Früher hat VW in Salzgitter Verbrennungsmotoren gebaut. In Zukunft sollen an dem Standort fast alle Rohstoffe aus den Akkus von Elektroautos zurückgewonnen werden.
Bald erreichen die ersten Offshore-Windparks ihr Betriebsende und müssen rückgebaut werden. Nur wie? Zur Auswahl stehen: sprengen, schneiden, schrauben.
Das Tesla Model X im Dauerbetrieb als Taxi verursacht recht hohe Reparaturkosten, wie Tesloop erkennen musste. Hätte Tesla den Akku nicht auf Garantie getauscht, wäre es ein finanzielles Desaster geworden.
Apple ermöglicht es auch unabhängigen Werkstätten, seine Hardware zu reparieren. Das Independent Repair Provider (IRP)-Programm scheint diesen jedoch unannehmbare Bedingungen aufzuzwingen.
Neue Akkus aus alten: In Baden-Württemberg soll eine Fabrik gebaut werden, in der die automatisierte Demontage von elektrischen Antriebssträngen im industriellen Maßstab getestet werden soll. Die recycelten Rohstoffe sollen für den Bau neuer Elektroautos und Akkus verwendet werden.
In erster Linie will das US-Unternehmen Fisker sein Elektroauto Fisker Ocean per Leasing zur Verfügung stellen. Doch bei der Vorführung des Prototyps kündigte sein Schöpfer Henrik Fisker einen Verkaufspreis für das Auto an.
Das Projekt The Ocean Cleanup holt Plastik aus den Meeren. Doch die Frage ist: Was tun damit? Verbrennen ist keine Option, aber nicht alles Plastik kann mit normalen Methoden recycelt werden. Chemisches Recycling soll da helfen, allerdings ist auch dieses Verfahren nicht komplett umweltfreundlich.
Was passiert mit ausgedienten Akkus aus Elektroautos? Nach einer Weiterverwendung als stationärer Speicher müssen sie recycelt werden. Audi und Umicore wollen in Kürze Akkus aus wiedergewonnenen Rohstoffen produzieren.
Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.
Majestätisch drehen sich die Rotoren der Windkrafträder auf Feldern, Hügelkämmen oder im Meer. Doch wenn sie ausgedient haben, werden die riesigen Flügel aus einem Glasfaser-Verbundstoff zu einem Problem. Ein norddeutsches Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, an dessen Ende die Rotorblätter als Zutat im Zement landen.
Viele Details sind noch nicht bekannt, darunter Motorleistung und Preis. Trotzdem können Kunden das Elektroauto Fisker Ocean schon vorbestellen. Das Auto, das 2022 auf den Markt kommen soll, ist laut Hersteller besonders umweltfreundlich, da viele Materialien aus dem Recycling stammen.
Im Sommer hat die Deutsche Umwelthilfe festgestellt, dass viele Fachhändler die Rücknahme alter Elektro- und Elektronikgeräte verweigern. Aber sie verhindern nicht allein das Recycling: Über die Hälfte des Elektronikschrotts landet im Hausmüll. Entsorger fordern ein Pfand auf die Geräte.
Windkraftwerke gelten als Möglichkeit, grünen Strom zu erzeugen - mithin als umweltfreundlich. Das gilt zwar während des Betriebs. Doch danach sieht es anders aus.
Auf Kosten der Verbraucher und der Umwelt würden Geräte so gebaut, dass sie nicht lange hielten und nicht repariert werden könnten, kritisiert der Hamburger Justizsenator. Der Bundesrat soll geplante Obsoleszenz erschweren.
Display defekt, Kühlschrank kaputt - ab zum Elektroschrott? So schnell soll es nicht mehr gehen, hat die EU-Kommission beschlossen. Viele IT-Geräte werden aber von den neuen Regeln gegen geplante Obsoleszenz noch nicht erfasst.
/51Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Apple bietet eine kostenlose Reparatur für Displayschäden an der Apple Watch an. Die gilt für bestimmte Schäden bei den Modellen Series 2 und Series 3 von Apples Smartwatch.
Bislang konnten viele unabhängige Werkstätten nicht ohne weiteres an originale Apple-Ersatzteile für iPhones kommen - weswegen Apple stark in der Kritik stand. Ein neues Programm soll es auch kleinsten Betrieben ermöglichen, die gleichen Teile und Werkzeuge wie große Lizenz-Werkstätten zu bekommen.
Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Beinahe wöchentlich bricht auf einem Recyclinghof ein Feuer durch Akkus aus, die unsachgemäß entsorgt wurden. Die Prüfgesellschaft Dekra fordert eine bessere Aufklärung der Verbraucher und schärfere Kontrollen bei den Annahmestellen, um die Brände zu verhindern.
55 Händler hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) überprüft: Jeder zweite verstößt gegen die gesetzliche Verpflichtung zur Rücknahme von alten Elektrogeräten. Kontrollen gebe es keine, die DUH will die Verbraucherrechte zur Not mit Klagen durchsetzen.
Retro ist in: Das estnische Unternehmen Nobe hat ein dreirädriges Elektroauto entwickelt, dessen Design an die 1960er Jahre erinnert. Interessant ist zudem das modulare Konzept der Entwickler sowie die Art und Weise, wie das Auto geparkt werden soll.
Nachhaltig ist Elektromobilität nur, wenn die Akkus wiederverwertet werden. Die klassischen Verfahren nutzen Hitze oder Flüssigkeit, doch einer macht es anders: Die Module werden geschreddert. So recycelt Duesenfeld die wertvollen Rohstoffe günstiger, effizienter und vor allem mit weniger CO2-Belastung.
Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Händler, Hersteller und Importeure müssen aufpassen: Für stromdurchleitende, passive Geräte gilt unter Umständen eine Registrierungspflicht. Wer sich nicht daran hält, muss mit Post von Konkurrenten oder hohen Bußgeldern rechnen.
Was passiert mit dem verbrauchten Akku aus einem Elektroauto? Der US-Hersteller Tesla baut in seiner Fabrik Gigafactory ein eigenes Recycling-Programm auf, um die Rohstoffe aus den alten Energiespeichern für die Herstellung neuer zu gewinnen.
Sollten sich 20 US-Bundesstaaten mit einem Recht auf Reparatur durchsetzen, könnte das für Apple gravierende Auswirkungen haben. Das Unternehmen scheint jedoch darauf vorbereitet zu sein, wie ein internes Dokument zeigt.
Bisher hat Apple Reparaturen von iPhones mit nachträglich eingebauten Akkus von Drittherstellern verweigert - auch von Apple autorisierte Servicestellen mussten Instandsetzungen verweigern. Neuen Richtlinien zufolge sind künftig aber Reparaturen erlaubt, die nichts mit dem Akku zu tun haben.
MWC 2019 Telefónica will Kunden bald einen speziellen Reparatur-Service für defekte Smartphones anbieten. Das kaputte Smartphone wird direkt beim Kunden repariert - er legt einfach einen Wunschort und eine Wunschzeit fest.