• IT-Karriere:
  • Services:

Konzeptauto Polestar Precept: Volvo setzt auf Nachhaltigkeit

Einer leer getrunkenen Wasserflasche kann Schlimmeres passieren, als in Polestars schickem Elektroauto zu landen.

Artikel veröffentlicht am ,
Polestar Precept: Volvos Blick in die Zukunft
Polestar Precept: Volvos Blick in die Zukunft (Bild: Volvo)

Recycelte Plastikflaschen, Naturverbundwerkstoffe: Bei seinem Konzeptfahrzeug Polestar Precept - auf Deutsch: Grundsatz oder Richtschnur - setzt Volvo auf Nachhaltigkeit. Der schwedische Autohersteller sieht das Fahrzeug als "ein Manifest der Zukunft, eine deutliche Absichtserklärung" in den Bereichen Nachhaltigkeit, digitale Technologie und Design.

Stellenmarkt
  1. W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg
  2. PM-International AG', Speyer

Bei der Gestaltung der Inneneinrichtung verzichtet Volvo auf tierisches Material. Es gibt also kein Leder. Die Sitze und der Himmel bestehen aus ehemaligen PET-Flaschen. Die Sitze werden aus einem einzigen Faden im 3D-Verfahren gestrickt, um möglichst wenig Material zu vergeuden. Die Bodenbeläge werden aus recycelten Fischernetzen hergestellt.

Andere Materialien, die Volvo im Innenraum verwendet, sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern wie Flachs. Durch die Verbundstoffe, die Volvo zusammen mit dem Schweizer Unternehmen Bcomp entwickelt, soll die Innenraumverkleidung nur etwa halb so schwer sein wie eine, die aus konventionellen Materialien besteht.

Das Infotainmentsystem ist laut Volvo eine Weiterentwicklung des Systems aus dem Polestar 2. Wie dieses basiert es auch auf dem Betriebssystem Android. Zu dem System gehören zwei Displays: Der Fahrer hat eine 9 Zoll große, horizontale Instrumentenanzeige. In der Mitte ist ein 15 Zoll großes Display angebracht.

Das System erkennt den Fahrer. Über seinen Schlüssel werden die Einstellungen und seine persönlichen Inhalte in das System übernommen. Der Touchscreen in der Mitte ist mit Näherungssensoren ausgestattet, die die Bildschirmanzeige nach der Position der Hand anpassen. Das System sorgt dafür, dass im Auto keine Langeweile aufkommt: Auf dem Infotainmentsystem sind Videostreamingdienste - um der Verkehrssicherheit willen aber nur, wenn das Auto geparkt ist.

Das Design ist Volvo-typisch schlicht und laut Hersteller auf aerodynamische Effizienz getrimmt. Das Fahrzeug sei "der Beweis dafür, wie avantgardistisches Design und perfekte Proportionen eine neue Ästhetik für das Elektrozeitalter schaffen können."

Der Polestar Precept gebe "einen Ausblick darauf, in welche Richtung wir uns bewegen: unser einzigartiges Design, unsere Ambitionen im Bereich Nachhaltigkeit sowie das großartige digitale Nutzererlebnis, die in unseren zukünftigen Autos maßgeblich einfließen werden. Precept steht für unsere Zukunft, und nicht für einen unerfüllbaren Traum oder einen Teil eines Science-Fiction-Films", sagte Polestar-Chef Thomas Ingenlath. "Es ist unsere Zukunft, die Realität wird."

Volvo wollte das Konzeptauto auf der Genfer Automesse Anfang vergangenen Monats vorstellen. Ob und wann die Sportlimousine auch als Serienfahrzeug auf den Markt kommt, ist unbekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. Tom Clancy's Rainbow Six Siege für 7,99€, Assassin's Creed Odyssey für 17,99€, Far Cry 5 für...
  3. (-78%) 2,15€

ZyRa 08. Apr 2020 / Themenstart

Ich würde schon aus Prinzip mir kein Auto kaufen welches unter 200km/h fährt und dabei...

Flasher 07. Apr 2020 / Themenstart

Wenn sie Gewicht einsparen und dann auch noch aus Recyclingmaterial bestehen, ja dann...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer)

Das Makerphone ist ein Handy zum Zusammenbauen. Kinder wie auch Erwachsene können so die Funktionsweise eines Mobiltelefons nachvollziehen.

Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer) Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /