Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Funktion in Rails setzten die Github-Entwickler nachlässig um.
Eine Funktion in Rails setzten die Github-Entwickler nachlässig um. (Bild: Github/Screenshot: Golem.de)

Programmierfehler: Ruby-on-Rails-Repository bei Github kompromittiert

Eine Funktion in Rails setzten die Github-Entwickler nachlässig um.
Eine Funktion in Rails setzten die Github-Entwickler nachlässig um. (Bild: Github/Screenshot: Golem.de)

Einem Angreifer gelang es, Schreibzugriff auf das Github-Repository der Entwickler von Ruby-on-Rails zu bekommen. Der verantwortliche Github-Nutzer darf nach einem kurzen Ausschluss seinen Account weiter nutzen - er handelte nicht bösartig.

Wie die Github-Betreiber in ihrem Blog mitteilen, erlangte ein Nutzer am gestrigen Sonntagmorgen Schreibzugriff auf das Repository der Ruby-on-Rails-Entwickler sowie zwei weitere Repositories. Der Entwickler Egor Homakov nutzte dazu das Updateformular für öffentliche Schlüssel. Über eine Schwachstelle in dem Formular gelang es Homakov, seinen Schlüssel zu dem Repository hinzufügen. Er konnte dadurch eine Datei anlegen.

Anzeige

Homakov wählte das Repository wohl für seinen Angriff, da die Github-Betreiber für ihre Dienste unter anderem Ruby-on-Rails, kurz Rails, einsetzen und der entsprechende Fehler seit Jahren bekannt ist. Eine Rails-Anwendung kann so geschrieben werden, dass bestimmte Nutzerattribute auf einmal an alle Nutzer vergeben werden können. Ohne Sicherheitsvorkehrungen kann dies jedoch von Angreifern genutzt werden, um sich selbst mit dem Admin-Attribut auszustatten. Homakov nutzte eben dieses Verfahren.

Nachdem der Angriff den Github-Betreibern bekanntwurde, schlossen sie Homakov umgehend von Github aus, entsprechend ihren Nutzerrichtlinien. Anschließend behoben sie den Fehler in dem Schlüsselformular und durchsuchten ihren restlichen Code nach diesem Fehler.

In einem weiteren Blogeintrag teilt Github mit, dass Homakov den Betreibern bereits vor einigen Tagen eine Sicherheitslücke meldete und diese gemeinsam mit ihnen schloss. Die neuerliche Lücke sei zwar nicht von Homakov gemeldet, aber auch nicht bösartig ausgenutzt worden, heißt es in dem Eintrag. Deshalb dürfe Homakov weiter seinen Account bei Github nutzen.

Homakov sieht den Fehler in der von ihm genutzten Lücke in der beschriebenen Funktion des Rails-Frameworks. Deshalb initiierte Homakov einen Bug-Report, der dazu führen soll, dass das massenhafte Zuweisen von Attributen standardmäßig nicht in Rails genutzt werden kann. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, öffnete Homakov einen zweiten Bug-Report bei Rails, der auf den 2. März 3012 datiert ist. Dieses Datum konnte Homakov ebenfalls durch einen Fehler im Rails-Code von Github erzeugen.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot & Württembergische AG, Stuttgart
  2. ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen
  3. PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG, Karlsruhe
  4. Nash Direct GmbH / Harvey Nash Group, Essen, Köln, Frankfurt oder Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Ein Chef geht, die Quanten kommen und Nummer Fünf lebt

  2. Hasskommentare

    Koalition einigt sich auf Änderungen am Facebook-Gesetz

  3. Netzneutralität

    CCC lehnt StreamOn der Telekom ab

  4. Star Trek

    Sprachsteuerung IBM Watson in Bridge Crew verfügbar

  5. SteamVR

    Valve zeigt Knuckles-Controller

  6. Netflix und Amazon

    Legale Streaming-Nutzung in Deutschland nimmt zu

  7. Galaxy J7 (2017)

    Samsung-Smartphone hat zwei 13-Megapixel-Kameras

  8. Zenscreen MB16AC

    Asus bringt 15,6-Zoll-USB-Monitor für unterwegs

  9. Sonic the Hedgehog

    Sega veröffentlicht seine Spieleklassiker für Smartphones

  10. Monster Hunter World angespielt

    Dicke Dinosauriertränen in 4K



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Risk: Kein normaler Mensch
Risk
Kein normaler Mensch

WD Black SSD im Test: Mehr Blau als Schwarz
WD Black SSD im Test
Mehr Blau als Schwarz
  1. NAND-Flash Toshiba legt sich beim Verkauf des Flashspeicher-Fab fest
  2. SSD WD Blue 3D ist sparsamer und kommt mit 2 TByte
  3. Western Digital Mini-SSD in externem Gehäuse schafft 512 MByte pro Sekunde

Amateur-Hörspiele: Drei Fragezeichen, TKKG - und jetzt komm' ich!
Amateur-Hörspiele
Drei Fragezeichen, TKKG - und jetzt komm' ich!
  1. Internet Lädt noch
  2. NetzDG EU-Kommission will Hate-Speech-Gesetz nicht stoppen
  3. Equal Rating Innovation Challenge Mozilla will indische Dörfer ins Netz holen

  1. Re: Konsolenevolution ist besser als echte ps5

    redmord | 09:02

  2. Re: Was das für die Meinungsfreiheit bedeutet...

    hoben | 09:00

  3. Re: Nope

    baltasaronmeth | 08:56

  4. Machen Sie Urlaub in Polen

    derdiedas | 08:52

  5. Beliebte Portale wie Youtube, Vimeo oder Vevo

    Gandalf2210 | 08:40


  1. 09:01

  2. 17:40

  3. 16:22

  4. 15:30

  5. 14:33

  6. 13:44

  7. 13:16

  8. 12:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel