Abo
  • Services:

Geheimdienste: Hacker verschafft sich Zugriff auf NSA-Webseite

Ein Hacker aus Deutschland hat eigenen Angaben zufolge eine Sicherheitslücke auf der Webseite des US-Geheimdienstes NSA entdeckt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Ein deutscher Hacker hat einen XSS- und einen SQL-Inject-Fehler auf der Homepage der NSA entdeckt.
Ein deutscher Hacker hat einen XSS- und einen SQL-Inject-Fehler auf der Homepage der NSA entdeckt. (Bild: NSA/Screenshot: Golem.de)

Der sächsische Computerexperte Matthias Ungethüm hat sich offenbar Zugang zur Homepage des US-Geheimdienstes NSA verschafft. Dort platzierte der Hacker eine eigene Botschaft, wie er im Radiosender MDR Info am Freitag berichtete. Er ersetzte demnach das NSA-Motto "Codebreakers and Codemakers" durch den Schriftzug "Durchleuchten Sie Ihre Homepage". Es handelt sich um einen eher harmlosen Cross-Site-Scripting-Angriff, der jedoch verwendet werden kann, um Malware über offiziell aussehende Webseiten zu verbreiten. Daten auf dem Webserver seien nicht verändert worden.

Stellenmarkt
  1. i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum, Düsseldorf
  2. pco Personal Computer Organisation GmbH & Co. KG, Osnabrück

Das ausgetauschte Bild war entsprechend nur beim Aufrufen eines speziell bearbeiteten Links zu sehen, heißt es beim MDR. Die anderen Besucher der Webseite hätten die reguläre Version angezeigt bekommen.

SQL-Inject-Fehler

Allerdings will Ungethüm auch einen SQL-Inject-Fehler auf dem Server der NSA entdeckt haben. Er habe über die Adressleiste "einige harmlose Befehle" eingegeben und Rechen- und Vergleichsaufgaben durchgeführt, sich aber aus "rechtlichen Gründen" nicht tiefer in das System hineingewagt, schreibt der MDR.

Dabei ging es lediglich um den Zugriff auf die NSA-Webseite. Die streng geheimen Datenbanken des Dienstes seien nicht betroffen, schreibt der MDR. Nach Aussage des Hackers sei der Eingriff vergleichsweise einfach gewesen. "Das ist jetzt keine Lücke, die wirklich viel Fachwissen beansprucht", sagte er.

Die Lücke habe Ungethüm bereits vor einer Woche der NSA gemeldet. Weder er noch der MDR, der über das ARD-Hauptstadtstudio Kontakt zur NSA aufnahm, hätten bislang eine Antwort bekommen. Unklar ist, ob der Fehler inzwischen behoben wurde.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 256 GB 52,99€, 512 GB 69,00€)
  2. 149,00€
  3. 40,99€
  4. (u. a. Fernseher ab 127,90€)

User_x 05. Mai 2014

oder war es doch der Reiner Zufall? ;)))

gaym0r 05. Mai 2014

Ich registrier mir jetzt elledatic.com und leite es auf Scientology weiter...

Cerdo 04. Mai 2014

Ist aber leider schon tausende male vorgekommen. Auch bei großen Unternehmen und Behörden.

TrullaAusMV 04. Mai 2014

Schlümmer Fünger Du!

Schnarchnase 03. Mai 2014

Solche Leute tun nichts was den massenhaften Menschenrechtsverstoß von Geheimdiensten...


Folgen Sie uns
       


Kingdom Hearts 3 - Test

Das Actionspiel Kingdom Hearts 3 von Square Enix bietet schöne und stimmige Abenteuer in vielen unterschiedlichen Welten von Disney.

Kingdom Hearts 3 - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Aus Marzahn mit der Esa zum Mond
Raumfahrt
Aus Marzahn mit der Esa zum Mond

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Nasa will schnell eine neue Mondlandefähre
  2. Chang'e 4 Chinesische Sonde landet auf der Rückseite des Mondes
  3. Raumfahrt 2019 - Die Rückkehr des Mondfiebers?

Mobile-Games-Auslese: Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
Mobile-Games-Auslese
Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten

Weltraumspannung in Star Trek Fleet Command und Bananenrepublik zum Selberspielen in Tropico: Diese Mobile Games haben auch abseits ihrer großen Namen etwas zu bieten.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat
  2. Small Giant Games Zynga kauft Empires & Puzzles für 560 Millionen US-Dollar
  3. Mobile-Games-Auslese Taktische Tentakel und knuddelige Killer

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /