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Heilig-Abend-Hack: Stratfor warnt vor öffentlicher Unterstützung

A bis M: Daten von Privatpersonen, deren Namen mit diesen Buchstaben beginnen, haben Hacker nach dem Einbruch bei US-Unternehmen Stratfor mittlerweile veröffentlicht. Die Firma warnt unterdessen davor, sie ohne Schutzmaßnahmen öffentlich zu unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mutmaßliches Anonymous-Mitglied in London
Mutmaßliches Anonymous-Mitglied in London (Bild: Finbarr O'Reilly/Reuters)

50.277 Kreditkartennummern, davon 9.651 noch gültig, dazu 86.594 E-Mail-Adressen, 27.537 Telefonnummern, 44.188 verschlüsselte Passwörter, etwa die Hälfte davon einfach zu knacken: Diese Massen an Daten haben laut Identityfinder.com die Personen erbeutet, die sich am 24. Dezember 2011 Zugriff auf die Rechner des US-Unternehmens Stratfor verschafft haben. Laut Wired sind die Hacker auf vier Server eingedrungen, anschließend haben sie dort alle Daten gelöscht. Ob konkret Anonymous, Antisec oder Lulzsec hinter der Aktion steckt, lässt sich wegen der losen Struktur der Gruppen wohl nicht mehr endgültig klären.

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Nach und nach veröffentlicht Wer-auch-immer weitere Datensätze, und zwar in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen. Laut Identityfinder.com sind die Hacker inzwischen beim Buchstaben "M" angekommen, der Rest dürfte in den nächsten Tagen folgen. Nur 13.973 der Adressen gehören US-Bürgern.

Stratfor warnt unterdessen per Facebook davor, öffentlich für die Firma Stellung zu beziehen - etwa in Kommentaren auf Facebook. Offenbar ist es vorgekommen, dass Personen, die das teils negativ als "Schatten-CIA", teils positiv als "Open-Source-Geheimdienst" eingestufte Unternehmen allzu gut fanden, selbst ins Visier von Hackern geraten sind und persönliche Daten von sich veröffentlicht fanden. Deshalb rät Stratfor, gegebenenfalls rechtzeitig Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Nach Angaben von Stratfor sind keine Daten von Firmenkunden in die Hände der Hacker gefallen. Es soll sich ausschließlich um die Daten von Privatpersonen handeln, die eine der Publikationen der Firma gekauft hatten. Stratfor veröffentlicht täglich Berichte mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der Geopolitik, die gegen Gebühr für jeden Interessierten verfügbar sind. Auch staatliche Organisationen, Medien und einige internationale Konzerne, insbesondere aus der Rohstoffbranche, greifen auf Daten von Stratfor zurück. Außerdem werden auch staatliche Organisationen mit Informationen versorgt.



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Raketen... 29. Dez 2011

Stratfor gilt als gute journalistische Quelle. Ein Geheimdienst für jedermann eben. Das...


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