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Sony Music: Nachlass von Michael Jackson kopiert

In Großbritannien sind zwei Männer angeklagt worden, weil sie sich Zugang zu den Rechnern von Sony Music verschafft und mehrere zehntausend Musikdateien kopiert haben sollen. Sony hat den Zwischenfall erst jetzt bekanntgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Jackson (1993 in Rio de Janerio): unveröffentlichtes Duett mit Freddie Mercury
Michael Jackson (1993 in Rio de Janerio): unveröffentlichtes Duett mit Freddie Mercury (Bild: Stringer Brazil/Reuters)

Zwei Männer sind in Großbritannien angeklagt worden, das musikalische Vermächtnis von Michael Jackson von den Servern von Sony Music kopiert zu haben. Darunter waren auch unveröffentlichte Stücke des 2009 verstorbenen Sängers, wie etwa ein Duett mit dem verstorbenen Queen-Sänger Freddie Mercury.

Rechte am Nachlass von Michael Jackson

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Mehrere tausend Dateien seien unrechtmäßig von den Sony-Computern kopiert worden. Der Großteil stammte von Jackson. Sony Music hatte sich 2010 für 250 Millionen US-Dollar die Rechte an den Stücken des Musikers auf sieben Jahre gesichert. Dazu gehören neben den bereits erschienenen Alben auch unveröffentlichte Stücke. Die ersten erschienen auf dem Album Michael, das Sony im Dezember 2010 herausgebracht hat.

Der Einbruch in die Computer von Sony Music habe schon im vergangenen Frühjahr stattgefunden, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian. Entdeckt worden war er im Zuge der Ermittlungen wegen des Einbruchs in Sonys Playstation Network, bei dem die Eindringlinge persönliche Daten von Millionen Kunden kopiert hatten.

Einbruch erst jetzt bekanntgegeben

Ende vergangener Woche wurden zwei Briten wegen des Einbruchs bei Sony Music angeklagt. Erst im Zuge dieses Verfahrens gab Sony den Zwischenfall zu. Welche Künstler außer Jackons noch betroffen waren, wollte Sony nicht sagen. Insgesamt sollen die beiden 50.000 Dateien kopiert haben. Den Großteil sollen die gesammelten Werke Jacksons ausmachen.

Die beiden Männer, die im Mai 2011 festgenommen worden waren, haben sich für nicht schuldig erklärt. Sie sind gegen Kaution auf freiem Fuß. Im Januar 2013 soll gegen sie verhandelt werden.



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Anonymer Nutzer 06. Mär 2012

Darum geht es ja nicht - nein Sony geht es tatsächlich um das Kapital eines Toten, was...

Anonymer Nutzer 06. Mär 2012

... wenn ein toter "beklaut" wird??? - Nein, wenn hier jemand beklaut wurde, dann ist...

Affenkind 05. Mär 2012

Die lernen auch nichts dazu was Datensicherheit angeht. Von denen wurde doch erst...

pythoneer 05. Mär 2012

kwt


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