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Nachhaltigkeit:
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
/ Jan Oliver Löfken
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Grünes Hochhaus Bosco Verticale in Mailand: wirkt effizient gegen den Hitzeinsel-Effekt (Bild: Miguel Medina/AFP/Getty Images)
Grünes Hochhaus Bosco Verticale in Mailand: wirkt effizient gegen den Hitzeinsel-Effekt Bild: Miguel Medina/AFP/Getty Images

Die Urbanisierung schreitet ungebremst voran. Seit gut zehn Jahren leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. 2050 werden bis zu drei Viertel der Weltbevölkerung im urbanen Umfeld leben, in Deutschland sind es heute schon knapp 80 Prozent. Architekten und Stadtplaner, Materialforscher und Bauingenieure wollen diesen Trend bewusst gestalten: Städte mitsamt ihren Wohngebäuden sollen lebenswert bleiben und zugleich kaum noch zur Erderwärmung beitragen.

Das Ziel: Um gemäß dem Pariser Klimaabkommen die globale Erwärmung auf 1,5 bis maximal zwei Grad zu begrenzen, dürfen bis 2050 laut dem World Green Building Council, dem Internationalen Netzwerk für klimaneutrales Bauen, alle Stadtbauten in der Summe nur genauso viel Energie verbrauchen, wie sie selbst erzeugen.

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