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Videolan-Mediaplayer: Neuer VLC-Player beseitigt die gröbsten Fehler der Version 2

Der Videolan-Client (VLC) beseitigt mit der Version 2.0.1 nicht nur eine Sicherheitslücke, sondern auch den ein oder anderen Fehler, der Umsteiger gestört hat. Die zweite "Twoflower"-Version ist in erster Linie ein Bugfix-Release.
/ Andreas Sebayang
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VLC 2.0.1 beseitigt mehr als 120 Fehler. (Bild: Screenshot: Golem.de)
VLC 2.0.1 beseitigt mehr als 120 Fehler. Bild: Screenshot: Golem.de

Das Videolan-Team hat den VLC-Player in der Version 2.0.1 alias Twoflower veröffentlicht. Die neue Version bietet nun eingeschränkte Unterstützung von Blu-ray-Menüs, Unterstützung für MxPEG-Dateien und -Streams sowie neue Funktionen in der OS-X-Oberfläche.

Mehr als 120 Fehler haben die Entwickler eigenen Angaben zufolge im Player beseitigt. Darunter fallen Fehler bei der QT-Oberfläche und unter Mac OS X, Schwierigkeiten mit MKV-Containern und gesplitteten Rar-Dateien sowie Sicherheitsprobleme, die in Codecs und Bibliotheken von Drittherstellern steckten.

Die neue Version beseitigt zudem zwei Sicherheitslücken, die auf der Sicherheitsseite vom Team als 1201 und 1202 dokumentiert sind(öffnet im neuen Fenster). Sie sind auf den VLC-Player selbst bezogen. Beide Sicherheitslücken ermöglichen das Ausführen von Schadcode. Dazu muss das MMS- oder RTPS-Protokoll entsprechend manipuliert werden, um den VLC-Player zum Absturz zu bringen. Betroffen sind alle Versionen vor der nun aktuellen Version 2.0.1. Beide Fehler wurden am 12. März dem VLC-Team bekanntgegeben und am 15. März mit Patches korrigiert. Die Version 2.0.1 ist nun die getestete Version. Auch für den Entwicklungszweig 1.1 soll es einen Patch geben, der allerdings noch nicht veröffentlicht wurde.

VLC 2.0.1 kann über die Webseite für Windows und Mac OS X heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster). Alternativ finden sich die Dateien auch auf dem FTP-Server(öffnet im neuen Fenster).

Der VLC-Player 2 ist Mitte Februar 2012 erschienen und bietet neben einem Lizenzwechsel eine neue Oberfläche, zusätzliche Codecs und ist prinzipiell für mobile Anwendungen vorbereitet. Apps für Android und iOS sind aber noch nicht erschienen.


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