• IT-Karriere:
  • Services:

Geoengineering: Tauchschiffe sollen künstliche Eisberge erzeugen

Schluss mit defensiven Maßnahmen gegen den Anstieg des Meeresspiegels, fordern drei Designer aus Indonesien. Sie haben ein Konzept entwickelt, um dem Abschmelzen der Arktis entgegen zu wirken. Ob das realistisch ist, sei dahingestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Tauschschiffe erzeugen Eisberge: Wie werden die Schiffe betrieben?
Tauschschiffe erzeugen Eisberge: Wie werden die Schiffe betrieben? (Bild: Refreeze The Arctic)

Eiskappen und Gletscher schmelzen immer schneller - gerade hat Island den ersten großen Gletscher für tot erklärt. Ein Team von drei Designern aus Indonesien hat eine Idee ersonnen, um dem Schmelzen der Polkappen entgegenzuwirken: Sie wollen selbst Eisberge herstellen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Refreeze The Arctic nennen die Designer ihr Projekt. Dem Ansteigen des Meeresspiegels sollte nicht durch defensive Maßnahmen wie dem Bau höherer Deiche oder schwimmender Städte begegnet werden, fordern die Designer. Stattdessen sollten offensive Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehöre, neues Eis in der Arktis zu schaffen.

Das wollen sie mit einem tauchfähigen Schiff erreichen, das am Heck ein großes sechseckiges Bassin hat. Das Schiff taucht ab und füllt das Bassin mit kaltem Seewasser. Dann taucht es wieder auf. Das Wasserbassin wird abgedeckt, um zu verhindern, dass das Sonnenlicht das Wasser erwärmt,

Als nächstes wird Meerwasser durch Umkehrosmose entsalzt - Salzwasser hat einen niedrigeren Schmelzpunkt. Durch die Temperaturen in der Arktis und eine "gigantische Eismaschine" gefriert das Wasser zu einem sechseckigen, 25 Meter großen Block mit einem Volumen von 2.073 Kubikmetern.

Wenn das Schiff das nächste Mal abtaucht, um Wasser aufzunehmen, wird das sogenannte Ice Baby ausgesetzt. Die Idee ist, dass eine Flotte von Schiffen viele solcher Ice Babys erschafft, die aufgrund ihrer Form eine geschlossene Eisdecke bilden. Die Eisfläche würde einen Teil des Sonnenlichts reflektieren. Jetzt wird das Licht vom Meerwasser absorbiert, was zu einem weiteren Temperaturanstieg führt.

Um eine signifikante Menge an Eisbergen zu erzeugen, müsste jedoch eine große Menge solcher schwimmenden Eismaschinen eingesetzt werden. Damit sie einen Beitrag gegen die globale Erwärmung leisten können, müssten sie mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Designer haben sich noch nicht dazu geäußert, woher die Energie kommen soll, um das Schiff und seine Eismaschine zu betreiben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-62%) 18,99€
  2. (-70%) 2,99€
  3. 48,99€
  4. 92,99€

bombinho 21. Aug 2019

Ich ging leider nicht davon aus, dass es eine idealloesung geben wird. Verzicht ist...

M.P. 21. Aug 2019

Geht mir genauso, Bloß gut, dass der Kaffee schon ausgetrunken ist ...

Anubiz 21. Aug 2019

Wenn die dann als Teppich im Meer schwimmen -> win!

Anubiz 21. Aug 2019

Bin ja der Meinung, man sollte das Projekt mal angehen - natürlich ohne Atombomben ...

Anubiz 21. Aug 2019

Warum kann eigentlich keiner mehr Artikel weiter als die Schlagzeile lesen? Steht doch...


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
Schenker Via 14 im Test
Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
Ein Test von Marc Sauter

  1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
  2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
  3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

    •  /