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Tesla-Mitbegründer: E-Bike-Akkus sollen kein Umweltproblem werden

Tesla-Mitbegründer JB Straubel arbeitet mit Specialized zusammen, um Fahrradakkus zu recyceln. Diese könnten sonst zum Umweltproblem werden.
/ Andreas Donath
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E-Bike mit Akku (Bild: Specialized)
E-Bike mit Akku Bild: Specialized

Der Trend zu E-Bikes könnte der Umwelt schaden, wenn die Akkus der Fahrräder unsachgemäß entsorgt werden. Jeffrey "JB" Straubel, einer der Tesla-Gründer, will mit seinem Unternehmen Redwood Materials das Problem lösen und hat sich dazu mit dem Radhersteller Specialized zusammengetan.

Wie The Verge(öffnet im neuen Fenster) berichtet, spezialisierte sich Redwood Materials bisher auf das Recycling von Autoakkus. E-Bike-Akkus könnten jedoch ebenfalls ein Geschäft werden: Im Allgemeinen sind deren Akkus nach vier bis sechs Jahren am Ende.

Specialized wird über seine Händler die Akkus einsammeln. Diese werden dann in die Anlage von Redwoods in Nord-Nevada geschickt und dort in ihre Bestandteile getrennt, wobei Nickel, Kobalt und Kupfer herausgelöst werden. Die Rohstoffe können teils wiederverwertet werden – beispielsweise zum Bau neuer Akkus.

Die Unternehmensberatung Deloitte(öffnet im neuen Fenster) erwartet, dass zwischen 2020 und 2023 weltweit 130 Millionen E-Bikes verkauft werden. Das dürfte in wenigen Jahren eine Flut von verbrauchten Akkus zur Folge haben.


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