Entwicklerversionen von Googles Chrome erlauben es, die lange Version einer URL zu verstecken. Phishing-Versuche werden dadurch offensichtlicher, aber auch die Google-Suche wird prominenter platziert.
Mit dem Pwn Phone 2014 sollen Administratoren künftig ihr Netzwerk über das Smartphone auf Schwachstellen testen können. Das Mobiltelefon basiert auf LGs Nexus 5, auf dem eine angepasste Android-Version samt Hackerwerkzeugen läuft.
Die zweite große App von John McAfees neuem Unternehmen ist fertig: Das Programm Chadder für Android und Windows Phone soll sichere Chats ermöglichen. Allerdings liegt die App nicht im Quelltext vor, man muss den Versprechen des Anbieters glauben.
Apple behauptet, dass die E-Mails und ihre Anhänge unter iOS 7 verschlüsselt aufbewahrt werden, doch das stimmt nicht ganz. Attachments liegen ungeschützt auf dem Gerät.
Die meisten Auskünfte an Sicherheitsbehörden musste die Telekom für die Urheberrechtsinhaber zu IP-Adressen herausgeben. Laut Transparenzbericht waren es 2013 fast 950.000 Fälle. Das Recht für diese Berichte hatte Posteo durchgesetzt.
Update Ein Nutzer hat bemerkt, dass die Tastatur-App Swype auf seinem Android-Smartphone pro Tag bis zu 4.000 Mal die Position abfragt. Swype sagt, dies könne nur ein Bug sein - ein anderer Nutzer erreicht auf seinem Gerät allerdings ähnliche Werte. Eine abschließende Antwort seitens Swype gibt es bisher nicht.
Antivirensoftware wird immer nutzloser. Stattdessen fokussieren Sicherheitsunternehmen mehr auf Schadensbegrenzung. Zu dem Schluss kommt Symantecs Vizechef Brian Dye.
Mit einem Erziehungssystem will ein Sicherheitsexperte für sichere Passwörter sorgen. Wer ein zu schwaches Passwort eingibt, muss es häufiger wechseln.
Offenbar auf Druck einiger Telekommunikationsfirmen will die US-Regierung eine Immunitätsklausel in neuen Gesetzesentwürfen zur Reform der Überwachung durch Geheimdienste beibehalten. Die Unternehmen sollen weiterhin nicht für die Weitergabe persönlicher Daten belangt werden.
Die umstrittene Bitcoin-Wallet Darkwallet ist in einer Alpha-Version erschienen. Sie verspricht mehr Anonymität bei Transaktionen mit der Kryptowährung. Die Entwickler wollen damit die ursprüngliche Idee der digitalen Währung wieder aufleben lassen.
Ein von der Bundesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten einer US-Anwaltskanzlei kommt zu dem Schluss, dass sich die Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestags bei der Befragung Edward Snowdens strafbar machen. Die Abgeordneten kritisieren das Gutachten scharf.
Als erstes Bundesland stattet Hessen die Polizei mit Body-Cams aus. Andere Länder sollen dem schwarz-grünen Vorbild folgen. Gefilmtes wird angeblich später meist wieder gelöscht. Eine Kennzeichnungspflicht für die Polizei wollte die CDU jedoch nicht.
Sowohl Suse als auch Red Hat arbeiten an Techniken, den Linux-Kernel bei laufendem System zu patchen. Beide stehen den Kernel-Hackern nun offiziell zur Diskussion bereit.
Do Not Track wird ab sofort nicht mehr von Yahoo unterstützt. Es sei immer noch kein Standard und zudem kaum verbreitet, heißt es in einer knappen Mitteilung.
IT-Firmen aus den USA wollen ihre Nutzungsbedingungen ändern und Nutzer bei Behördenzugriffen warnen, um deren Vertrauen zurückzugewinnen. Doch Anfragen von US-Geheimdiensten und dem FBI bleiben für die Nutzer weiter geheim.
Die nächste Generation der Bandlaufwerke könnte enorm an Kapazität gewinnen. Sony hat eine Datendichte von 148 GBit/Quadratzoll erreicht. Das gelang durch besonders kleine Magnete Partikel, die zudem stabil gehalten werden können.
Die Betaversion der neuen Firmware für den AVM-Router Fritzbox 7490 erweitert die Weboberfläche des Geräts um eine Übersicht über alle sicherheitsrelevanten Einstellungen. Das Update ist bisher nur für das Topmodell des Herstellers verfügbar.
Microsoft hat einen Notfall-Patch veröffentlicht, um eine Sicherheitslücke im Internet Explorer zu stopfen, die den IE 6 bis 11 betrifft. Obwohl der Support für Windows XP abgelaufen ist, gibt es auch dafür ein Update.
Laut einem Regierungsentwurf ist eine Vernehmung Snowdens in Deutschland nicht gewünscht, weil die USA die geheimdienstliche Zusammenarbeit mit Deutschland "zumindest vorübergehend" einschränken würde.
Wer als Schüler oder Student Gmail für Bildungseinrichtungen nutzt, wird künftig nicht mehr nach werberelevanten Informationen durchsucht: Google hat erklärt, E-Mails nicht mehr als Grundlage für Werbung zu verwenden.
Nach der NSA-Affäre sind verschlüsselte E-Mails wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Auch bei Golem.de hat die Diskussion Spuren hinterlassen: Die Redaktion traf sich zur Kryptoparty, um die Verschlüsselung mit GnuPG einzurichten.
Sony hat ein umfangreiches Firmware-Update für die Playstation 4 sowie kleinere für die PS Vita und die Playstation App veröffentlicht. Auf der PS4 gibt es als größte Neuerung eine Software zur Videobearbeitung.
Das Tails-Team hat in Version 1.0 seines Betriebssystems teils kritische Sicherheitslücken behoben, die unter anderem auf den Heartbleed-Bug zurückzuführen sind.
Das oberste Gericht Irlands soll entscheiden, ob die irische Datenschutzbehörde eine Beschwerde der Studentengruppe Europe versus Facebook zu Unrecht abgewiesen hat. Die Gruppe will verhindern, dass Facebook europäische Nutzerdaten in die USA exportiert.
Die Brancheninitiative "E-Mail Made in Germany" meldet die Umsetzung der SSL/TLS-Verschlüsselung. Sehr viel interessanter ist allerdings, dass auch Perfect Forward Secrecy implementiert wurde.
Update Über 12.000 Kunden der Telekom nutzen noch unsichere Router. Ihnen wird jetzt in einer E-Mail nahegelegt, möglichst bald Updates zu installieren.
Die Aktien eines durch Sicherheitslücken in Verruf geratenen Unternehmens verlieren an Wert. Mit seinem Hedgefonds will der Hacker Weev durch sogenannte Leerverkäufe Profit aus den sinkenden Aktienkursen schlagen. Kritiker nennen das Vorgehen "schleimig."
Der neue Lockscreen in Ubuntu hatte Sicherheitslücken, die zwar schnell behoben wurden, aber hätten vermieden werden können. Das schreiben zumindest ein X.org- und ein KDE-Entwickler, die derartige Fehler seit langem kennen.
Es sind wohl mehr Benutzer von dem Einbruch vor wenigen Tagen betroffen als bisher bekannt. Das hat AOL jetzt mitgeteilt. Die gestohlenen Daten werden für eine Spam-Flut genutzt.
Die NSA ist der größte Arbeitgeber für Mathematiker in den USA. Ein Brite will nun seine Fachkollegen überreden, nicht mehr für Geheimdienste zu arbeiten.
Adobe hat einen Sicherheitspatch für den Flash Player veröffentlicht. Dieser sollte zügig eingespielt werden, denn er beseitigt ein Zero-Day-Sicherheitsloch. Derzeit laufen Attacken auf den Flash Player, bei dem dieses Sicherheitsloch aktiv ausgenutzt wird.
Sämtliche Daten aus der Viber-App werden unverschlüsselt auf Amazon-Servern gespeichert und können dort über eine URL ohne Authentifizierung abgegriffen werden. Ein Update soll den Fehler beheben, es steht aber noch aus.
Microsoft hat einen Prozess vor einem New Yorker Bundesgericht verloren. Auch Kundendaten, die auf Cloud-Servern in Europa liegen, sind damit nicht vor dem Zugriff der US-Behörden geschützt.
Der norwegische Geheimdienst hat einen Supercomputer bestellt, mit dem gesammelte Daten analysiert und entschlüsselt werden sollen. Bislang hat Norwegen viele Daten zur Verarbeitung an die USA geschickt.
Abhören ist nicht nötig - Metadaten reichen, um einen Menschen zu durchleuchten. Das zeigen die Datenexperimente von einem Schweizer und zwei dänischen Politikern.
Offenbar haben mehrere US-Behörden in weiteren Ländern soziale Netzwerke gegründet und finanziert: In Dutzenden Staaten soll es ähnliche Programme wie das gescheiterte SMS-Netzwerk in Kuba gegeben haben - unter anderem in Pakistan und Afghanistan.
Microsoft hat kurzfristig Informationen zu Angriffen auf Nutzer des Internet Explorer veröffentlicht. Zusammen mit Fireeye wird der Angriff analysiert. Betroffen sind sämtliche Internet Explorer ab der Version 6. Windows-XP-Nutzer haben damit erstmals eine nicht patchbare Sicherheitslücke.
Der Streamingdienst Hulu will keine VPN-Nutzer mehr an seinem Angebot teilhaben lassen. Einige VPN-Anbieter werden von Hulu gesperrt. Noch ist die Sperre lückenhaft und die VPN-Anbieter wollen sich wehren.
Die US-Standardisierungsbehörde Nist zieht Dual EC DRBG offiziell zurück. Der Zufallszahlengenerator wurde von der NSA entwickelt, enthält nachweisbare Fehler und eventuell Hintertüren.
Opera Software hat ein Sicherheitsupdate für den eigentlich veralteten Browser Opera 12 veröffentlicht. Mit dem Update wird das Heartbleed-Sicherheitsleck beseitigt, das bei der Aktualisierung des Browsers von Unbefugten ausgenutzt werden könnte.
Weil ein Kunde einen Amazon-Händler negativ bewertet hat, geht es nun vor Gericht, berichtet die Augsburger Allgemeine. Der Händler hat den Kunden auf rund 70.000 Euro Schadensersatz verklagt. Er soll dafür verantwortlich sein, dass dem Händler das Verkäuferkonto gesperrt wurde.
Der Heartbleed-Bug hat die großen Internetkonzerne aufgeschreckt. Nachdem sie sich jahrelang des kostenlosen OpenSSL-Codes bedient haben, wollen sie nun die Programmierung unterstützen.
Unterlagen aus dem Hammond-Prozess geben neue Einblicke in die Zusammenarbeit des Lulzsec-Hackers Sabu mit dem FBI. Die US-Bundespolizei soll die Anonymous-Hacker ausgenutzt haben.
Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.
IBM hat seine ersten Power8-Systeme vorgestellt. Mit vierstelligen US-Dollar-Preisen will das Unternehmen eine Alternative zu Intel-Rechnern anbieten. Zunächst kommen die sogenannten Scale-Out-Systeme auf den Markt, und über Openpower werden auch andere Hersteller Systeme anbieten.
Der OpenSSL-Code sei zu chaotisch, um ihn zu reparieren, sagt OpenBSD-Gründer Theo de Raadt der US-Seite Ars Technica. Das rechtfertige die Aufräumarbeiten und den Fork LibreSSL.
Trotz eines Patches sollen Netgear-Router weiterhin eine Sicherheitslücke aufweisen. Das Unternehmen will die Vorwürfe prüfen und notfalls weitere Updates bereitstellen.
Sie sieht aus wie Google und funktioniert auch genau so: Grams ist die bisher nützlichste Suchmaschine fürs Tor-Netz, durchsucht aber leider nur Märkte für Drogen und Waffen.