Abo
  • IT-Karriere:

Easybox: Einbruch in Vodafone-Router noch einfacher

Für ältere ab Werk mit unsicherer Vorkonfiguration ausgelieferte Router der Marke "Easybox" von Vodafone gibt es eine Art Passwortgenerator. Anwender dieser Geräte sollten dringend die Einstellungen ändern, falls das nicht schon geschehen ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone auf der Ifa 2011
Vodafone auf der Ifa 2011 (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Wie so viele Router, deren Hardware ursprünglich vom taiwanischen Hersteller Arcadyan stammt, haben auch manche Geräte namens "Easybox" eine eingebaute Sicherheitslücke. Der voreingestellte WPA-Key der Geräte wird aus der MAC-Adresse errechnet. Da dieser Algorithmus schon seit langem bekannt ist, lässt sich aus der MAC-Adresse der Key zurückrechnen. Das gilt jedoch nur, wenn der Anwender den Key nicht selbst geändert hat, was bei jedem sicherheitsrelevanten Gerät mit allen Voreinstellungen geschehen sollte.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, München, Erfurt
  2. Stadt Nürtingen, Nürtingen

Aufsehen erregt seit kurzem die überlastete Webseite des Hackers Wotan, wo es ein Onlinetool zum Errechnen der WPA-Keys von Vodafone-Routern gibt. Dadurch ist der Einbruch in ein fremdes WLAN noch einfacher geworden, worauf unter anderem der Sicherheitsexperte Felix von Leitner alias Fefe vom CCC hinweist. In seinem Blog hat Fefe auch das Patent verlinkt, mit dem sich Arcadyan die Funktion der Verbindung von MAC-Adresse und Key geschützt hat.

Key ändern, Firmware aktualisieren

Abhilfe gegen die Lücke ist einfach: Das Ändern des für den Nutzer sichtbaren Teils des Keys in der Konfigurationsoberfläche des Routers reicht. Auch ein Update der Firmware kann nicht schaden. Vodafone weist seit längerem auf seinen Webseiten darauf hin, dass das ratsam ist. Seit dem Modell Easybox 803 wird der Anwender bei der Konfiguration auch durch das Gerät darauf hingewiesen.

Unsicher sind damit wohl vor allem ältere Easysbox-Router, die noch in der Werkseinstellung laufen. Dazu gehören Geräte der Serien A 300, A 400 und A 600. Die Hintergründe des Problems und warum auch Speedport-Router der Telekom von einer ähnlichen Lücke betroffen sind, finden sich in einer früheren Meldung.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED 65E8LLA für 1.777€ statt 2.077€ im Vergleich)
  2. (u. a. Days Gone - Special Edition für 39€ und Forza Horizon 3 für 15€)
  3. 139€
  4. (u. a. AMD Ryzen + ASUS-X570-Mainboard kaufen und bis zu 125€ sparen)

Smarty008 19. Mär 2012

In dem Bericht wird ja beschrieben dass es die "älteren " Boxen betrifft. Vodafone gibt...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
MINT: Werden Frauen überfördert?
MINT
Werden Frauen überfördert?

Es gibt hierzulande einige Förderprogramme, die mehr Frauen für MINT begeistern und in IT-Berufe bringen möchten. Werden Männer dadurch benachteiligt?
Von Valerie Lux

  1. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
  2. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  3. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

    •  /