie bei der kürzlich bei Apple entdeckten Lücke spielt ein "goto fail" eine Rolle.
Eine neue Angriffsmethode nutzt Sicherheitslücken in vielen Heimroutern aus. Die Nutzer könnten durch veränderte DNS-Einstellungen auf manipulierte Seiten umgeleitet werden.
Erneut gibt es Probleme mit dem TLS-Protokoll. Mit der Triple-Handshake-Attacke kann ein bösartiger HTTPS-Server einem weiteren Server vorgaukeln, er hätte das Zertifikat eines Nutzers. Die meisten Anwender sind von dem Angriff vermutlich nicht betroffen.
Die Medienserver des Projekts Plex weisen eine Lücke auf, die sich auch über das Internet ausnutzen lässt. Der Fehler ist bereits bereinigt, die Nutzer sollten auf die aktuelle Version umsteigen - auch wenn die Software auf einem NAS läuft.
Update Mit Verweis auf eine vermeintliche Sicherheitsgefahr will United Internet seine Nutzer dazu bringen, Adblocker zu deinstallieren. Adblocker aus einer sicheren Quelle seien aber "total unproblematisch", sagte 1&1 auf Anfrage von Golem.de.
Unbekannte sollen präparierte Werbung bei Doubleklick eingeschleust haben. Die Flash-basierte Werbung wurde über Youtube.com ausgeliefert und leitete Opfer auf Webseiten um, die den Trojaner Caphaw verbreiten. Inzwischen wurde die Werbung abgesetzt.
Britische Wissenschaftler haben unter dem Namen "Chameleon" einen vollständigen Router-Wurm geschaffen, der das Internet nicht braucht. Die Malware kopiert sich von einem Router zum anderen per WLAN und kann sich so epidemieartig ausbreiten. Aber auch Wege zur Abwehr solcher Gefahren sind absehbar.
Das Update für Mavericks auf OS X 10.9.2 steht zum Download bereit. Auch wenn Apple das nicht ausdrücklich betont, schließt der Patch die Lücke bei der Behandlung von SSL-Verbindungen. Jeder Mac-Nutzer sollte das Update also schleunigst installieren.
Die Sicherheitsexperten von Fireeye Labs haben eine iOS-App entwickelt, mit der sich alle Eingaben auf der Touchscreen-Oberfläche im Hintergrund mitschneiden und an einen Server übermitteln lassen.
Über seinen Bürgerservice informiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik über die gravierenden Lücken in Apples Betriebssystemen. Patches für iOS 6 und 7 und das Apple TV gibt es, ein Update für OS X steht aber immer noch aus.
Update Apple hat eine neue Version von iOS 6 und iOS 7 zum Download bereitgestellt, die beide ein Sicherheitsproblem bei SSL-Verbindungen beheben sollen, das alle Vorversionen betrifft. In OS X scheint das Problem ebenfalls zu bestehen, doch hier gibt es noch kein Update.
Adobe hat diesen Monat erneut einen Sicherheitspatch für den Flash Player veröffentlicht. Dieser sollte schleunigst eingespielt werden. Derzeit laufen Attacken auf den Flash Player, bei dem ein Sicherheitsloch aktiv ausgenutzt wird.
Update Microsoft hat eine Fix-It-Lösung für das in diesem Monat bekanntgewordene Sicherheitsloch im Internet Explorer veröffentlicht. Diese hat aber eine unangenehme Nebenwirkung. Wann ein vollwertiger Patch erscheint, ist noch unklar.
Mtgox zahlt seine Kunden immer noch nicht aus. Das weckt Befürchtungen, dass die Bitcoin-Börse vor der Pleite steht. Möglicherweise wurde Mtgox von Angreifern nicht nur lahmgelegt, sondern auch bestohlen.
Update Für rund 50 Fritzbox-Modelle ist inzwischen ein Update verfügbar. Viele ältere Modelle sind laut AVM aber nicht von der Sicherheitslücke betroffen. Auch die Telekom aktualisierte vier Speedport-Modelle.
Für eine seit 14 Monaten bekannte Sicherheitslücke in Android ist Exploit-Code für das Framework Metasploit veröffentlicht worden. Ein Sicherheitsforscher kritisiert, dass die meisten im Umlauf befindlichen Android-Geräte die Sicherheitslücke aufweisen.
Der NAS-Hersteller Synology hat kurzfristig ein Sicherheitsupdate für seine Disk- und Rackstations veröffentlicht. Die DSM-Version 4.3-3827 schließt nicht nur eine Sicherheitslücke, sondern entfernt auch gleich noch einen Schädling, der sich auf NAS-Systemen verbreitete.
Die Crowdfinanzierungsplattform Kickstarter hat am Samstagabend bekanntgegeben, dass die Datenbank mit den Kundendaten gehackt und einige Kundendaten entwendet worden sind. Kreditkartendaten seien nicht gestohlen worden, die Passwörter seien verschlüsselt gewesen.
Wegen eines Hacks auf den Mailserver der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft ist CCC-Sprecherin Constanze Kurz als Vortragende ausgeladen worden. Sie sollte bei der Langen Nacht der Mathematik einen Vortrag über Verschlüsselung halten.
Update Security-Experten haben einen "The Moon" genannten Wurm entdeckt, der sich in Routern von Linksys einnistet. Über diese Geräte versucht das Programm, weitere Router zu infizieren. Woher die Software stammt und welchen Zweck sie haben soll, liegt noch im Dunklen.
Update Sowohl im Internet Explorer 9 als auch im Internet Explorer 10 wird eine Zero-Day-Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt. Angreifer können darüber beliebigen Code auf fremde Systeme bringen. Microsoft untersucht das Problem.
Update Kabel Deutschland prüft derzeit das Sicherheitsupdate für die Fritzboxen seiner Kunden. Bis es eingespielt ist, wird der Fernzugriff für die Nutzer gesperrt. Auch Unitymedia liefert inzwischen die Updates aus.
Im Lauf des Wochenendes hat AVM die Sicherheitslücke beim Fernzugang für rund 30 Modelle geschlossen. Nutzer von Kabelmodems müssen sich noch etwas gedulden.
Update AVM hat auf seinen Routern offenbar die Sicherheitslücke entdeckt, über die sich Unbekannte Zugang zu zahlreichen Fritzboxen verschafft haben. Es gibt inzwischen mehrere Patches. Benutzer sollten weiterhin den Fernzugriff deaktivieren und Passwörter ändern.
Hersteller AVM sucht immer noch nach einer Erklärung für den Hack von Zugangsdaten zur Fritzbox. Betroffene berichten von extrem hohen Telefonrechnungen.
Update Adobe hat unerwartet und nur eine Woche vor dem eigentlichen Patch Day ein Sicherheitsupdate für den Flash Player veröffentlicht. Offenbar konnte Adobe nicht länger warten und warnt insbesondere Windows- und Mac-Nutzer. Anwender sollten schleunigst den Patch einspielen.
Update Eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ermöglicht Nutzern das Schreiben in beliebige Speicherbereiche. Betroffen sind nur Kernel mit Unterstützung für x32-Code, in Ubuntu ist dies standardmäßig aktiviert.
Kaspersky hat einen Cross-Plattform-Java-Bot entdeckt, der erfolgreich eine gefährliche Java-Sicherheitslücke ausnutzt, die bereits vor einem halben Jahr geschlossen wurde. Das Betriebssystem ist dabei weitgehend egal. Anwender sollten veraltete Java-Versionen nicht betreiben.
Aus Gerichtsdokumenten von US-Behörden geht hervor, dass die Bundespolizei FBI offenbar umfangreiche Datenbestände des Mitte 2013 eingestellten anonymen Dienstes Tor Mail besitzt. Auf Basis der Daten wurde nun ein Vertreiber von gefälschten Kreditkarten angeklagt.
Ein von Huawei hergestellter Router, den T-Mobile Austria vertreibt, hat eine schwere Sicherheitslücke, die sich auch über das Internet ausnutzen lässt. Abhilfe schafft eine neue Firmware, welche der Provider bereits vertreibt.
Im Jahr 2012 drangen Hacker ins Schengener Informationssystem ein, eine gemeinsame Datenbank europäischer Polizeibehörden. Die Bundesregierung nennt erst jetzt Details.
AMD hat den Catalyst 13.35 Beta für Ende Januar angekündigt. Der Treiber für Radeon-Grafikkarten unterstützt das Mantle-API, HSA sowie Trueaudio und Frame Pacing für Dual Graphics. Weitere Verbesserungen sind ein Jpeg-Dekoder mit OpenCL-Beschleunigung und neue Videofunktionen.
Nach einem Hack der vBulletin-Software haben die Opensuse-Admins das Forum vorübergehend abgeschaltet. Nun ist es wieder online, doch die proprietäre Software soll gegen eine freie Alternative ersetzt werden.
Als erstes Unternehmen hat Cisco die auf einigen Routermodellen vorhandene Hintertür auf dem Port 32764 ausführlich bestätigt. Eine unmittelbare Abhilfe gibt es nicht, Cisco will die Lücke aber durch neue Firmware schließen.
Die Snapchat-Entwickler haben sich in einem Blogeintrag für Sicherheitslücken entschuldigt, die das Ausspähen von Nutzern ermöglichten. Gleichzeitig veröffentlichten sie eine neue Version ihrer App.
Ein Hacker hat sich Zugang zu den Foren des Opensuse-Projekts verschafft. Passwörter seien nicht entwendet worden, wohl aber die E-Mail-Adressen der Mitglieder. Der Hacker will die Daten jedoch nicht veröffentlichen.
Sein plötzlicher Tod hat Anlass für Spekulationen und Verschwörungstheorien gegeben. Nun liegt der Autopsie-Bericht zur Todesursache von Hacker Barnaby Jack vor.
Den Experten von Gibson Security wirft Snapchat nach dem Hack vor, den Missbrauch der Funktion Find Friends erleichtert zu haben. Eine Entschuldigung an die 4,6 Millionen gehackten Nutzer findet sich dagegen nicht in dem Blogbeitrag.
Durch Anpassung von zehn Zeilen Code hätte Snapchat die Sicherheitslücke schließen können, so Gibson Security. Doch die Warnungen wurden weitgehend ignoriert. Jetzt wurden 4,6 Millionen Snapchat-Nutzerdaten veröffentlicht, offenbar, indem die Find-Friend-Funktion ausgenutzt wurde.
Die in Österreich recht häufig verwendete Begehcard, die Hausschlüssel ersetzt, lässt sich mit einem Skipass überlisten. Durch die Medienberichte aufgeschreckt, äußert sich die Begeh Schließsysteme GmbH auf ihrer Facebook-Seite zu den Anschuldigungen. Dabei verwickelt sich Geschäftsführer Gerhard Hennrich teilweise in Widersprüche.
30C3 2013 war kein gutes Jahr für die Verschlüsselung. Auch jenseits des NSA-Skandals gab es etliche Schwachstellen, die zwar bereits bekannt waren, 2013 aber akut wurden.
30C3 Eine kleine DHCP-Nachricht kann eine Sicherheitslücke in WLAN-Systemen von Firmen auslösen. Dabei werden die Webinterfaces ohne jede Authentifizierung angegriffen.
Update30C3 "Österreich ist sicher", heißt es vollmundig auf der Webseite des Begehsystems. Doch Häuser, die ihren Eingang mit der Begehcard sichern, sind leicht zu öffnen. Alles, was man dazu braucht, ist ein neu programmierbarer RFID-Skipass.