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Elektromobilität: Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

Elektrische Schiffe werden zur Erfolgsgeschichte in Norwegen. Die Werft, die die erste Elektrofähre gebaut hat, soll über 50 weitere bauen. Grund ist die gute Bilanz der Fähre Ampere.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrofähre Ampere auf dem norwegischen Sognefjord: 53 neue Aufträge für die Werft
Elektrofähre Ampere auf dem norwegischen Sognefjord: 53 neue Aufträge für die Werft (Bild: Wikimalte/CC-BY 4.0)

Die elektrische Fähre Ampere produziert nicht nur keine Abgase, sie ist auch wirtschaftlich ein Erfolg: Die Betriebskosten sind deutlich niedriger als die einer Diesel-betriebenen Fähre. Ampere ist seit 2015 auf dem norwegischenSognefjord im Einsatz. Ihre Kohlendioxidemissionen betragen nur fünf Prozent von denen einer konventionellen Fähre. Die Betriebskosten sind um 80 Prozent geringer. Das hat Peter Due, Leiter der Abteilung für Autonomie beim norwegischen Technologie-Unternehmen Kongsberg Maritime, auf dem Nordischen Elektrovehikel Gipfel in Oslo bekanntgegeben.

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Der Strom in Norwegen wird fast ausschließlich mit Wasserkraft erzeugt, so dass Elektrofahrzeuge dort emissionsfrei unterwegs sind. Die Einsparungen bei den Betriebskosten könnten auf eine norwegische Besonderheit zurückgehen: Fossile Treibstoffe sind dort im europaweiten Vergleich am teuersten, wohingegen Strom vergleichsweise günstig ist. Norwegen ist auch das Land mit dem höchsten Anteil an Elektroautos der Welt.

Elektromobilität werde zur Erfolgsgeschichte für Norwegens Schiffsindustrie, sagte Due: Die Werft Fjellstrand habe Aufträge für 53 weitere Elektrofähren. Sein Arbeitgeber Kongsberg Maritime hat seinerseits den elektrisch betriebenen Frachter Yara Birkeland entwickelt. Er soll ab Ende dieses Jahres Dünger von der Fabrik, wo er hergestellt wird, zu zwei Häfen transportieren, von denen aus er verschifft wird. Die Yara Birkeland soll Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden und nach einer Testphase mit einer Mannschaft an Bord schließlich autonom operieren.

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Dwalinn 07. Feb 2018

Und beim ökologischen Gemeinwohl würde man es einfach in der Erde lassen.

Trollversteher 06. Feb 2018

Na, dann geh doch mal mit gutem Beispiel voran, und widerlege seine Aussage auf...

thinksimple 06. Feb 2018

Haben ja eine Ausnahmegenehmigung. Bei uns in Regensburg wurde jetzt die Umweltzone in...

DeathMD 05. Feb 2018

Was ich bisher gelesen habe, blieb die Infrastruktur (also Leitungen) an den Häfen und...


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