Unannehmbare Bedingungen: Kritik an Apples unabhängigem Reparaturprogramm

Apple ermöglicht es auch unabhängigen Werkstätten, seine Hardware zu reparieren. Das Independent Repair Provider (IRP)-Programm scheint diesen jedoch unannehmbare Bedingungen aufzuzwingen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Ein iPhone 7 wird von iFixit zerlegt.
Ein iPhone 7 wird von iFixit zerlegt. (Bild: iFixit)

An Apples im August 2019 angekündigten Programm Independent Repair Provider (IRP), das es freien Werkstätten ermöglicht, mit Originalersatzteilen und Werkzeugen von Apple Reparaturarbeiten durchzuführen, gibt es Kritik. Der Website Motherboard wurden Verträge zugespielt, welche die Bedingungen zeigen, unter denen die Werkstätten dann arbeiten müssten.

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Diese sind im Grunde genommen für kleine Unternehmen unannehmbar: So müssen die Reparaturwerkstätten mit unangekündigten Audits und Inspektionen durch Apple rechnen, die auch dazu dienen, nach unerlaubten Bauteilen zu suchen, die nicht von Apple stammen. Werden solche Teile gefunden, kann Apple Vertragsstrafen von bis zu 1.000 US-Dollar pro Vorgang verhängen. Damit sind nachgemachte oder von Dritten bezogene Ersatzteile oder Reparaturen gemeint, welche die IRPs nicht durchführen dürfen.

Selbst wenn Werkstätten aus dem Programm ausscheiden, behält sich Apple das Recht vor, die Firmen noch bis zu fünf Jahre danach zu inspizieren. Das beinhaltet auch die Befragung von Mitarbeitern. Apple verlangt dem Bericht zufolge außerdem, dass die Werkstätten auf Anfrage Informationen über ihre Kunden weitergeben sollten. Dazu zählten Namen, Anschriften und Telefonnummern.

Eine Anwältin der Electronic Frontier Foundation, die den Vertrag für Motherboard prüfte, sagte, dass ihr diese Bedingungen "sehr belastend" für die Geschäftsinhaber erschienen.

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