Abo
  • Services:

Adobes Flash Player: Zero-Day-Exploit wird aktiv ausgenutzt

Adobe hat einen Sicherheitspatch für den Flash Player veröffentlicht. Dieser sollte zügig eingespielt werden, denn er beseitigt ein Zero-Day-Sicherheitsloch. Derzeit laufen Attacken auf den Flash Player, bei dem dieses Sicherheitsloch aktiv ausgenutzt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitspatch für Flash Player erschienen
Sicherheitspatch für Flash Player erschienen (Bild: Adobe/Screenshot: Golem.de)

In Adobes Flash Player wurde vom Sicherheitsteam von Kaspersky Lab eine Sicherheitslücke entdeckt, die bereits aktiv ausgenutzt wird. Kaspersky Lab hat Adobe umgehend darüber informiert, so dass sich der Hersteller gezwungen sah, einen Sicherheitspatch zu veröffentlichen. Dieser soll das Sicherheitsloch schließen. Die Sicherheitslücke betrifft sowohl die Windows-Version als auch die Mac-OS- und Linux-Ausführung der Software.

Angriff über syrische Regierungswebseite

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken, München
  2. Marabu GmbH & Co. KG, Tamm bei Ludwigsburg

Laut Kaspersky Lab haben Angreifer es mit der Sicherheitslücke im Flash Player auf syrische Regimekritiker abgesehen. Dazu wurde die legitime Regierungswebseite des syrischen Justizministeriums gehackt, um darüber Schadcode zu verbreiten. Die Webseite dient eigentlich dazu, dass Bürger darüber öffentliche Klagen zu Gesetzesverletzungen einreichen können.

Sowohl Adobe als auch Kaspersky Lab gehen davon aus, dass die Sicherheitslücke in Kürze auch von anderen Webseiten ausgenutzt werden könnte, so dass alle Nutzer das Update zügig einspielen sollten.

Kaspersky Lab hat die Sicherheitslücke über das vom Unternehmen betriebene Security Network bereits Mitte April 2014 bemerkt und dann an Adobe gemeldet, das nun einen Patch veröffentlicht hat und den Fehler als Zero-Day-Sicherheitslücke einstuft. Der Fehler befindet sich in einer alten Komponente des Flash Players, dem Pixel Bender. Diese ist für die Verarbeitung von Video- und Bildinhalten gedacht.

Patch für alle Systeme

Zum Schließen der Sicherheitslücke hat Adobe den Flash Player 13.0.0.206 für Windows und Mac OS X veröffentlicht. Für Linux gibt es ein Update auf die Version 11.2.202.356. Nutzer von Chrome und dem Internet Explorer 11 erhalten das Update automatisch, verspricht Adobe. Nutzer des Browsers sollten diesen einmal schließen und beenden, falls das Update noch nicht eingespielt ist.

Bereits für den im Februar 2014 veröffentlichten Sicherheitspatch für den Flash Player hatte Kaspersky Lab die Vorarbeit geleistet und den Fehler entdeckt und an den Hersteller gemeldet.

Flash-Inhalte nicht automatisch abspielen

Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, Flash-Inhalte im Browser nicht automatisch abspielen zu lassen. Im Browser lässt sich einstellen, dass Flash-Inhalte erst nach Bestätigung durch den Nutzer gestartet werden. Das bedeutet nur eine vergleichsweise geringe Komforteinbuße. Das bringt allerdings auch auf Notebooks einen Vorteil, denn die Wiedergabe von Flash-Inhalten kann die Akkulaufzeit deutlich verkürzen. Bei vielen offenen Tabs würde der Nutzer möglicherweise nicht mitbekommen, dass gerade Flash-Inhalte laufen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 119,90€

chrulri 01. Mai 2014

Wenn dich das so dermassen stört: Adblock Plus verhindert erfolgreich Werbung auf YouTube.

KritikerKritiker 29. Apr 2014

hahaha, ja ist mir heute Nachmittag auch aufgefallen als ich den neuen Firefox getestet...

KritikerKritiker 29. Apr 2014

YESS!!! Ich was mal ein Profi :P

Robert_online 29. Apr 2014

also was macht das aus wenn ich nur eine davon schließe? Man hat keine Chance sich zu...

gpisic 29. Apr 2014

Ich wäre mir da nicht so sicher das HTML5 ein gewaltiger Sichergheitsgewinn ist. Frage...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

    •  /