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Exploit-Handel: Hacker verkauft Sicherheitslücken für 100.000 US-Dollar

Einst hat er sich bei IBM, Nokia und Motorola Zugriff verschafft. Nun will der bekannte und vorbestrafte Hacker Kevin Mitnick mit Software Exploits Rekordsummen einnehmen.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Seit seiner Entlassung aus der Haft ist Mitnick Sicherheitsberater
Seit seiner Entlassung aus der Haft ist Mitnick Sicherheitsberater (Bild: Mitnicksecurity)

Der Hacker Kevin Mitnick will Sicherheitslücken in Software verkaufen, wie Wired.com berichtet. Der Hacker habe vergangene Woche einen neuen Bereich seiner Sicherheitsfirma vorgestellt, den Absolute Zero Day Exploit Exchange, eine Austauschplattform für Sicherheitslücken in Software.

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Bereits seit sechs Monaten biete die Firma Unternehmens- und Regierungskunden Werkzeuge an, um noch unentdeckte Sicherheitslücken (Zero-Day-Exploits) in Software auszunutzen. Dafür beschäftige Mitnick sowohl eigene Leute als auch freie Hacker. "Sie finden die Lücken, verkaufen sie an uns und wir verkaufen sie weiter", erklärte Mitchnick Wired.com. Für 100.000 US-Dollar erhielten Kunden einen exklusiven Zugang zu Programmen. Das ist eine ungewöhnlich hohe Summe. Firmen wie Paypal und Facebook zahlen in der Regel Zehntausende für Hinweise auf Sicherheitslücken in ihrer eigenen Software.

Kriminelle Vergangenheit könnte zum Problem werden

Wer die Kunden für die Zero-Day-Exploits seien, verriet Mitnick Wired.com nicht. Er gab lediglich zu verstehen, dass er kein Interesse daran habe, der Regierung beim Ausspähen von Bürgern zu helfen. Der Hacker hat keine guten Beziehungen zur US-Regierung. Er verbrachte in den 1990er Jahren vier Jahre im Gefängnis, davon acht Monate in Einzelhaft, bevor er wegen seiner Hacker-Aktivitäten vor Gericht kam. Er hatte sich bei Firmen wie IBM, Nokia und Motorola Zugang verschafft. Nach seiner Freilassung wurde er Sicherheitsberater.

Dass der ehemalige Sträfling sich im umstrittenen Geschäft mit Sicherheitslücken betätigt, sorgte bereits für Aufsehen. Christopher Soghoian, Aktivist der US-Bürgerrechtsorganisation ACLU, ist Gegner des Zero-Day-Handels und kritisierte Mitnick auf Twitter. Der Hacker reagierte prompt mit einer persönlichen Gegenattacke.



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__destruct() 26. Sep 2014

Ich sehe das genauso wie du. Allerdings ist ein Vorzugspreis ein besonders günstiger...

a user 25. Sep 2014

die geheimdiesnte haben aber nciht im gesetztlichen rahmen, insbesondere nicht im rahmen...

a user 25. Sep 2014

weil das nichts mit schlau zu tun hat sondern mit kontakten. die wenigsten hacker haben...

kendon 25. Sep 2014

seine autobio "phantom im netz" ist eines der spannendsten und inzeressantesten bücher...


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