• IT-Karriere:
  • Services:

Müllentsorgung: Dekra warnt vor Bränden durch weggeworfene Akkus

Beinahe wöchentlich bricht auf einem Recyclinghof ein Feuer durch Akkus aus, die unsachgemäß entsorgt wurden. Die Prüfgesellschaft Dekra fordert eine bessere Aufklärung der Verbraucher und schärfere Kontrollen bei den Annahmestellen, um die Brände zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone-Akku (Symbolbild): Müllberge geraten in Brand.
Smartphone-Akku (Symbolbild): Müllberge geraten in Brand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Akkus müssen sachgemäß entsorgt werden: Die deutsche Prüfgesellschaft Dekra warnt, dass durch unsachgemäß entsorgte Lithium-Ionen-Akkus Feuer ausbrechen. Eine strikte Mülltrennung sowie Kontrollen bei den Recycling-Unternehmen seien nötig, um das zu verhindern.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH München, München
  2. joimax GmbH, Karlsruhe

Immer häufiger landeten Lithium-Ionen-Akkus "offenbar unkontrolliert im Restmüll sowie im Elektro- und Metallschrott", haben Dekra-Experten herausgefunden. Werde der Schutzmantel des Akkus beschädigt, könne es zu einem Kurzschluss kommen, infolgedessen ein Feuer ausbrechen könne.

Die durch Selbstzündung entstehenden Metallbrände entwickeln Temperaturen von 1.000 bis 2.000 Grad Celsius. In Recycling-Betrieben geraten dadurch Müllberge unkontrolliert in Brand, wodurch sich Giftstoffe verbreiten können. Nach Aussagen der Experten komme es bei den Recycling-Unternehmen wöchentlich zu Akkubränden.

"Akkus werden häufig von den Verbrauchern nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vom übrigen Müll getrennt", moniert Andreas Biermann, Entsorgungsexperte bei Dekra. "In vielen Wertstoffhöfen wird zudem der Schrott bei der Anlieferung nicht sorgfältig kontrolliert."

Es gibt eine Reihe von Vorschriften und Sicherungsmaßnahmen für den Transport und die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus. Diese sind aber nur wirksam, wenn sie angewandt werden. Werden die Akkus hingegen unsachgemäß im normalen Müll entsorgt, sind die Maßnahmen jedoch nutzlos. Die Dekra fordert deshalb Maßnahmen schon am Anfang der Entsorgungskette. Das bedeutet mehr Aufklärung der Verbraucher, aber auch intensivere Kontrollen bei der Annahme von Altgeräten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Sharra 25. Jul 2019

Wäre mir neu. Bei uns steht einfach nur eine Box mit Batteriesymbol drauf. Das Ding...

Pimax 25. Jul 2019

Besser nicht, denn dabei kann der Müll noch in der Tonne oder im Entsorgungsfahrzeug in...

jake 24. Jul 2019

sehe das ähnlich wie du. im "handkommentar" zum elektrog wird hinsichtlich der...

jake 24. Jul 2019

sorry, beides schlechte ideen: li-batterien oder -akkus NIE in geschlossenen behältern...

Anonymer Nutzer 24. Jul 2019

einfach unter zeugen drauf bestehen, auf das gesetz dazu verweisen und wenn immer noch...


Folgen Sie uns
       


Razer Kyio Pro Webcam - Test

Webcams müssen keine miese Bildqualität haben, wie Razers Kyio Pro in unserem Test beweist.

Razer Kyio Pro Webcam - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /