Abo
  • Services:
Anzeige
Firefox blockt anfällige Java-Versionen, um die Nutzer zu schützen.
Firefox blockt anfällige Java-Versionen, um die Nutzer zu schützen. (Bild: Mozilla)

Firefox: Mozilla rechtfertigt sich für geblockte alte Java-Versionen

Firefox blockt anfällige Java-Versionen, um die Nutzer zu schützen.
Firefox blockt anfällige Java-Versionen, um die Nutzer zu schützen. (Bild: Mozilla)

Angriffe gegen Java-Installationen, und damit auch gegen Browser, haben in letzter Zeit wieder zugenommen. Im Security Blog erklärt Mozilla, warum alte Java-Versionen von Oracle in Firefox gesperrt wurden.

Mozilla hat sich aufgrund laufender Angriffe vor einigen Tagen dazu entschieden, ältere Versionen der Java-Laufzeitumgebung zu sperren. Bei Mozilla gingen daraufhin viele Beschwerden ein. Jetzt hat sich Mozillas Sicherheitsexperte Christian Holler dazu geäußert.

Anzeige

Laut Holler gab es auch Beschwerden von Firmen und Organisationen, deren Werkzeuge veraltete Java-Versionen benötigten. In einigen Fällen sei aber ein Mozilla-Bug schuld gewesen. Unabhängig davon hätten aber einige Nutzer die Gefahr durch veraltetes Java unterschätzt, und das, obwohl schon lange bekannt sei, dass Java für Angreifer ein attraktives Ziel ist.

Zu den Sicherheitslücken in Java gehöre auch eine als CVE-2012-0507 katalogisierte. Keine sechs Wochen, nachdem Oracle den Fehler beseitigt habe, sei Schadcode aufgetaucht, der Internetnutzern per Java den Zeus-Bot installiert habe. Aber offenbar hätten viele Java-Nutzer die Zeit nicht genutzt, um das kritische Sicherheitsupdate zu machen. Selbst Apple habe es nicht für nötig gehalten, die drohende Gefahr zu beseitigen. Erst vor ein paar Tagen hatte Apple eine aktuelle Version der selbstgepflegten Java-Version veröffentlicht - ohne Berücksichtigung von Altsystemen.

Anwender unterschätzen die Gefahr

"Ich werde ohnehin nicht angegriffen" ist eine der klassischen Aussagen, die Holler anführt und begründet, warum so viele kein Java-Update machen. Dabei sei das Ausnutzen der Java-Sicherheitslücken kein gezielter Angriff. In Exploit-Kits habe Schadcode längst Einzug gehalten. Die Gefahr ist laut Holler sehr wohl gegeben, wenn der Nutzer das Internet benutzt.

Bei Mozilla wird der drastische Schritt, Java zu sperren, damit gerechtfertigt, dass die Balance zwischen Sicherheit und Benutzbarkeit nicht mehr gegeben gewesen sei. Zu sehr seien Sicherheitsbedenken in der Überzahl gewesen, verglichen mit den Benutzbarkeitsproblemen durch ein abgeschaltetes Java. Der Schutz der zahlreichen Anwender sei eine Priorität gewesen, ungeachtet dessen, dass Dritthersteller-Plugins sicher nicht Mozillas Aufgabe seien.

Ich habe einen Mac, ich bin geschützt 

eye home zur Startseite
bstea 10. Apr 2012

Weil es nicht Aufgabe des Browserherstellers ist, Funktionen zu deaktivieren. Der Nutzer...

fratze123 10. Apr 2012

einfach mingw nutzen und fertig.

Epaminaidos 09. Apr 2012

Nur volle Zustimmung! Es gibt immer irgendeine Anwendung, die ein Update blockiert. Bei...

samy 09. Apr 2012

Und englisch ist der Titel auch nicht, so dass die Übersetzung "Keine Frau, kein...

Lord Gamma 09. Apr 2012

Es ist eigentlich nicht überraschend. Die Überraschung ist eher, dass golem "Selbst...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TAIFUN Software AG, Raum Bayern
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  3. KEB Automation KG, Barntrup
  4. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 279€
  2. 99,90€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 128€)
  3. 190,01€

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Handyortung: Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
Handyortung
Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
  1. Bundestrojaner BKA will bald Messengerdienste hacken können
  2. Bundestrojaner Österreich will Staatshackern Wohnungseinbrüche erlauben
  3. Staatstrojaner Finfishers Schnüffelsoftware ist noch nicht einsatzbereit

48-Volt-Systeme: Bosch setzt auf Boom für kompakte Elektroantriebe
48-Volt-Systeme
Bosch setzt auf Boom für kompakte Elektroantriebe
  1. Elektromobilität Shell stellt Ladesäulen an Tankstellen auf
  2. Ifo-Studie Autoindustrie durch Verbrennungsmotorverbot in Gefahr
  3. Mobilität Elektroautos deutscher Start-ups fordern Autobauer heraus

Anwendungen für Quantencomputer: Der Spuk in Ihrem Computer
Anwendungen für Quantencomputer
Der Spuk in Ihrem Computer
  1. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  2. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"
  3. Quantenoptik Vom Batman-Fan zum Quantenphysiker

  1. Re: Ein bisschen ironisch ist das schon

    GangnamStyle | 07:01

  2. Artikelfehler: Synchro und iOS Spielstände

    MaxZeigert | 06:54

  3. Re: "mehr Rätsel als in bisherigen Teilen"

    My1 | 06:29

  4. Re: Globalisierung ist schon toll

    sofries | 03:25

  5. Re: Total verrückt

    Proctrap | 02:35


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel