Luca: Ein Auto aus Müll ist kein Abfall

Das größtenteils aus recyceltem Abfall gebaute Elektroauto Luca der TU Eindhoven soll nachhaltig sein, aber auch Spaß machen.

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Luca
Luca (Bild: TU Eindhoven/Bart van Overbeeke)

Studierende der TU Eindhoven haben mit Luca ein Auto aus Abfällen gebaut, das elektrisch fährt und sportlich aussieht. Luca besteht im Wesentlichen aus Flachs und recyceltem Kunststoff, von dem ein großer Teil aus dem Meer gefischt wurde. Karosserie, Lackierung, Fenster und Innenraum sind ebenfalls aus recycelten Materialien hergestellt, darunter PET-Flaschen, ABS und Haushaltsabfälle.

Das Fahrzeug verfügt über zwei Elektroradnabenmotoren hinten und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h bei einer Reichweite von 220 Kilometern erreichen. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht um ein Serienprodukt handelt, sondern lediglich um das Ergebnis eines studentischen Forschungsprojektes. Das Auto wiegt 360 kg, dazu kommen die Akkus mit 60 kg Gewicht.

Anstelle des bei solchen Fahrzeugen sonst oft ein gesetzten Leiterrahmens wird eine sogenannte Sandwichplatte aus Flachsfasern und aus dem Meer geborgenen Kunststoffen verwendet. Im Inneren der Sandwich-Kombination befindet sich ein Material aus recycelten PET-Flaschen.

Die Karosserie wurde aus recyceltem ABS hergestellt, die Lackierung besteht aus einer farbigen Folie. Bei den Seiten- und Heckscheiben wurden ebenfalls Recyclingmaterialien eingesetzt, die durch den Prozess getönt wurden.

Die Sitzpolster bestehen aus einer Mischung von Kokos- und Rosshaar, der Stoff selbst wunre aus recyceltem PET hergestellt. Die Oberflächenstruktur soll an Wildleder erinnern, heißt es in der Projektbeschreibung.

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