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Australien: Segeldrohnen sollen Südpolarmeer erforschen

Große Drohnen, die nicht fliegen, sondern schwimmen, sollen das Meer und seine Bewohner untersuchen. Eine australische Forschungsorganisation will so das Südpolarmeer erforschen.

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Segeldrohnen auf hoher See
Segeldrohnen auf hoher See (Bild: Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO))

Australiens Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) hat eine Partnerschaft mit der in San Francisco ansässigen Firma Saildrone bekannt gegeben. Eine Flotte unbemannter Überwasserschiffe soll Daten aus dem Südpolarmeer sammeln. Die Schiffe sind etwa 4,5 Meter hoch, verfügen über ein festes Segel, Solarzellen für die Stromversorgung und zahlreiche Sensoren, die sowohl über als auch unter Wasser arbeiten. Neben Kameras sind Fluoreszenz-Messgeräte, Wind- und Drucksensoren, Magnetfeldmesser, ein Thermosalinograph und Sonar an Bord.

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"Bei dem auf fünf Jahre angelegten Projekt werden drei Saildrones die isolierten Gewässer zwischen Australien und der Antarktis erkunden", berichtete die Website The Engineer. Das ist "ein rauer Abschnitt des Ozeans, der für bemannte Schiffe unwirtlich ist". Die südlichen Meere werden aufgrund der Wetterverhältnisse selten durchfahren. Die autonomen Schiffe können bis zu einem Jahr auf See bleiben.

"CSIRO wird an der Entwicklung der Saildrone-Technologie mitarbeiten, beginnend mit der Ausrüstung der Fahrzeuge mit speziellen Sensoren zur Messung des Kohlenstoffgehalts im Ozean, sowie mit Biomasseschätzungen in der Wassersäule, die zu den vorhandenen marinen und atmosphärischen Sensoren hinzugefügt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.



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