Abo
  • Services:

SQL-Injection: Sicherheitslücke erlaubt Zugriff auf Sony-Kundendaten

Eine SQL-Injection-Lücke erlaubt den Zugriff auf Kundendaten des Playstation Networks. Sony wurde bereits vor zwei Wochen über die Sicherheitslücke informiert, sie wurde jedoch bisher nicht geschlossen. Es ist nicht der erste Vorfall im Playstation-Network.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Beliebt bei Spielern und offenbar auch bei Hackern: das Playstation Network
Beliebt bei Spielern und offenbar auch bei Hackern: das Playstation Network (Bild: Screenshot Golem.de)

Ein Sicherheitsforscher hat auf der Webseite von Sony eine kritische SQL-Injection-Lücke gefunden. Mit der Sicherheitslücke lassen sich die Kundendaten von Teilnehmern des Playstation Networks auslesen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Entdeckt wurde die Lücke von Aria Akhavan. Der IT-Sicherheitsexperte hatte Sony nach eigenen Angaben bereits vor zwei Wochen über die Existenz der Lücke informiert. Reagiert hat Sony bisher nicht. Die Lücke nutzt eine Funktion auf der Webseite des Supports von Sony, dort kann mittels eines manipulierten Parameters in einer URL eine Anfrage an den SQL-Datenbankserver von Sony abgeschickt werden. Die Ausgabe erhält ein potenzieller Angreifer direkt im Browser.

Weitere Details zur Ausnutzung der Lücke liegen Golem.de vor. Aufgrund der Schwere der Lücke und des damit möglichen Zugriffs auf zahlreiche Kundendaten haben wir uns entschieden, die Details nicht zu veröffentlichen. Wir haben Sony um eine Stellungnahme gebeten, wir haben jedoch bisher noch keine Antwort erhalten.

Sonys Playstation Network war zuletzt 2011 Opfer eines größeren Hackerangriffs. Damals wurden von 77 Millionen Nutzern die Zugangsdaten und persönliche Daten gestohlen. In der Folge hatten sich in zahlreichen Ländern Behörden und Politiker mit den Vorfällen befasst und von Sony einen besseren Schutz von Kundendaten gefordert. Auch im August dieses Jahres gab es einen Angriff auf das Playstation Network, es handelte sich aber nur um eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDoS).

SQL-Injection-Angriffe gehören zu den verbreitetsten und gefährlichsten Sicherheitslücken in Webanwendungen. Erst vor kurzem war eine gravierende SQL-Injection-Lücke im Content-Management-System Drupal bekanntgeworden, zahlreiche Webseiten wurden damit in den vergangenen Tagen gehackt.

SQL-Injection-Lücken treten immer dann auf, wenn eine Webanwendung Eingaben von Nutzern ungeprüft und ungefiltert in SQL-Befehle einfügt. Durch den konsequenten Einsatz von sogenannten Prepared Statements lassen sich SQL-Injection-Lücken vollständig verhindern. Gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen ist der Einsatz von Prepared Statements daher dringend anzuraten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

AriaAk 03. Nov 2014

Die Lücke hat nichts mit der Firmware deiner Playstation zu tun und kann darum auch nicht...

JackRussell 03. Nov 2014

Mittlerweile kann man bei deren Fahrlässigkeit nur noch mit dem Kopf schütteln. Aber...

iKlikla 02. Nov 2014

Welche Daten betroffen sind kann man nicht genau sagen.. Sony könnte für jeden Bereich...

DNAofDeath 02. Nov 2014

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Schonmal was von Pen-Testing gehört? Von...

DNAofDeath 02. Nov 2014

Erzähl das nicht uns, erzähl das mal Sony XDDDDD


Folgen Sie uns
       


Fallout 76 - Fazit

Fallout 76 ist in vielerlei Hinsicht nicht wie seine Vorgänger. Warum, erklären wir im Test-Video.

Fallout 76 - Fazit Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
    Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

    Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
      Drahtlos-Headsets im Test
      Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

      Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
      Ein Test von Oliver Nickel

      1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
      2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
      3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

        •  /