Abo
  • Services:
Anzeige
Opera 12.17 für Windows
Opera 12.17 für Windows (Bild: Opera)

Browser: Opera 12.17 beseitigt Heartbleed-Bug

Opera Software hat ein Sicherheitsupdate für den eigentlich veralteten Browser Opera 12 veröffentlicht. Mit dem Update wird das Heartbleed-Sicherheitsleck beseitigt, das bei der Aktualisierung des Browsers von Unbefugten ausgenutzt werden könnte.

Anzeige

Opera Software hat Opera 12.17 veröffentlicht, um damit ein Sicherheitsloch in der alten Browserversion zu beseitigen. Langjährige Opera-Fans verwenden weiterhin die 12er Version des norwegischen Browsers, der mit der von Opera entwickelten Browser-Engine läuft. Der neuen, auf Googles Chromium-Engine beruhenden Browserversion von Opera fehlen noch immer einige Funktionen, die sie von dem Browser gewohnt sind. Daher erfreut sich die alte Version noch immer einiger Beliebtheit.

Sicherheitslücke im Updatemechanismus

Mit dem Update auf Opera 12.17 wird eine Sicherheitslücke geschlossen, die im Zusammenhang mit dem Heartbleed-Fehler in OpenSSL steht. Der Fehler befindet sich in der Updatefunktion des Browsers, die bei Bedarf automatisch arbeitet. Falls ein Angreifer im Besitz eines gültigen Opera-Zertifikats wäre, könnte ein Angreifer diese Sicherheitslücke ausnutzen.

Als die Opera-Entwickler diesen Fehler beseitigt haben, fiel ihnen ein anderes Sicherheitsloch auf. Auch dieses steht im Zusammenhang mit der Aktualisierungsfunktion des Browsers. Auch dazu muss der Angreifer aber im Besitz eines Opera-Zertifikats sein. Zudem lässt sich das Sicherheitsloch nur im Zusammenhang mit einem Fehler in Windows ausnutzen. Aber dann könnte ein Angreifer beliebigen Schadcode auf ein fremdes System schleusen.

Opera-Nutzer sollten Update einspielen

Opera empfiehlt allen Nutzern von Opera 12 das Einspielen der aktuellen Version, um die Sicherheitslücken zu schließen. Opera geht zwar davon aus, dass niemand Unbefugtes Zugriff auf ein valides Opera-Zertifikat hat. Aber im Zusammenhang mit den NSA-Enthüllungen will Opera nicht ausschließen, dass ausländische Geheimdienste diese Sicherheitslücken ausnutzen könnten.

Die genannten Sicherheitslücken sind laut Opera nur in den Windows-Versionen des Browsers enthalten. Weder die Mac- noch die Linux-Version des Browsers sind davon betroffen. Daher wird es auch kein Opera 12.17 für diese beiden Plattformen geben. Denn neue Funktionen bringt das Update nicht.

Opera bietet das Update auf Opera 12.17 für Windows per Browser-Aktualisierung an. Alternativ kann die neue Version auf Operas Webseite manuell heruntergeladen werden.


eye home zur Startseite
oli_p_aus_e 26. Apr 2014

... ist noch nicht ganz tot. Das freut mich :)

Kasabian 25. Apr 2014

Tja.. irgendwann wird es schwierig zu unterscheiden, da tun solche Meldungen mal ganz...

ip (Golem.de) 25. Apr 2014

Fehler ist korrigiert, danke für den Hinweis.

ip (Golem.de) 25. Apr 2014

danke sehr, Fehler ist korrigiert



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Großraum Bremen
  2. ReboPharm Arzneimittelvertriebsgesellschaft mbH, Bocholt
  3. T-Systems International GmbH, München, Nürnberg
  4. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  2. 24,49€
  3. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  2. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  3. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  4. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  5. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  6. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  7. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  8. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  9. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  10. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr
  2. Asus Tinker Board im Test Buntes Lotterielos rechnet schnell

Quantencomputer: Was sind diese Qubits?
Quantencomputer
Was sind diese Qubits?
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter
  3. Quantencomputer Bosonen statt Qubits

HTC U11 im Hands on: HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
HTC U11 im Hands on
HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
  1. HTC Vive Virtual Reality im Monatsabo
  2. Sense Companion HTCs digitaler Assistent ist verfügbar
  3. HTC U Ultra im Test Neues Gehäuse, kleines Display, bekannte Kamera

  1. haben es ard und zdf denn mitterweile schon...

    Prinzeumel | 03:29

  2. Re: Hähhh...

    Ninos | 03:04

  3. Re: Die Bandbreite ist eine Sache, die Latenz...

    -fraggl- | 03:01

  4. Re: Bin ich eig. der einzige, der an die Traffic...

    sofries | 01:53

  5. Re: Frequenzvermüllung

    ShaDdoW_EyE | 01:51


  1. 00:01

  2. 18:45

  3. 16:35

  4. 16:20

  5. 16:00

  6. 15:37

  7. 15:01

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel