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Geldstrafe: Apple führt mit Wasserdichtigkeit des iPhones in die Irre

Apple muss in Italien 10 Millionen Euro Geldstrafe zahlen, weil das iPhone weniger gut gegen Wasser geschützt ist als behauptet.
/ Andreas Donath
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Smartphone im Regen (Symbolbild) (Bild: Pexels)
Smartphone im Regen (Symbolbild) Bild: Pexels

Apple ist in Italien wegen irreführender Behauptungen zur Wasserdichtigkeit seiner iPhones zu einer Geldstrafe von zehn Millionen Euro verurteilt worden. Das berichtet Business Insider(öffnet im neuen Fenster).

Italiens Wettbewerbsbehörde verhängte die Strafe(öffnet im neuen Fenster), weil die Bedingungen, denen zufolge das Smartphone mit Wasser zurechtkommt, nur unter Laborbedingungen zuträfen. Apple weist in seiner Werbung auf Dauer und Tiefe hin, die das jeweilige iPhone überstehe.

Als Kunden sich beschwerten, dass Apple defekte iPhones bei Wasserschäden nicht kostenlos repariere(öffnet im neuen Fenster), obwohl die Bedingungen eingehalten worden seien, schalteten sich die Behörden ein.

Die Regulierungsbehörde setzte sich mit den Garantiebedingungen Apples auseinander, in denen es heißt, dass durch Flüssigkeiten verursachte Schäden nicht abgedeckt seien. Die Behörde hält es für unangemessen, Werbung zu forcieren, die Wasserfestigkeit als Merkmal hervorhebt, während gleichzeitig der Kundendienst kostenlose Reparaturen bei Wasserschäden verweigere.

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2018 wurde Apple in Italien bereits wegen geplanter Obsoleszenz seiner Smartphones zu einer Geldstrafe von zehn Millionen Euro verurteilt, nachdem die Regulierungsbehörde Berichte über eine Drosselung der Prozessorleistung bei älteren Akkus untersucht hatte.


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