• IT-Karriere:
  • Services:

Spionage: Supercomputer soll Norwegen beim Entschlüsseln helfen

Der norwegische Geheimdienst hat einen Supercomputer bestellt, mit dem gesammelte Daten analysiert und entschlüsselt werden sollen. Bislang hat Norwegen viele Daten zur Verarbeitung an die USA geschickt.

Artikel veröffentlicht am ,
Norwegen hört in Vardø Satelliten- und Radiokommunikation ab und braucht für die Verarbeitung einen neuen Supercomputer.
Norwegen hört in Vardø Satelliten- und Radiokommunikation ab und braucht für die Verarbeitung einen neuen Supercomputer. (Bild: Rufus46, CC-BY 3.0)

Steelwinter heißt der neue Supercomputer, den der militärische Geheimdienst Norwegens bestellt hat. Mit ihm sollen die großen Datenmengen verarbeitet werden, die Norwegen in Afghanistan und weiteren Ländern im Osten sammelt. Außerdem soll Steelwinter bei der Entschlüsselung helfen. Das berichtet die norwegische Tageszeitung Dagbladet unter Berufung auf Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden.

Stellenmarkt
  1. RSG Group GmbH, Berlin
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth, Lehrte, Arnheim (Niederlande)

Die Dokumente belegen die enge Zusammenarbeit zwischen den norwegischen Geheimdiensten und denen der USA. Vor allem die riesigen Datenmengen, die in Norwegen gesammelt werden, konnten die dortigen Geheimdienste laut Bericht offenbar nicht mehr verarbeiten. Die beiden Geheimdienste wollen in den nächsten fünf Jahren ihre Zusammenarbeit ausbauen. Norwegen stellt dafür etwa 100 Millionen US-Dollar bereit.

Steelwinter von IBM

Der Supercomputer namens Steelwinter soll von IBM stammen. Es soll sich um ein Derivat aus dem Windsor-Blue-Projekt handeln, über das wenig bekannt ist. Auf der Webseite von IBM schreibt der IBM-Mitarbeiter Matthias Blumrich, er arbeite seit 2011 an dem Projekt, das sowohl Hardware als auch Software abdecke. Details zu der Rechenleistung von Steelwinter gehen auch aus den Dokumenten Edward Snowdens nicht hervor, auch der Auslieferungstermin für den 2013 bestellten Supercomputer ist nicht bekannt.

Der Supercomputer sei notwendig, da die von Norwegen gesammelten Daten immer mehr würden, so der Bericht. Laut früheren Berichten soll das skandinavische Land im Dezember 2013 33 Millionen Telefongespräche in Afghanistan abgehört haben. Außerdem unterhält der militärische Geheimdienst Norwegens an seiner Grenze zu Russland eine Abhörstation in Vardø, die Satelliten und Radiokommunikation mitschneidet. Die Partnerschaft mit der NSA umfasst den Dokumenten zufolge auch die Kryptoanalyse und die Entschlüsselung von Daten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 154,99€ (Vergleichspreis 185€)
  2. (u. a. Horizon: Zero Dawn - Complete Edition (PC) für 38,99€, Wreckfest für 12,99€, Sekiro...
  3. (u. a. Sandisk Extreme PRO NVMe 3D SSD 1TB M.2 PCIe 3.0 für 145,90€ (mit Rabattcode...
  4. (u. a. Edifier R1280DB PC-Lautsprecher für 99,90€, Acer X1626H DLP-Beamer für 449, Grundig VCH...

DrWatson 29. Apr 2014

Na, immerhin hab ich eine Quelle im Gegensatz zu dir. Schau doch mal bei der Weltbank die...

nicoledos 29. Apr 2014

gegen Nicht-Norweger, wie dich.

NameBereitsVerg... 29. Apr 2014

Das dachte ich mir auch... Wenn Daten mehr werden braucht man mehr Storage oder muss mal...

pi@raspberry 28. Apr 2014

Mit Mittel gegen Krankheiten gewinnt man aber keine Kriege gegen Mitmenschen... Außerdem...


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
Threat-Actor-Expertin
Militärisch, stoisch, kontrolliert

Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
  2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
  3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    •  /