Bildbetrachter: Plugin für Irfanview mit Sicherheitslücke

Ein offizielles Plugin für den Bildbetrachter Irfanview weist eine kritische Lücke auf, mit der beim Öffnen von Bildern im Format Flashpix Schadcode eingeschleust werden kann. Abhilfe schafft eine neue Version des Plugins.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Programmfenster von Irfanview
Das Programmfenster von Irfanview (Bild: Screenshot: Golem.de)

Das letzte komplette Plugin-Paket, Version 4.33, des Bildbetrachters Irfanview enthält ein Modul mit einer gefährlichen Sicherheitslücke. Das betroffene Plugin dient zum Betrachten von Bildern im Format Flashpix. Wird damit ein präpariertes Flashpix-Bild geöffnet, dann kann beliebiger Schadcode ausgeführt werden. Auf die Lücke hatte der Sicherheitsforscher Francis Provencher über Secunia hingewiesen, das nun auch darüber berichtet.

Stellenmarkt
  1. System Engineer / Fachinformatiker (m/w/d) Systemintegration
    procilon Group GmbH, Taucha / Leipzig (Home-Office möglich)
  2. Junior Network Engineer - Connectivity (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln
Detailsuche

Das geschieht, weil die Lücke zwar schon geschlossen wurde, Provencher aber auch Beispielcode für Exploits veröffentlicht hatte. Alle Anwender von Irfanview, die auch das Plugin-Paket installiert haben, sollten folglich die neue Version 4.34 des Flashpix-Plugins installieren. Bisher gibt es keine vollständig neue Version des Plugin-Pakets, die Version 4.33 ist weiterhin aktuell - nur das Flashpix-Modul in Version 4.34 sollte man danach installieren und vorher keine Bilder in diesem Format öffnen.

Der Macher von Irfanview bietet mit dem offiziellen Plugin-Paket stets geprüfte Erweiterungen an, die Funktionen wie Filter oder neue Dateiformate nachrüsten. Dieser modulare Ansatz sorgt dafür, dass seltener komplett neue Versionen des Hauptprogramms installiert werden müssen und die Anwender weitere Plugins noch selbst installieren können. Diesmal hat aber offenbar die Kontrolle nicht richtig funktioniert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen

Sicherheitsforscher haben eine Backdoor gefunden, die zuvor gehackte Exchange-Server seit 15 Monaten zugänglich hält.

Microsoft: Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen
Artikel
  1. Ducati V21L: Ducatis elektrische Rennmaschine schafft 275 km/h
    Ducati V21L
    Ducatis elektrische Rennmaschine schafft 275 km/h

    Ducati testet seit einem halben Jahr ein Elektromotorrad für den Rennsport. Der italienische Hersteller nennt Details zu Leistung und Einsatz.

  2. Autonomes Fahren: Fahrerlose Taxis treffen sich und blockieren eine Kreuzung
    Autonomes Fahren
    Fahrerlose Taxis treffen sich und blockieren eine Kreuzung

    Fahrerlose Autos haben manchmal ihren eigenen Willen und können einen Stau verursachen.

  3. Action: EA plant Battlefield-7-Kampagne - und provoziert Solospieler
    Action
    EA plant Battlefield-7-Kampagne - und provoziert Solospieler

    Mit einem Tweet bringt EA die Fans von Solokampagnen gegen sich auf, und sucht gleichzeitig einen Designer für das nächste Battlefield.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gigabyte RX 6800 679€ • Samsung SSD 2TB (PS5-komp.) 249,90€ • MindStar (Zotac RTX 3090 1.399€) • Top-Spiele-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 32GB 1.700€ • Nanoleaf günstiger • Alternate (TeamGroup DDR4-3600 16GB 49,99€) Switch OLED günstig wie nie: 333€ [Werbung]
    •  /