Abo
  • Services:

The Unknowns: Nasa und Esa bestätigen Einbrüche in ihre Systeme

Die Gruppe The Unknowns ist in eine Reihe von Websites eingedrungen und hat dort Daten kopiert und im Internet veröffentlicht. Betroffen waren die US-Luftwaffe, der Autohersteller Renault sowie Nasa und Esa. Die beiden Weltraumagenturen haben den Einbruch zugegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Gruppe The Unknowns will Hackerethik nicht vollständig in Anspruch nehmen.
Die Gruppe The Unknowns will Hackerethik nicht vollständig in Anspruch nehmen. (Bild: The Unknowns/Screenshot: Golem.de)

Die Weltraumbehörden Esa und Nasa haben zugegeben, dass eine Gruppe namens The Unknowns kürzlich in ihre Computersysteme eingedrungen ist. The Unknowns hatte vor kurzem per Twitter verkündet, in zehn Computersysteme eingebrochen zu sein.

Militär, Universitäten, Gelbe Seiten

Stellenmarkt
  1. Ruhrverband, Essen
  2. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock

Unter den Betroffenen waren neben Esa und Nasa die US-Luftwaffe, die thailändische Marine sowie die Verteidigungsministerien von Frankreich und Bahrein. Außerdem war The Unknowns in die Systeme der Harvard-Universität, des Autoherstellers Renault, des Nachrichtenangebotes US Military und der Gelben Seiten aus Jordanien eingedrungen.

Zum Beweis stellte die Gruppe Screenshots und Daten aus den Computersystemen bei Pastebin ein. Darunter waren unter anderem die Daten für Administratorzugänge und Mailadressen. Sie habe damit auf Sicherheitslücken hinweisen wollen, erklärte die Gruppe.

Keine vertraulichen Informationen

Der Einbruch in die Website des Glenn Research Centers sei am 20. April entdeckt, die Seite unmittelbar darauf vom Netz genommen worden, zitiert das US-Angebot ZDNet aus einer Stellungnahme der US-Weltraumbehörde. Es seien jedoch keine vertraulichen Informationen betroffen gewesen.

Auch die Europäische Weltraumorganisation bestätigte den Angriff auf ihre Systeme. Die Angreifer hätten sich den Zugang dazu unter Ausnutzung einer SQL-Schwachstelle verschafft.

Kein zweites Anonymous

Sie seien eine neue Gruppe, die nichts mit bisher in Erscheinung getretenen Hackergruppen zu tun habe, schreibt The Unknowns in einer Mitteilung, die sie auf Pastebin veröffentlicht hat. "Wir sind keine zweite Ausgabe von Anonymous und auch nicht gegen die US-Regierung." Sie seien keine böswilligen Eindringlinge, könnten aber auch die Hackerethik nicht völlig für sich in Anspruch nehmen, heißt es weiter.

"Diese Websites sind wichtig. Uns ist klar, dass wir den Opfern geschadet haben, und das tut uns leid. Wir werden ihnen in Kürze per E-Mail alle Informationen über unsere Einbrüche, die sie brauchen, zukommen lassen." Die Gruppe glaube dennoch, etwas Nützliches getan zu haben, indem sie den Betroffenen ihre Sicherheitslücken vorgeführt habe.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 34,99€

ArexX 09. Mai 2012

Wenn überhaupt sind die Webserver in der DMZ des Datacenters zu finden! Da fühlen sich...

Endwickler 07. Mai 2012

Immerhin sind sie so wichtig wie Weltraumbehörden :-)

AdmiralAckbar 07. Mai 2012

Zettel in der Küche: "In dieser Gegend solltest du lieber Nachmittags deine Türen richtig...

Endwickler 07. Mai 2012

Bestimmt ist nasa.gov gemeint und nicht nasa.de. Jaja, ich weiß, das setzt jeder voraus...


Folgen Sie uns
       


Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen

Die Bionic Softhand ist ein robotischer Greifer, der der menschlichen Hand nachgebildet ist. Das Unternehmen Festo präsentiert sie auf der Hannover Messe 2019.

Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

    •  /