Abo
  • IT-Karriere:

Telekom: Neue Firmware für Speedport W 921V stopft WPS-Lücke

Die Telekom hat für ihren unsicheren Router Speedport W 921V eine neue Firmware als Betaversion veröffentlicht. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr, in der kommenden Woche soll eine voll getestete Firmware erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der unsichere Speedport W 921V sollte nur ohne WLAN oder mit neuer Firmware genutzt werden.
Der unsichere Speedport W 921V sollte nur ohne WLAN oder mit neuer Firmware genutzt werden. (Bild: T-Online)

Unter der Versionsnummer 1.17.000 hat die Telekom auf ihren Supportseiten eine neue Firmware für den Router Speedport W 921V veröffentlicht. Laut Versionshinweis handelt es sich um eine Betaversion, für deren Einsatz die Telekom keine Haftung über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus gewährt, wörtlich: "Die Bereitstellung dieser Betaversion geschieht nicht in Erfüllung kaufvertraglicher oder mietrechtlicher Ansprüche unserer Kunden."

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. BWI GmbH, Meckenheim, München

Laut Angaben des Unternehmens ist die Sicherheitslücke im Router schon mit der Betaversion geschlossen, in der kommenden Woche soll eine zusammen mit dem Hersteller des Routers, Arcadyan, voll getestete Version erscheinen. Wenn bei dem Router die Funktion "Easy Support" aktiviert ist, erhält das Gerät das Update automatisch. Wie das zu überprüfen ist, findet sich in einer früheren Meldung.

Allen Benutzern des Routers ist dringend zu empfehlen, bereits die Betaversion zu verwenden und später auf die neuere Firmware umzusteigen. Wird der Router mit der bisher aktuellen Version 1.16.000 betrieben, ist das WLAN völlig ungesichert. Über die Methode WPS per PIN kann sich jeder mit dem Gerät verbinden, der die bei allen Routern gleiche PIN kennt.

Es handelt sich damit um eine klassische Hintertür, gegen die der Anwender nichts unternehmen kann. Auch das vermeintliche Abschalten der WPS-Funktionen hilft nicht. Bei Geräten, die noch mit der älteren Firmware arbeiten, empfiehlt die Telekom, das WLAN ganz abzuschalten.

Eine ähnliche Lücke, die sich aber nur bei eingeschaltetem WPS nutzen lässt, weisen auch die beiden Router Speedport W 504V und W 723V Typ B auf. Für diese Geräte will die Telekom erst in der kommenden Woche neue Firmware bereitstellen, Betaversionen davon gibt es noch nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. 4,99€
  3. 2,99€
  4. 2,99€

kendon 03. Mai 2012

es ist gesichert, der schutz ist knackbar. für mich passt da nicht die beschreibung...

bugmenot 30. Apr 2012

Schnell reagiert? Die Lücke ist seit Dezember 2011 öffentlich. Aufmerksam gemacht wurde...

Youssarian 28. Apr 2012

Duch die breite Berichterstattung (in vielen Blogs mit Angabe der "Super-PIN") ist das...


Folgen Sie uns
       


The Division 2 - Test

The Division 2 ist ein spektakuläres Spiel - und um einiges besser als der Vorgänger.

The Division 2 - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Jeff Bezos' Mondfahrt
Raumfahrt
Jeff Bezos' Mondfahrt

Blue Moon heißt die neue Mondlandefähre des reichsten Mannes der Welt, Jeff Bezos. Sie ist vor exklusivem Publikum und ohne Möglichkeit von Rückfragen vorgestellt worden. Wann sie fliegen soll, ist unklar.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Trump will Nasa-Budget für die Mondlandung aufstocken
  2. SpaceIL Israelische Mondlandung fehlgeschlagen
  3. Raumfahrt Trump will bis 2024 Astronauten auf den Mond bringen

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
    Katamaran Energy Observer
    Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

    Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
    2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
    3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

      •  /