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Tesla: Model X mit 29.000 Dollar Reparaturen auf 645.000 Kilometern

Das Tesla Model X im Dauerbetrieb als Taxi verursacht recht hohe Reparaturkosten, wie Tesloop erkennen musste. Hätte Tesla den Akku nicht auf Garantie getauscht, wäre es ein finanzielles Desaster geworden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Tesla Model X
Tesla Model X (Bild: Tesla)

Nach 645.000 Kilometern Laufleistung hat der Fahrdienst Tesloop für das Model X ein Fazit gezogen und die Reparaturkosten aufgelistet, die beim Betrieb des Elektroautos anfielen. Darüber hat das Blog Jalopnik ausführlich berichtet.

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Bis 300.000 Kilometer hielten sich die Reparaturen im Rahmen, danach wurde es teurer. Alles in allem kamen auf 645.000 Kilometern rund 29.000 US-Dollar an Reparaturkosten zusammen. Anfällig und teuer waren vor allem die Klimaanlage und der Touchscreen. Die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports hatte dem Model X schon 2016 schlechte Noten gegeben und bezeichnete es als unzuverlässig. In der Kritik waren damals die Falkentüren, Fensterheber, die Klimaanlage und das Infotainmentsystem. Offenbar sind einige Probleme noch immer nicht gelöst.

Das Model X mit Baujahr 2016 wurde an der US-Westküste für den Personentransport betrieben, was offenbar der Klimaanlage nicht gut bekam. Sie musste zweimal ausgetauscht werden, einmal nach 116.000, das zweite Mal nach 185.000 Kilometern.

Teuer war auch das Display in der Mitte, das Tesla Media-Control-Einheit nennt. Es ging nach 600.000 Kilometern kaputt und kostete 2.400 US-Dollar. Hätte der Eigentümer auch den Akku, der nach 510.000 Kilometern gewechselt werden musste, bezahlen müssen, wäre das teuer geworden. Tesla übernahm den Austausch auf die Garantie. Der Motor wurde nach 495.000 Kilometern auf Kulanz getauscht.

Die kleinere 12-Volt-Batterie musste in der Nutzungszeit des Fahrzeugs bisher dreimal ausgetauscht werden und auch die Ladebuchsen, über die der große Akku geladen wird, hielten der Belastung nicht stand. Der erste Austausch fand bei 463.000 Kilometern, der zweite bei rund 600.000 Kilometern statt.

Auch die Sitze waren den Belastungen im Dauerbetrieb nicht gewachsen. Zwei Stück mussten ausgetauscht werden, was rund 4.700 US-Dollar kostete.

Nach dem Ende seiner Nutzungszeit wurde das Fahrzeug für beachtliche 32.000 US-Dollar verkauft. Der ehemalige Eigentümer meint, dass der Betrieb ihn trotz der Reparaturkosten billiger kam als der eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

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ChMu 03. Mär 2020 / Themenstart

Weder noch, ich bin seit fast 50 Jahren dabei und soll nur alles bezahlen :-) Die Stars...

ChMu 03. Mär 2020 / Themenstart

Na ja, ich habe noch einen w126 aus den 80ern, befreit nachdem er seinen...

Copper 03. Mär 2020 / Themenstart

Allerdings ist Toyotas HSD insgesamt deutlich einfacher und robuster ausgelegt als z.B...

Copper 03. Mär 2020 / Themenstart

Auch bei Verbrennern sind Austauschteile nicht immer neu. Austauschmotor -> aufbereitet...

sadan 03. Mär 2020 / Themenstart

Wobei mich ehrlich wundert das die türen kein problem gemacht haben.

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