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Auch Apple-User erhalten jetzt eine Korrektur für die Shellshock-Lücke.
Auch Apple-User erhalten jetzt eine Korrektur für die Shellshock-Lücke. (Bild: Wikimedia Commons / Nja247)

OS X: Apple liefert Patch für Shellshock

Apple liefert jetzt einen Patch für Shellshock aus. Der behebt zwar nicht alle bekannten Bugs im Funktionsparser von Bash, aber das ist vermutlich kein Sicherheitsproblem.

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Mit einigen Tagen Verzögerung hat nun auch Apple für Mac OS X einen Patch für die Shellshock-Lücke bereitgestellt. Der Patch ist für die aktuelle Version Mavericks und für die früheren Versionen Lion und Mountain Lion verfügbar.

Apple behebt dabei die ursprüngliche Shellshock-Lücke (CVE-2014-6271) und die später von Tavis Ormandy gefundenen Probleme im Funktionsparser (CVE-2014-7169). Weiterhin verwendet Apple offenbar den von Redhat-Entwickler Florian Weimer erstellten Patch, der die Importe von Funktionen nur noch mit einem bestimmten Prä- und Suffix erlaubt. So können Funktionen nicht mehr über beliebige Variablennamen definiert werden.

Nicht behoben werden mit dem Update die weiteren von Redhat gefundenen Speicherzugriffsfehler im Funktionsparser von Bash (CVE-2014-7186, CVE-2014-7187). Diese sind auch in den jüngsten offiziellen Bash-Releases noch nicht behoben. Allerdings ist dies vermutlich kein Sicherheitsproblem: Da der Funktionsparser nicht mehr über beliebige Variablennamen erreichbar ist, sollte der Funktionsparser keinen bösartigen Code von Angreifern mehr ausführen.

Zur Zeit wird die korrigierte Bash-Version offenbar noch nicht über Apples automatisches Update-System verteilt. Wer sein System aktualisieren möchte, muss das Update manuell herunterladen und installieren.

Mac OS X verwendet Bash als Standard-Shell für die Kommandozeile und ist damit ebenso wie fast alle Linux-Distributionen von Shellshock betroffen. Allerdings sind die Auswirkungen unter OS X in der Regel geringer. Webserver werden fast nie produktiv unter OS X betrieben, der DHCP-Client von OS X ist ebenfalls nicht durch Shellshock angreifbar. Auf Multiuser-Systemen kann Shellshock allerdings zum Problem werden: Wenn bestimmte Anwendungen installiert sind - ein Beispiel ist VMWare Fusion - kann ein Nutzer mit Hilfe von Shellshock Root-Zugriff erhalten.


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pythoneer 30. Sep 2014

Wenn hätte sollte könnte. Das hat überhaupt nichts mit Linux zu tun und andere erzählen...

ap (Golem.de) 30. Sep 2014

Bevor es hier weiter abrutscht, wird der Thread geschlossen.

pythoneer 30. Sep 2014

Siehe meinen anderen Thread ..



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