Firefox: Mozilla blockiert alte Java-Versionen auf allen Macs

Die Firefox-Entwickler haben ihre Blockade gegen anfällige Java-Versionen ausgeweitet. Fortan blockiert Mozilla auf allen Installationen von Mac OS X Java-Laufzeitumgebungen mit Sicherheitslücken. Mozilla reagiert damit auf Gefahren, die immer noch vom Flashback-Trojaner und anderer Schadsoftware ausgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox blockt anfällige Java-Versionen, um die Nutzer zu schützen.
Firefox blockt anfällige Java-Versionen, um die Nutzer zu schützen. (Bild: Mozilla)

Wer Java auf der Mac-Plattform noch immer nicht auf einen aktuellen Stand gebracht hat, wird das Plugin nun unabhängig von der Mac-OS-X-Version nicht mehr nutzen können. Die Entwickler gaben bekannt, dass sie Java auch auf modernen OS-X-Versionen (10.6 und 10.7) in Firefox blockieren. Die Blockade lässt sich aber deaktivieren.

Stellenmarkt
  1. Application Manager (m/w/d)
    Intrum Deutschland GmbH, Heppenheim
  2. Full Stack Developer (m/w/d)
    nexible GmbH, Düsseldorf
Detailsuche

Einfacher ist es aber, einfach eine neue Java-Version zu installieren. Firefox gibt den Anwendern Hinweise auf ein fehlendes Sicherheitsupdate. Das Update geht allerdings nur auf Betriebssystemen, die von Apple noch unterstützt werden. Seitens Apple werden noch Mac OS X 10.6 alias Snow Leopard und 10.7 alias Lion gepflegt.

Grund für die Blockade sind die zunehmenden Angriffe auf die Mac-Plattform unter Ausnutzung von Sicherheitslücken in der Java-Laufzeitumgebung. Die Sicherheitslücken wurden durch sehr langsames Schließen seitens Apple attraktiv. Es gibt mittlerweile Schädlinge, die plattformübergreifend arbeiten.

In gewissen Grenzen übernimmt nun Oracle selbst die Verantwortung für Java auf der Mac-Plattform. Eine erste Java-Version wurde für Macs bereits veröffentlicht. Diese deckt aber noch nicht alle Systeme und Nutzungsmöglichkeiten ab, so dass zum Teil noch Apples Java-Version genutzt werden muss.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  2. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  3. Frequenzen: Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne
    Frequenzen
    Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne

    Jochen Homann könnte vor seinem Ruhestand noch einmal Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica erfreuen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /