Nach Ashley Madison trifft es jetzt die umstrittene Dating-Webseite Beautifulpeople: Über eine Million persönliche Datensätze werden nach einem Hackerangriff angeboten. Der Dienst steht wegen Schönheitstests und Kündigungen bei Gewichtszunahme in der Kritik.
Wer heute Morgen Ärger mit seiner Spotify-Playlist hat, hat diese vermutlich nicht im Halbschlaf selbst geändert: Auf einem Pastebin sind mehrere Hundert Spotify-Accounts mit Passwort aufgetaucht. Von einem Hack will die Firma aber nichts wissen.
Googles Safe-Browsing API warnt derzeit vor Google.com, weil auf einer Unterseite Malware verteilt wurde. Der Suchmaschinenkonzern hält es jedoch mit Douglas Adams: "Don't Panic".
Auf die Entdeckung von zwei Sicherheitslücken in Quicktime für Windows reagiert Apple nicht mit Bugfixes - sondern mit dem Ende der Software. Nutzern bleibt nur die Deinstallation. Das Statement zur Einstellung kommt nicht von Apple, sondern von den Entdeckern der Sicherheitslücken.
Verkürzte URLs lassen sich systematisch untersuchen und offenbaren dann private Daten. So lassen sich Bewegungsprofile erstellen, Informationen sammeln und sogar Malware könnte leicht über Cloud-Dienste verteilt werden, zeigt nun eine Studie.
IMHO Die Entdecker der Badlock-Sicherheitslücke wollten Spannung aufbauen - und machen den gleichen Fehler wie viele IT-Security-Firmen. Die Inszenierung von Sicherheitslücken nervt zunehmend.
Eine bisher unbekannte Sicherheitslücke in der Software soll dem FBI Zugang zum iPhone eines getöteten Terroristen verschafft haben. Die Ermittler sollen sie Hackern abgekauft haben. Aber was passiert jetzt mit der Schwachstelle?
Um Updates leichter einspielen zu können, will Oracle Zweige des Linux-Kernel pflegen, die ausschließlich Patches für Sicherheitslücken enthalten. Was gut klingt, ist aber eine kontroverse Idee, da die Auswirkungen von Kernel-Fehlern schwer zu beurteilen sind.
Wegen einer "technischen Panne" seien am Wochenende "kurzzeitig" die Daten von Abonnement-Kunden öffentlich zugänglich gewesen, schreibt der Dumont-Verlag. Das Wort "Hacker" gebraucht der Medienkonzern nicht mehr.
Wenn der frische Kernel gleich nach dem Start das System zum Absturz bringt, werden Admins nervös. Denn oft beginnt nun die langwierige Suche nach dem Bug. Ein Erfahrungsbericht.
Update Die Berliner Zeitung, der Kölner Express und andere Webauftritte der Dumont-Verlagsgruppe sind offenbar von Hackern angegriffen worden. Es gibt Hinweise darauf, dass persönliche Daten und unverschlüsselte Passwörter von Abonnenten sichtbar gewesen sind.
Golem-Wochenrückblick Mehr als 200.000 Briefkastenfirmen in Panama sind in dieser Woche aufgeflogen. Wir sind mit HTCs Vive durch Höhlen gekrochen und mit Microsofts Hololens auf dem Mars gewesen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Welche iPhones kann das FBI mit seiner neuen Technologie hacken? Offenbar weniger als bislang gedacht, wie Direktor James Comey jetzt in einem Vortrag sagte.
Update Es ist mal wieder Flash-Player-deinstallieren-Tag. Eine ungepatchte Sicherheitslücke wird aktiv ausgenutzt. Adobe hat jetzt einen Patch freigegeben.
Apple hat die Sicherheitslücke im iPhone 6S und 6S Plus gestopft, die es Angreifern erlaubte, mit einem Trick auf Fotos und Kontakte zuzugreifen, obwohl das iPhone gesperrt ist. Ein Update von iOS ist nicht erforderlich.
Google hat zahlreiche Schwachstellen in Android geschlossen, darunter Fehler in der Medienverwaltung und den entsprechenden Bibliotheken. Auch eine Sicherheitslücke im Kernel wurde behoben.
Tesla hat eins. GM hat eins. Und jetzt sogar das Pentagon. Doch nicht für alle Unternehmen sind offene Bug-Bounty-Programme die richtige Wahl, wie Kymberlee Price von der Sicherheitsplattform Bugcrowd im Gespräch mit Golem.de sagt.
Die Fotos und Kontakte sind bei gesperrten iPhones eigentlich nicht zugänglich, doch mit einem Trick kann ein Angreifer sie durch 3D-Touch selbst ohne Kennwort sehen. Es gibt jedoch einfache Schutzmöglichkeiten.
Die US-Bundespolizei FBI hat anderen Strafverfolgungsbehörden Unterstützung angeboten, wenn ein iPhone für Ermittlungen entsperrt werden muss. Vermutlich macht sich das FBI eine bislang nicht geschlossene Sicherheitslücke zunutze.
Es soll das größte Datenleck aller Zeiten sein: 100 Medien werten weltweit die Unterlagen zu mehr als 200.000 Briefkastenfirmen in Panama aus. Unter den Nutznießern sind hochrangige Politiker und weltbekannte Sportler.
Wegen einiger Design-Prinzipien der Node-Paktverwaltung NPM könne sich ein schadhaftes Modul wie ein Wurm im gesamten System verbreiten, warnt ein Google-Entwickler. Gegen die Sicherheitslücke hilft vorerst nur Handarbeit.
Update Apple muss das iPhone des Attentäters von San Bernardino doch nicht entsperren: US-Strafverfolger haben sich auch ohne Hilfe Zugriff auf die Daten verschaffen können.
Eine gefährliche Sicherheitslücke in Java 7 Update 97 und Java 8 Update 73/74 hat Oracle veranlasst, außerplanmäßig ein Sicherheitsupdate zu veröffentlichen. Server sind nicht betroffen.
Kryptographen haben eine Sicherheitslücke bei der Verschlüsselung des iMessage-Protokolls entdeckt. In der Praxis dürfte diese nur sehr schwer ausnutzbar sein, doch sie zeigt, dass das dahinterstehende Protokoll äußerst fragwürdig ist.
Ein Sicherheitsforscher der Heidelberger Firma ERNW hat eine Remote-Code-Execution-Lücke auf einer Palo-Alto-Appliance gefunden. Verantwortlich dafür war ein fehlender Längencheck bei der Eingabe des Benutzernamens.
Mit einem einfachen Trick gelingt es, die Verifizierung der Telefonnummer bei neuen Accounts von Uber und ähnlichen Services zu umgehen - und sich etwa Freifahrten zu erschleichen. Beim Uber-Konkurrenten Lyft ist damit sogar die Übernahme bestehender Accounts möglich.
Im Verfahren um die Veröffentlichung von privaten Promifotos hat sich der Verdächtige des Phishings schuldig bekannt. Doch mit der Veröffentlichung der Bilder will der Mann nichts zu tun haben.
Eine zwei Jahre alte Sicherheitslücke in Oracles Java-Umgebung ist offenbar nur unzureichend gepatcht worden. Die Lücke lässt sich potenziell auf Millionen von Geräten mit Java noch immer ausnutzen, ein funktionierendes Update ist nicht in Sicht.
Es kommt nicht überraschend: Adobe veröffentlicht wieder ein Notfall-Update für den Flash-Player. Wer ihn nicht bereits deinstalliert hat, sollte das Update installieren. Auch die Digital Editions und der Adobe Reader werden versorgt.
Wie schnell patchen Serverbetreiber die Drown-Sicherheitslücke? Offenbar zu langsam, sagen mehrere Sicherheitsfirmen. Bei Heartbleed lief es deutlich besser.
In der Verschlüsselungsbibliothek Libotr wurde ein Integer Overflow gefunden, der Angreifern unter Umständen die Ausführung von bösartigem Code erlaubt. Das sogenannte Off-the-Record-Messaging ist eine beliebte Methode, um Nachrichten in Jabber-Chats zu verschlüsseln.
Das Linux-Magazin und Netzpolitik.org decken Hintergründe zum Bundestagshack im vergangenen Jahr auf. Die deuten nicht unbedingt auf hochkarätige Angreifer, sondern vielmehr auf schwere Versäumnisse hin.
RSA 2016 Douglas Adams hätte sich gefreut: Bei der RSA 2016 kann man sich mit einem Handtuch Zutritt verschaffen. Es ist nicht die einzige Sicherheitslücke bei der diesjährigen Konferenz.
Mit Hilfe des Addons Youtube Unblocker lässt sich das Geoblocking von Videos umgehen. Nun hat Mozilla die Erweiterung aus Sicherheitsgründen aus dem Angebot genommen.
Bislang haben Hackerangriffe in Deutschland noch nicht zu Ausfällen bei der Wasserversorgung geführt. Anders als die Sicherheitsbehörden sehen die Versorger dafür auch keine große Gefahr.
Forschern ist es gelungen, RSA-Verschlüsselungsoperationen von OpenSSL mittels eines Cache-Timing-Angriffs zu belauschen und so den privaten Key zu knacken. Der Cachebleed-Angriff nutzt dabei Zugriffskonflikte auf den Cache-Speicher.
Kein moderner Browser unterstützt das alte SSL-Protokoll Version 2. Trotzdem kann es zum Sicherheitsrisiko werden, solange Server es aus Kompatibilitätsgründen unterstützen. Es muss nicht einmal derselbe Server sein.
Apple hat ein Sicherheitsupdate für OS X 10.11 veröffentlicht, das aus Versehen den Ethernet-Port bei einigen Macs deaktivierte. Das fehlerhafte Update wurde zurückgezogen, auch für Nutzer ohne funktionierenden Netzanschluss gibt es Lösungen.
Update Nissans Elektroauto Leaf kann aus der Ferne manipuliert werden, weil eine Begleitapp nur eine Fahrzeugnummer als Authentifizierung nutzt. Sicherheitsrelevante Funktionen sind von der Lücke nicht betroffen, doch der Hersteller hat bislang noch kein Update bereitgestellt.
Die Webseite der beliebten Linux-Distribution Linux Mint wurde am Wochenende offenbar kurzfristig übernommen - mindestens einen Tag lang verteilte die Webseite ein kompromittiertes Installations-Image mit Malware. Außerdem wurden Nutzerdaten kopiert.
Golem-Wochenrückblick Glas soll jede Menge Daten speichern können, und zwar dreimal so lang, wie unser Sonnensystem alt ist! Apple soll dem FBI helfen und will nicht. Und Linux ist angreifbar. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Ein unsicheres Standardpasswort in der Comodo-Internet-Security-Suite ermöglicht es Angreifern, ihre Rechte zu erweitern, um beliebige Programme auszuführen. Auf dem Rechner selbst - aber möglicherweise auch aus der Ferne.
Eine Sicherheitslücke wie im Film: Einbrecher deaktivieren die Alarmanlage, bevor sie in ein Haus eindringen. Die smarte Alarmanlage Simplisafe hat genau dieses Problem - und einen einfachen Patch gibt es leider nicht.
Eine schwerwiegende Sicherheitslücke klafft in der Glibc-Bibliothek, die in fast allen Linux-Systemen genutzt wird: Eine DNS-Funktion erlaubt die Ausführung von bösartigem Code. Nutzer sollten schnellstmöglich Updates installieren.
Veracrypt ist einer der beliebtesten Nachfolger des eingestellten Truecrypt - ein Update bringt jetzt neue Funktionen. Außerdem soll das Laden von Containern deutlich schneller vonstattengehen - bislang einer der größten Kritikpunkte an dem Programm.
Microsoft hat ein umfangreiches Update für Windows 10 veröffentlicht - abseits der Insider Builds. Mit der aktuellen Version werden viele lästige Fehler korrigiert und Microsoft reicht bislang vermisste Informationen zu den Windows-10-Versionen nach.
Mit der Graphite Description Language erstellte Schriften können von Angreifern genutzt werden, um verschiedene Sicherheitslücken in der Graphite-Bibliothek auszunutzen. Fehler im Speichermanagement können dazu führen, dass fremder Code ausgeführt wird.
Hacker haben eigenen Angaben zufolge Daten von 29.000 Mitarbeitern von US-Behörden veröffentlicht. Enthalten sind Namen, Jobbeschreibungen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
Update Oracle hat ein außerplanmäßiges Security-Advisory veröffentlicht, das eine Schwachstelle im Java-Installationsprogramm für Windows beschreibt. Auch zahlreiche weitere Installer sind betroffen. Ein erfolgreicher Exploit ist recht aufwendig, hat aber potenziell weitreichende Folgen.