Die SchülerVZ-Datenkopieraktion eines Nutzers hat Folgen: Ein Tatverdächtiger wurde laut dem VZ-Netzwerkbetreiber VZ-Netzwerke am Sonntag festgenommen. Er soll die ausgelesenen Daten an mehrere Personen weitergegeben haben.
Neben Nutzern von Microsofts Windows Live Hotmail sind auch Nutzer von Yahoo Mail und Google Mail von einem großen Phishing-Angriff betroffen. Die Daten tausender Opfer wurden im Internet veröffentlicht.
Daten tausender Nutzer von Microsofts Windows Live Hotmail sind auf einer Internetseite veröffentlicht worden. Die Nutzer wurden Opfer eines Phishing-Angriffs.
Mit drei Patches beheben Samba-Entwickler Fehler in ihrem Linux-File-Server für Windows-Freigaben. Die Patches schließen Lücken, die unter Umständen einen Zugriff auf das gesamte Dateisystem zulassen, DOS-Attacken ermöglichen oder Passwörter im Klartext anzeigen.

Der beliebte Handybrowser Opera Mini ist in der Version 5 als Beta erschienen. Die neue Version unterstützt nun Tab-Browsing und besitzt eine Schnellwahlseite sowie einen Kennwortmanager. Eine speziell an Blackberry-Geräte angepasste Version steht ebenfalls bereit.
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat zwei neue Portale vorgestellt, die den Verbraucherschutz im Internet verbessern und die Nutzer über ihre Rechte und Gefahren aufklären: "Verbraucher sicher online" und "Surfer haben Rechte".

Große Datenmengen auszutauschen sollte eigentlich kein Problem sein, doch übergelaufene Postfächer sprechen da eine ganz andere Sprache. Für viele Benutzer sind FTP-Server offenbar zu schwierig zu bedienen oder nicht erreichbar. Memeo will mit seinem neuen Dienst Abhilfe schaffen.

Apple hat für das iPhone und den iPod touch eine Anwendung vorgestellt, mit der die Mobilgeräte auf die Daten der Onlinefestplatte von MobileMe zugreifen können. Die Dateien können vom Mobilgerät aus Dritten zugänglich gemacht oder im iPhone angesehen werden.

Mit der dritten Beta von Thunderbird 3 bringt Mozilla einige Verbesserungen in das Programm. Insgesamt wurden seit der letzten Betaversion 500 Änderungen an Thunderbird 3 vorgenommen.

Der Instant-Messaging-Dienst ICQ hat Probleme: ICQ-Veteranen beschweren sich, dass sie seit Tagen ihre bestehenden Accounts nicht mehr nutzen können. Eine Lösung gibt es noch nicht.
Der Softwarehersteller PGP hat zwei neue Verschlüsselungsprogramme für mobile Geräte auf den Markt gebracht: PGP Portable sichert Daten auf portablen Datenspeichern. Die neue Version von PGP Mobile 9.10 verschlüsselt E-Mails auf Smartphones.
Gnome- und KDE-Entwickler wollen gemeinsam eine Schnittstelle entwickeln, mit der Desktopanwendungen vertrauliche Daten wie Passwörter sicher speichern können. Das ist ein weiterer Schritt zur besseren Zusammenarbeit der beiden großen Linux- und Unix-Desktopumgebungen.
Das CentOS-Projekt hat einen Angriff auf seine Server entdeckt. Sicherheitshalber hat das Team daraufhin alle Benutzerzugänge zurückgesetzt. Es soll jedoch kein Schaden entstanden sein.
Angreifer sind in den Webserver des Open-Source-Webmailers SquirrelMail eingebrochen. Details sind noch nicht bekannt, der Quelltext des Projektes wurde jedoch nicht verändert.
Apple hat wie erwartet iPhone OS 3.0 vorgestellt. Das Betriebssystem des iPhones und des iPod touch besitzt nun eine Zwischenablage, die anwendungsübergreifend arbeitet. Unter 100 neuen Funktionen ist auch eine zum Rückgängigmachen (Undo).
Die ODF Alliance kritisiert die von Microsoft mit dem Service Pack 2 für Office 2007 nachgereichte Unterstützung für das OpenDocument-Format (ODF). Microsofts Implementierung sei nicht vollständig kompatibel zu anderen.
Mit dem Navigator starten Web.de und GMX eine Log-in-Zentrale für das persönliche Web. Nutzer der zu United-Internet gehörenden E-Mail-Anbieter können damit aus dem E-Mail-Postfach heraus Partnerwebsites ohne zusätzliche Anmeldung aufrufen.
Der deutsche Inlandsgeheimdienst beklagt mehr Cyberangriffe auf Behörden und Unternehmen in Deutschland. Verantwortlich seien konkurrierende Spione aus Russland und China.

Frisch aus den Mozilla Labs stammt eine neue Version der Onlineerweiterung Weave, die dem Browser das Single-Sign-On-System OpenID einverleibt. Auf teilnehmenden Webseiten können sich Benutzer mit einer Zugangskennung anmelden, ohne jeweils einzelne Log-in-Passwortkombinationen zu vergeben.
Die Entschlüsselungssoftware Elcomsoft Distributed Password Recovery (EDPR) wurde um GPU-Beschleunigung für PGP-Disk-Passwörter erweitert. Der Zugriff auf PGP-verschlüsselte Partitionen mittels Brute-Force-Angriff soll so deutlich schneller gelingen - was aber bei starken Passwörtern laut Elcomsoft kein Grund zur Sorge ist.
Twitter erweitert sein API um "Sign-in with Twitter", so dass sich Nutzer an anderen Websites, Diensten oder Applikationen mit einem Twitter-Account anmelden können. Der Dienst konkurriert mit Facebook Connect, setzt aber auf OAuth ohne proprietäre Erweiterungen.

Die Mozilla Labs haben ihre Synchronisationssoftware Weave Sync in der Version 0.3 veröffentlicht. Die Software gleicht Daten wie Passwörter, Bookmarks, besuchte Websites und offene Tabs aus Firefox mit einem Onlinedienst ab, so dass diese auch unterwegs oder auf einem anderen Rechner zur Verfügung stehen.
Der E-Mail-Dienstleister GMX hatte am 10. März 2009 sein Authentifizierungsverfahren für den Abruf der POP3-Postfächer geändert. Nutzer von Windows-Mobile-Geräten konnten aufgrund eines technischen Fehlers im Serverupdate nach dem Update ihre E-Mails trotz Umstellung nicht abrufen.

Wenn der Referent die Projektion nicht stören soll, empfehlen sich Projektoren mit kurzer Projektionsdistanz. Für den geschäftlichen Einsatz hat NEC Display Solutions die neuen Short-Throw-Geräte NP500WS und NP600S angekündigt. Beide lassen sich über das VGA-Kabel vom Rechner fernsteuern.
Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND nutzt die Hackersoftware zur Onlinedurchsuchung offenbar intensiv zur Spionage. Im vergangenen Jahr kamen die Werkzeuge in mindestens 2.500 Fällen zum Einsatz.
Das deutschsprachige Crackerforum codesoft.cc ist auf Betreiben des Landeskriminalamts Baden-Württemberg vom Netz genommen worden. Dort seien ausgespähte Kreditkartendatensätze und Schadsoftware, darunter auch das Tool "PW Stealer 0.5", zu haben gewesen, erklärt die Behörde.

Cebit Guillemot bringt unter seiner Hercules-Marke Powerline-Adapter auf den Markt. Dabei setzt der französische Zubehöranbieter auf Intellon-Chips, die zu den Powerline-Standards Homeplug 1.0 (bis 85 MBit/s) und Homeplug AV (bis 200 MBit/s) kompatibel sind.

Der US-Konzern Honeywell kann einem Medienbericht zufolge die starke Überwachungssoftware EnCase Forensic von Guidance Software gegen seine Mitarbeiter einsetzen, darunter auch die rund 6.000 deutschen Beschäftigten. EnCase Forensic macht exakte Abbilder aller Datenträger sowie des RAM und hebelt Passwörter aus.

Epson hat mit dem EB-410W einen Weitwinkelprojektor vorgestellt, der vor allem in engen Räumen seine Vorteile ausspielen kann. Er kann schon bei einem Abstand von 62 cm ein Bild mit einer Diagonale von rund 152 cm an die Wand werfen und erreicht eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln.
Jugendliche stellen persönliche Informationen oft bedenkenlos online, bekommen aber auch immer häufiger unangenehme Folgen zu spüren, berichtete eine Jugendkoordinatorin der Polizei beim Europäischen Datenschutztag. Eltern sollten darauf mit Regeln statt mit Verboten antworten, rät sie.
Mit dem Wireless Security Auditor 1.0 von Elcomsoft lassen sich Brute-Force-Attacken gegen WPA- oder WPA2-PSK-verschlüsselte WLANs ausführen. Laut den russischen Entwicklern kann dazu auch die Rechenleistung von Grafikchips von ATI und Nvidia genutzt werden, um das Herausfinden unsicherer Passwörter deutlich zu beschleunigen.
Eine Gruppe internationaler Programmierexperten hat eine Liste der 25 gefährlichsten Programmierfehler veröffentlicht. Sie sollen für Sicherheitslöcher verantwortlich sein und Datenspionage ermöglichen. Die meisten Programmierer achteten nicht darauf, diese Fehler zu vermeiden.
Apple beseitigt mit mehreren Updatepaketen verschiedene, teils schwerwiegende Sicherheitsprobleme in MacOS 10.4 alias Tiger und 10.5 alias Leopard. Betroffen sind etwa Adobes Flashplayer und wichtige Systemkomponenten im Betriebssystem, die mit ihren Schwachstellen andere Anwendungen unsicher machen.
Das russische Softwarehaus Elcomsoft hat eigenen Angaben zufolge die Verschlüsselung von Adobe Acrobat 9.0 geknackt. Adobes Programm erzeugt PDFs mit einer 256 Bit starken AES-Verschlüsselung. Dennoch soll die Entschlüsselung deutlich schneller gehen als bei der Vorgängerversion, teilte Elcomsoft mit.
Der Social-Network-Betreiber Facebook hat einen Prozess gegen einen kanadischen Spammer gewonnen. Adam Guerbuez aus Montreal, der Eigner von Atlantis Blue Capital, soll nun 873 Millionen US-Dollar zahlen.
Microsoft hat einen Sicherheitsbericht für das erste Halbjahr 2008 herausgebracht. Danach ist die Zahl an Sicherheitslücken gesunken, der Anteil der kritischen jedoch gestiegen. Zuwachs verzeichnet auch die Schadsoftware: Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2007 stieg sie um fast die Hälfte. Die meisten infizierten Computer stehen in unterentwickelten Ländern. Deutschlands Rechner sind weitgehend gesund.
Nachdem ein USB-Stick mit vertraulichen Daten auf einem öffentlichen Parkplatz gefunden wurde, musste das britische Arbeits- und Rentenministerium eine offizielle Website aus Sicherheitsgründen vom Netz nehmen. Wieder ist ein externer Dienstleister für die Datenpanne verantwortlich.
Das für seine Passwortknacker bekannte russische Unternehmen ElcomSoft hat eine neue Version seines Programms "Distributed Password Recovery" (DPR) veröffentlicht. Damit sollen sich in kurzer Zeit auch die Passwörter von WLANs aushebeln lassen, die nach WPA2 geschützt sind.
Kurz nach dem Bekanntwerden des Diebstahls von über 17 Millionen Kundendaten bei dem Mobilfunkbetreiber T-Mobile ist eine weitere gefährliche Sicherheitslücke aufgetaucht. So konnten bis vor kurzem die Daten von über 30 Millionen T-Mobile-Kunden inklusive deren Bankdaten von überall abgerufen und sogar manipuliert werden. Dazu genügten einige wenige Benutzerangaben und ein einfaches Passwort, berichtet der Spiegel. Die Telekom will die Lücke nun geschlossen haben.

Mitsubishi Electric hat mit dem FL6900U einen neuen LCD-Projektor für den Einsatz in Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen und Gaststätten vorgestellt. Das mit 4.000 ANSI-Lumen leuchtstarke Gerät bietet eine 1080p-Auflösung und einen lautstarken Diebstahlalarm.
Durch ein Leck in einem LDAP-Server an der Universität Göttingen waren zeitweise die Namen von 26.000 Studenten abrufbar. Nach Angaben der Universität ist das Sicherheitsleck inzwischen geschlossen.
Mozilla hat kurz nach Firefox 3.0.2 die Version 3.0.3 veröffentlicht. Sie beseitigt einen Fehler in der Kennwortverwaltung, der diese unbrauchbar macht.
Zusammen mit einigen Sicherheitsupdates für MacOS X 10.4 hat Apple eine neue Version seines Betriebssystems MacOS X 10.5 alias Leopard veröffentlicht. Damit werden einige zum Teil kritische Sicherheitslücken geschlossen.
Die Linux-Distribution CentOS ist in der Version 4.7 erschienen. CentOS basiert auf den frei verfügbaren Quellen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und enthält somit dieselben Veränderungen wie RHEL 4.7.
In der Affäre um gestohlene Bewerber-Log-ins bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) sind neue Vorwürfe aufgetaucht. Die Passwörter und E-Mail-Adressen seien verwandt worden, um Konten bei Moneybookers und Click&Buy anzugreifen, berichtet das ZDF-Magazin Wiso. Betroffen seien auch 13.000 Kunden des Freemailers GMX und 12.000 Web.de-Accounts.
Nach Erkenntnissen des ZDF-Wirtschaftsmagazin "Wiso" sind 56.000 Datensätze, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort, bei einem deutschen Unternehmen gestohlen worden. Es verdichten sich Erkenntnisse, dass es sich dabei um Bewerber-Log-ins bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) handelt. PwC hat den Vorgang bestätigt.
Unachtsame Nutzer des Online-Bezahldienstes Clickandbuy sind Opfer eines Datendiebs geworden. Ein 19-jähriger Mann aus Schwerin hatte Nutzernamen und Passwörter beim Log-in in schlecht gesicherten, kleineren Foren und Dating-Plattformen ausgespäht. Wer dort dieselben Daten wie bei Clickandbuy zur Anmeldung benutzte, wurde bestohlen.
Das US-amerikanische Computer Emergency Response Team (US-CERT) warnt vor aktuellen Angriffen auf Linux-Server, bei denen ein neues Rootkit installiert wird. Damit schließt sich die Organisation der Warnung des Computernotfallteams des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-CERT) an, die bereits Anfang August 2008 herausgegeben wurde.

Ultra-mobile nennt HP seine neuen Businessnotebooks EliteBook 2530p und 2730p, wobei es sich bei Letzterem um ein Convertible mit drehbarem Klappdisplay handelt. Beide verfügen über ein 12-Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln.
Die Betreiber des Filesharing-Angebots drop.io haben eine Firefox-3-Erweiterung namens "Drag & Drop.io" vorgestellt, mit der Uploads direkt über den Browser per Drag & Drop vorgenommen werden können.