Abo
  • Services:

Marketplace: Amazon-Händler verklagt Kunden wegen negativer Bewertung

Weil ein Kunde einen Amazon-Händler negativ bewertet hat, geht es nun vor Gericht, berichtet die Augsburger Allgemeine. Der Händler hat den Kunden auf rund 70.000 Euro Schadensersatz verklagt. Er soll dafür verantwortlich sein, dass dem Händler das Verkäuferkonto gesperrt wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Landgericht Augsburg muss über Internetbewertungen entscheiden.
Landgericht Augsburg muss über Internetbewertungen entscheiden. (Bild: Landgericht Augsburg)

Im Juni 2014 muss sich ein Amazon-Kunde vor Gericht dafür verantworten, dass er einen negativen Kommentar über einen Händler auf der Amazon-Webseite veröffentlicht hat. Als der Händler verlangte, den Kommentar zu löschen, beschwerte sich der Kunde bei Amazon darüber.

Inhalt:
  1. Marketplace: Amazon-Händler verklagt Kunden wegen negativer Bewertung
  2. Händler forderte Löschung oder Änderung der Bewertung

Das soll dann dazu geführt haben, dass Amazon das Verkäuferkonto des Händlers gesperrt hat. Somit konnte der Händler über Amazons Marketplace keine Waren mehr verkaufen. Für die entstandenen Einnahmeausfälle soll der Kunde nun aufkommen - wenn es nach dem Willen des Händlers geht, berichtet die Tageszeitung Augsburger Allgemeine.

Ein Fliegenschutzgitter löste den Rechtsstreit aus

Das Ganze begann laut der Zeitung am 28. Juni 2013 mit der Bestellung eines Fliegenschutzgitters im Wert von 22,51 Euro, das Thomas A. über Amazons Marketplace bei dem fraglichen Händler geordert hatte. Die Lieferung kam zügig und der Kunde versuchte, nach der beiliegenden Anleitung das Insektenschutzgitter passend für das heimische Küchenfenster zurechtzuschneiden. Nach Angaben des 38-Jährigen war die Anleitung missverständlich, so dass das Fliegenschutzgitter zu klein wurde und sich nicht mehr befestigen ließ.

Der Kunde hat daraufhin beim Händler angerufen und sich darüber beschwert. Der Händler gibt an, dann sowohl per Telefon als auch per E-Mail Hilfe angeboten zu haben. Laut dem Kunden soll der Händler am Telefon hingegen "richtig unverschämt" gewesen sein. Das wird von den Anwälten des Händlers bestritten. Der Kunde hätte nicht begriffen, wie das Fliegenschutzgitter aufzubauen gewesen sei.

Kunde reagierte mit negativer Bewertung

Stellenmarkt
  1. Securitas Personalmanagement GmbH, Frankfurt am Main
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven

Der Kunde veröffentlichte auf der Amazon-Webseite am 3. Juli 2013 folgende Bewertung, die die Zeitung exakt so wiedergibt: "Die Lieferung erfolgte schnell. Das war das positive. In der Anleitung steht ganz klar Mann muss den Innenrahmen messen das ist falsch. Damit wird das ganze zu kurz! Die Ware selbst macht guten Stabilen Eindruck, Der Verkäufer nie wieder!"

Händler forderte Löschung oder Änderung der Bewertung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand

Darkerer 04. Mai 2014

Warum wurde der Kunde Verklagt? Der Anwalt des Händlers sagte ja schon das sie eine...

Garius 29. Apr 2014

Zu allem ein nein, denn: https://forum.golem.de/kommentare/wirtschaft/marketplace-amazon...

a user 28. Apr 2014

kann ganz leicht passieren bei sowas fummeligen. kennst du den unterschied zwischen...

a user 28. Apr 2014

Vieleicht war Collagen gemeint ;)

dollar 27. Apr 2014

mal abgesehen davon, dass es unschlüssig erscheint, dass dem händler nur wegen einer...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

    •  /