Abo
  • Services:
Anzeige
Beliebt bei Spielern und offenbar auch bei Hackern: das Playstation Network
Beliebt bei Spielern und offenbar auch bei Hackern: das Playstation Network (Bild: Screenshot Golem.de)

SQL-Injection: Sicherheitslücke erlaubt Zugriff auf Sony-Kundendaten

Beliebt bei Spielern und offenbar auch bei Hackern: das Playstation Network
Beliebt bei Spielern und offenbar auch bei Hackern: das Playstation Network (Bild: Screenshot Golem.de)

Eine SQL-Injection-Lücke erlaubt den Zugriff auf Kundendaten des Playstation Networks. Sony wurde bereits vor zwei Wochen über die Sicherheitslücke informiert, sie wurde jedoch bisher nicht geschlossen. Es ist nicht der erste Vorfall im Playstation-Network.

Anzeige

Ein Sicherheitsforscher hat auf der Webseite von Sony eine kritische SQL-Injection-Lücke gefunden. Mit der Sicherheitslücke lassen sich die Kundendaten von Teilnehmern des Playstation Networks auslesen.

Entdeckt wurde die Lücke von Aria Akhavan. Der IT-Sicherheitsexperte hatte Sony nach eigenen Angaben bereits vor zwei Wochen über die Existenz der Lücke informiert. Reagiert hat Sony bisher nicht. Die Lücke nutzt eine Funktion auf der Webseite des Supports von Sony, dort kann mittels eines manipulierten Parameters in einer URL eine Anfrage an den SQL-Datenbankserver von Sony abgeschickt werden. Die Ausgabe erhält ein potenzieller Angreifer direkt im Browser.

Weitere Details zur Ausnutzung der Lücke liegen Golem.de vor. Aufgrund der Schwere der Lücke und des damit möglichen Zugriffs auf zahlreiche Kundendaten haben wir uns entschieden, die Details nicht zu veröffentlichen. Wir haben Sony um eine Stellungnahme gebeten, wir haben jedoch bisher noch keine Antwort erhalten.

Sonys Playstation Network war zuletzt 2011 Opfer eines größeren Hackerangriffs. Damals wurden von 77 Millionen Nutzern die Zugangsdaten und persönliche Daten gestohlen. In der Folge hatten sich in zahlreichen Ländern Behörden und Politiker mit den Vorfällen befasst und von Sony einen besseren Schutz von Kundendaten gefordert. Auch im August dieses Jahres gab es einen Angriff auf das Playstation Network, es handelte sich aber nur um eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDoS).

SQL-Injection-Angriffe gehören zu den verbreitetsten und gefährlichsten Sicherheitslücken in Webanwendungen. Erst vor kurzem war eine gravierende SQL-Injection-Lücke im Content-Management-System Drupal bekanntgeworden, zahlreiche Webseiten wurden damit in den vergangenen Tagen gehackt.

SQL-Injection-Lücken treten immer dann auf, wenn eine Webanwendung Eingaben von Nutzern ungeprüft und ungefiltert in SQL-Befehle einfügt. Durch den konsequenten Einsatz von sogenannten Prepared Statements lassen sich SQL-Injection-Lücken vollständig verhindern. Gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen ist der Einsatz von Prepared Statements daher dringend anzuraten.


eye home zur Startseite
AriaAk 03. Nov 2014

Die Lücke hat nichts mit der Firmware deiner Playstation zu tun und kann darum auch nicht...

JackRussell 03. Nov 2014

Mittlerweile kann man bei deren Fahrlässigkeit nur noch mit dem Kopf schütteln. Aber...

iKlikla 02. Nov 2014

Welche Daten betroffen sind kann man nicht genau sagen.. Sony könnte für jeden Bereich...

DNAofDeath 02. Nov 2014

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Schonmal was von Pen-Testing gehört? Von...

DNAofDeath 02. Nov 2014

Erzähl das nicht uns, erzähl das mal Sony XDDDDD



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel
  2. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  3. Bertrandt Services GmbH, Köln
  4. DATAGROUP Business Solutions GmbH, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 2,99€
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Die Woche im Video

    Cebit wird heiß, Android wird neu, Aliens werden gesprächig

  2. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  3. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  4. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  5. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  6. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei

  7. 3DMark

    Overhead-Test ersetzt Mantle durch Vulkan

  8. Tastatur-App

    Nutzer ärgern sich über Verschlimmbesserungen bei Swiftkey

  9. Kurznachrichten

    Twitter erwägt Abomodell mit Zusatzfunktionen

  10. FTTH

    M-net-Glasfaserkunden nutzen 120 GByte pro Monat



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  1. Re: Nie wieder Corsair !

    Silberfan | 10:31

  2. 1. April

    Crass Spektakel | 10:25

  3. sinnlose Überdimensionierung, alles hat einen Sinn.

    Silberfan | 10:22

  4. Re: Ernsthafte frage: Wo gab es das schon bei...

    Nikolai | 10:20

  5. Re: Twitch braucht eine Lizenz, nicht Pietsmiet

    serra.avatar | 10:19


  1. 09:03

  2. 17:45

  3. 17:32

  4. 17:11

  5. 16:53

  6. 16:38

  7. 16:24

  8. 16:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel