• IT-Karriere:
  • Services:

Security: Viber-Daten sind unverschlüsselt

Sämtliche Daten aus der Viber-App werden unverschlüsselt auf Amazon-Servern gespeichert und können dort über eine URL ohne Authentifizierung abgegriffen werden. Ein Update soll den Fehler beheben, es steht aber noch aus.

Artikel veröffentlicht am ,
In der VoIP-App Viber sind innerhalb weniger Tage zwei gravierende Sicherheitslücken entdeckt worden.
In der VoIP-App Viber sind innerhalb weniger Tage zwei gravierende Sicherheitslücken entdeckt worden. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist eine Sicherheitslücke in der umstrittenen VoIP-App Viber entdeckt worden. Offenbar werden Nutzerdaten nicht nur unverschlüsselt versendet und auf den Amazon-Servern gespeichert, sondern sind auch über eine URL ohne Passwortabfrage abrufbar. Das haben Sicherheitsforscher an der University of New Haven entdeckt.

Stellenmarkt
  1. AdS Consulting GmbH, Aschaffenburg
  2. RSG Group GmbH, Berlin

Nutzerdaten wie Bilder, Videos, Doodles oder Standortdaten werden unverschlüsselt an die Viber-App übertragen, die es für Android und iOS gibt. So lassen sich die Daten von Angreifern mitschneiden, etwa in öffentlichen WLAN-Netzen. Außerdem werden die Daten unverschlüsselt auf den angemieteten Amazon-Servern gespeichert. Wer die URL kennt, kann sich direkten Zugriff auf einzelne Daten verschaffen.

Update soll demnächst erscheinen

Das Unternehmen habe bereits mitgeteilt, dass es die Sicherheitslücken in einem Update korrigieren wolle, berichtet Cnet. Allerdings ist bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer noch Version 4.3.0.712 vom 24. März 2014 verfügbar. Die Sicherheitsforscher, die die Lücken entdeckt haben, raten Anwendern, auf die App zu verzichten, bis die Fehler korrigiert sind.

Viber war bereits letztes Jahr in die Kritik geraten, als bekanntwurde, dass das Unternehmen weit mehr Daten als erforderlich sammelt. Da Viber die bereits vorhandene Telefonnummer eines Anwenders nutzt und entsprechend auf sein Telefonbuch zugreift, wurden auch Daten von Nutzern gesammelt, die Viber nicht verwenden. Außerdem war lange unbekannt, wo der Hauptsitz der Firma war.

Mittlerweile ist Viber in den Besitz des japanischen Unternehmens Rakuten übergegangen. Der Onlineshop zahlte im Februar 2014 900 Millionen US-Dollar für die VoIP-Lösung, die laut Rakuten auch als Gaming-Plattform interessant sein soll. Nach eigenen Angaben hat Viber etwa 200 Millionen Nutzer weltweit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

karuna 02. Mai 2014

Richtig lesen. Aber ich erkläre es dir gerne ^^ Ich hab Bekanntenkreis geschrieben...

violator 29. Apr 2014

-------------------------------------------------------------------------------- Macht...

JP 28. Apr 2014

vermutlich MOSSAD. Mal davon abgesehen, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass ein Israeli...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal - Test

Doom Eternal ist in den richtigen Momenten wieder eine sehr spaßige Ballerorgie, wird aber an einigen Stellen durch Hüpfpassagen ausgebremst.

Doom Eternal - Test Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Corona: Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um
Corona
Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um

In Japan löst die Coronakrise einen Modernisierungsschub aus. Den Ärzten in den Krankenhäusern fehlt die Zeit für das manuelle Ausfüllen von Formularen.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona IFA 2020 findet doch als physisches Event statt
  2. Corona Pariser Polizei darf keine Drohnen zur Überwachung verwenden
  3. Coronapandemie Wie wir fliegen werden

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /