• IT-Karriere:
  • Services:

Roboat: MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote

Kanäle sind auch Straßen. Das MIT entwickelt autonom fahrende Boote, die den Verkehr entlasten sollen: Sie befördern Menschen und Waren. Sie können sich aber auch zu Brücken oder schwimmenden Veranstaltungsplattformen zusammenschließen.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonom fahrendes Boot des MIT: neue Fertigungsmethode, ein verbessertes Rumpfdesign, bessere Algorithmen
Autonom fahrendes Boot des MIT: neue Fertigungsmethode, ein verbessertes Rumpfdesign, bessere Algorithmen (Bild: MIT)

Boot, Brücke, Bühne: Forscher das Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben autonom fahrende Boote entwickelt, die in Städten wie Amsterdam oder Venedig Menschen und Güter befördern sollen. Die Wasserfahrzeuge werden einfach mit dem 3D-Drucker hergestellt.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main, München, Zwickau

Der Rumpf des Bootes ist rechteckig, vier Meter lang und zwei Meter breit. Das Wasserfahrzeug hat zwei Antriebe: jeweils einen Elektromotor an den beiden schmalen Seiten. Das hat den Vorteil, dass es nicht wenden muss, um in die andere Richtung zu fahren. Die Boote sind mit diversen Sensoren, Mikrocontrollern, GPS-Modulen und anderer Hardware ausgestattet, mit denen sie ihre Position bestimmen und autonom navigieren.

Der Rumpf soll per 3D-Drucker hergestellt werden. Er besteht aus 16 Elementen, die dann zusammenmontiert werden. Der fertige Rumpf wird anschließend mit mehreren Lagen Fiberglas versiegelt.

Das Boot entwickelt das MIT zusammen mit dem Amsterdam Institute for Advanced Metropolitan Solutions (AMS) im Rahmen des Projekts Roboat. Mit den Booten sollen die Kanäle von Amsterdam und anderen Städten als Verkehrswege ausgebaut werden. Die Boote sollen Menschen von einem Ort zum anderen zu bringen. Sie könnten aber auch Waren liefern oder den Müll abtransportieren, sagt Daniela Rus, Leiterin des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des MIT.

Die Boote können sich zudem noch zu größeren schwimmenden Strukturen zusammenschließen, etwa einer Brücke, einer Bühne oder einer Plattform für andere Veranstaltungen. Das ermögliche es, Aktivitäten, die normalerweise an Land stattfänden, aufs Wasser zu verlegen und dadurch die Abläufe in der Stadt weniger zu stören, sagt Rus.

Das Projekt läuft seit einigen Jahren. 2016 wurde ein Prototyp auf den Kanälen der niederländische Stadt getestet. Neu ist die Fertigungsmethode, ein überarbeitetes Rumpfdesign, das die Boote wendiger und effizienter macht, sowie bessere Algorithmen unter anderem für das Andocken. Letztere haben die MIT-Forscher mit einem kleineren Boot in einem Schwimmbad sowie auf dem Charles River getestet.

Ihre Ergebnisse haben die Forscher um Rus auf der International Conference on Robotics and Automation (Icra) vorgestellt. Die renommierte Konferenz hat in dieser Woche Mai in Brisbane in Australien stattgefunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Philips Hue Topseller, Philips Wake-up Lights, Samsung Galaxy Tab S6)
  2. 0,00€
  3. (aktuell u. a. AMD Ryzen 7 3700X 314€, Corsair Scimitar Pro RGB Maus 39,99€)
  4. 44,90€ (Bestpreis!)

Anonymer Nutzer 25. Mai 2018

Sie drucken den Rumpf und kein autonom fahrendes Boot. Und davon auch nur einen Teil...

cyzz 25. Mai 2018

schon überzeugt :)


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Xbox Scarlett streamt möglicherweise schon beim Download
  2. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  3. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

    •  /