Mehr als anderthalb Millionen Besucher der Niagarafälle steigen jedes Jahr auf eines der beiden Schiffe und lassen sich direkt unter die Wasserfälle schippern. In wenigen Monaten werden sie den Ausflug mit Schiffen mit Elektroantrieb unternehmen.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Nikola Motors ist vor allem bekannt durch elektrisch angetriebene Sattelschlepper. Doch das Unternehmen hat auch eine Sparte, die Elektrofahrzeuge für Freizeitaktivitäten baut - auf den Wellen und im Gelände.
Um Straßen zu entlasten, sollen mehr Güter auf dem Wasser transportiert werden. Die Schiffe sollen aber wie Autos in Zukunft von Computern und nicht mehr von Menschen gesteuert werden. Das DLR plant das erste Testfeld für autonome Schiffe.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Wenn alles gutgeht, wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres das erste in den USA gebaute Passagierschiff mit einer Brennstoffzelle vom Stapel laufen. Es soll Touristen über die San Francisco Bay schippern.
Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Es hat mehr als 20 Versuche gebraucht, bis es gelungen ist: Ein norwegisches Roboterboot hat als erstes selbstständig den Atlantik überquert. Es brauchte knapp drei Monate von Neufundland nach Irland.
Für bessere Luftqualität sollen mehr Containerschiffe im Hamburger Hafen Landstrom verwenden. Eine Idee: Flüssiggas und ein Stromgenerator, beides in Containern untergebracht, werden zur Stromproduktion an Bord der Schiffe gehoben.
Die Einwohner der norwegischen Stadt Porsgrunn können sich auf eine ruhige Zukunft freuen: Der Düngemittelhersteller Yara hat den Bau des Schiffs Yara Birkeland in Auftrag gegeben. Der elektrisch betriebene, autonom fahrende Frachter soll die Lkw ersetzen, die derzeit die Yara-Produkte abtransportieren.
Rolls-Royce führt mit SAVe Energy ein neues Akkusystem zur Elektrifizierung von Schiffen ein, das flüssigkeitsgekühlt ist. Das erste Exemplar geht nach Norwegen, wo zahlreiche Schiffe zumindest zeitweise elektrisch fahren sollen.
Bis die Containerfrachter sauber werden, wird es noch dauern. Aber andere Teile des Hamburger Hafens sollen sauberer werden: Die automatisiert fahrenden Containertransporter werden auf Elektroantrieb umgestellt. Geladen werden sie mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Um die Welt ohne einen Tropfen Treibstoff: Das elektrisch angetriebene Schiff Energy Observer ist auf einer sechsjährigen Tour um die Welt und versorgt sich dabei per Solarenergie, Windenergie und mit einer Brennstoffzelle mit Strom.
Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Auf den schottischen Orkney-Inseln wird viel saubere Energietechnik getestet. In einige Jahren soll dort die erste Hochseefähre mit Brennstoffzelle fahren. Der Bau beginnt dieser Tage. An dem Projekt beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht ergeben: Treibstoff. In Spanien wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der mit Hilfe von Sonnenlicht eine Vorstufe für synthetisches Kerosin erzeugt oder Wasserstoff gewonnen wird. Ein Projektverantwortlicher vom DLR hat uns erklärt, warum die Forschung an Brennstoffen trotz Energiewende sinnvoll ist.
Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Es geht los, wenn das Wasser wärmer wird: Wissenschaftler aus der Schweiz haben ein U-Boot entwickelt, das von einem künstlichen Muskel angetrieben wird, der auf Temperaturveränderungen reagiert. Der Energy-Harvesting-Antrieb soll Wasserfahrzeuge ohne Motor ermöglichen.
Kanäle sind auch Straßen. Das MIT entwickelt autonom fahrende Boote, die den Verkehr entlasten sollen: Sie befördern Menschen und Waren. Sie können sich aber auch zu Brücken oder schwimmenden Veranstaltungsplattformen zusammenschließen.
Nicht nur auf der Straße, auch auf dem Wasser steigen die Norweger auf Elektroantrieb um. Einer der größten Verkehrsbetriebe des Landes lässt sieben Elektrofähren bauen.
Elektrische Schiffe werden zur Erfolgsgeschichte in Norwegen. Die Werft, die die erste Elektrofähre gebaut hat, soll über 50 weitere bauen. Grund ist die gute Bilanz der Fähre Ampere.
Große Drohnen, die nicht fliegen, sondern schwimmen, sollen das Meer und seine Bewohner untersuchen. Eine australische Forschungsorganisation will so das Südpolarmeer erforschen.
Saubere Antriebe für die Binnenschifffahrt: Eine niederländische Reederei plant den Bau von Schiffen mit Elektroantrieb. Sie sollen später auch autonom fahren können.
Mit Elektroantrieben gegen Smog: Auf dem Perlfluss in Südchina wird künftig ein Frachter mit Elektroantrieb emissionsfrei fahren. Angesichts der Fracht, die das Schiff transportiert, ist das aber nur bedingt ein Beitrag zur Energiewende.
Wind ist ein bekannter Treibstoff für Schiffe, und er kostet nichts. Doch längst wurden Segel durch Verbrennungsantriebe ersetzt. Inzwischen machen Treibstoffpreise und Umweltverschmutzung Windantriebe wieder attraktiv. Das finnische Unternehmen Norsepower stattet Schiffe mit rotierenden Segeln aus Stahl aus.
Das finnische Unternehmen Wärtsilä hat ein drahtloses Ladesystem für Elektroschiffe entwickelt. Getestet wird es an einer Fähre mit Hybridantrieb in Norwegen.
Sauber und konkurrenzfähig soll es sein: Das norwegische Unternehmen Kongsberg plant das Schiff der Zukunft, das einen Elektroantrieb hat und autonom fährt. Viele Systeme, mit denen das Schiff navigieren soll, sind heute schon im Einsatz.
Die Yara Birkeland ist ein kleines Containerschiff, das emissionsfrei und autonom seine Ladung an der Küste Norwegens transportieren soll. Bis es so weit ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Doch dann werden kaum noch Menschen für den Betrieb benötigt.
Tausende Züge, Hunderte Autos und Hunderttausende Lampen waren den Machern der weltgrößten Modelleisenbahn nicht genug. Schiffe, dachten sie, wären eine simple Erweiterung. Das ist 14 Jahre her - und die Steuerung ist immer noch ein Problem.
Ausfahrt mit Drachen: Die Darpa testet auf dem Pazifik die U-Boot-Jagd der Zukunft. Ein unbemannter Trimaran soll auf hoher See kreuzen, Radar und andere Aufklärungssensoren schweben dabei Hunderte Meter über ihm.
Eine der modernsten Hafenanlagen der Welt: Im Containerterminal Altenwerder im Hamburger Hafen ist bereits viel auf Automatikbetrieb umgestellt. Golem.de hat sich zwischen automatischen Portalkränen, selbst fahrenden Elektroautos und scannenden Toren umgeschaut.
Die Reederei Maersk Tankers hat nach eigenen Angaben ein Tankschiff das erste Mal mit einer Drohne aus der Luft versorgt. Das Unternehmen will künftig viel Geld mit dieser Liefermethode sparen. Auch andere Unternehmen wollen Drohnen als Paketboten einsetzen.
Dieses Schiff soll die leisesten U-Boote aufspüren und wird bei der Verfolgung nicht müde: Actuv ist unbemannt und vollgestopft mit moderner Technik. Es soll Anfang 2016 einsatzbereit sein.
Inmarsat beteiligt sich an einem Projekt für autonome Schiffe, das Rolls Royce initiiert hat. Die Schiffe sollen über die Satelliten von Inmarsat kommunizieren.
Anfang des 20. Jahrhunderts stellte die HMS Dreadnought eine technische Neuerung dar, die vorherige Kampfschiffe weit übertraf. Dreadnought 2050 ist ein Entwurf für ein Kampfschiff, das neue Maßstäbe für die Zukunft setzen soll.
Ein Roboterschiff zum Jubiläum: 400 Jahre nach der Mayflower will eine britische Initiative erneut einen Segler auf die Reise über den Atlantik schicken. Diese Mayflower soll autonom segeln.
Wind ist auf hoher See reichlich vorhanden. Er kostet nichts, und er ist umweltfreundlich. Schiffskonstrukteure wie der Norweger Terje Lade besinnen sich wieder auf eine uralte Technik und entwerfen moderne Segelschiffe.
Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Eine große Kreuzfahrtreederei bietet ihren Kunden eine Social-Media-Flatrate an. Die Reederei will zudem die Datenübertragungsrate an Bord massiv ausbauen lassen.
Im kommenden Jahrzehnt könnten Schiffe ohne Besatzung auf den Weltmeeren unterwegs sein. Das britische Unternehmen Rolls Royce testet, wie diese von Land aus gesteuert werden können.
Ein Jahr nach seinem Tod gibt es Fotos von Steve Jobs' Jacht. Neben Aluminium wurde besonders viel Glas verbaut - fast wie bei den Apple-Produkten und den Apple Stores. 27 Zoll große iMacs steuern das Boot.
MIT-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die es einem Tauchroboter ermöglicht, schnell und effizient einen Schiffsrumpf nach Fremdkörpern abzusuchen. Ihr System könne bald mit einem menschlichen Taucher konkurrieren, glauben die Forscher.
Royal Caribbean International will jede Kabine der Splendour of the Seas mit einem iPad ausstatten. Das Luxus-Kreuzfahrtschiff der amerikanischen Reederei ist rund 264 Meter lang und bietet Platz für 2.076 Passagiere auf elf Decks.
Das britische Rüstungsunternehmen BAE will Piraten mit einem Laser vertreiben: Schiffe sollen mit einem grünen Laser ausgestattet werden, mit dem die Besatzung Angreifer zeitweise blenden kann. Der Laser soll keine bleibenden Schäden hinterlassen.