Freier Desktop: Erste Beta von Gnome 3.4 veröffentlicht

Mit der ersten Beta von Gnome 3.4 werden die Funktionen und Oberflächen von Gnome eingefroren. Bis zur finalen Veröffentlichung konzentrieren sich die Entwickler auf Fehlerkorrekturen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Webbrowser Epiphany mit neuer Oberfläche
Der Webbrowser Epiphany mit neuer Oberfläche (Bild: Gnome)

Eine erste Beta des kommenden Gnome 3.4 ist erschienen. Mit der Veröffentlichung von Gnome 3.3.90 werden sämtliche Funktionen und Benutzeroberflächen des Desktops eingefroren. Die Entwickler werden bis zur finalen Veröffentlichung hauptsächlich auftretende Fehler beheben, große Änderungen sind nicht mehr zu erwarten.

  • Die neue Benutzeroberfläche des Gnome-Webbrowsers Epiphany
Die neue Benutzeroberfläche des Gnome-Webbrowsers Epiphany
Stellenmarkt
  1. Netzwerk Administrator (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Berlin, München
  2. Senior Webdesigner (m/w/d)
    Artprojekt Communication & Event GmbH, Berlin
Detailsuche

Der Network-Manager erhielt einige neue Funktionen, etwa die Unterstützung für "Firewall-Zonen". Außerdem können nun auch Passwörter in Verbindungen nach IEEE-802.1X genutzt werden, die nicht UTF-8-codiert sind. Nachdem bereits der Browser Epiphany eine neue Oberfläche erhalten hat, bekommt nun auch der IM-Client Empathy ein neues Design.

Empathy mit neuem UI

Die Änderungen an Empathy bezeichnen die Entwickler selbst als "massiv", sie veränderten etwa 125 Dateien. Deshalb sind derzeit SIP-Verbindungen mit der neuen Oberfläche noch nicht möglich, allerdings soll die kommende Version der Bibliothek Telepathy-Rakia diesen Fehler beheben.

Darüber hinaus nutzt Empathy die Kontaktanwendung zur Darstellung von Kontaktdetails. Die Entwickler weisen Distributoren darauf hin, dass sie das Programm als Abhängigkeit mitinstallieren sollen. Andernfalls werde Empathy die Installation des Programms über Packagekit empfehlen. Die Änderungen an Epiphany und Empathy gehen mit der kürzlich veröffentlichten Spezifikation für das Fensterlayout einher.

Systemd statt Consolekit

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    01./02.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Gnome-Screensaver wie auch die Gnome-Shell können nun Systemd statt Consolekit nutzen. Darüber hinaus kann die Gnome-Shell nun über ein D-Bus-Interface auf die Suchergebnisse einzelner Anwendungen zugreifen. Für das Gstreamer-Framework haben die Entwickler zahlreiche Fehler behoben, die Unterstützung zahlreicher Codecs verbessert und das API um viele Funktionen erweitert.

Der Einrichtungsassistent von Gnome-Boxes, einem Frontend für virtuelle Maschinen, ist nun mit Qemu nutzbar. Ferner gibt der Assistent eventuelle Fehler während der Erstellung eines Systems aus, so dass Nutzer diese beheben können. Ebenso kann Gnome-Boxes nun laufende Installationen verfolgen, so dass diese zusammen mit der Anwendung beendet werden.

Eine Liste aller Änderungen findet sich in Changelog-Dateien für Gnome-Applikationen und -Kernkomponenten. Der Quellcode von Gnome 3.3.90 steht auf den Servern des Projekts zum Download bereit. Die Veröffentlichung von Gnome 3.4 ist für den 28. März 2012 geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hello_World 29. Feb 2012

Gib's auf, bei dem Typen ist das hoffnungslos.

Anonymer Nutzer 27. Feb 2012

bei golem und diesem artikel leider nicht ... schade - schliesslich gehts um was...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Autoindustrie: Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise
    Autoindustrie
    Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise

    Der Krieg in der Ukraine unterbricht die Lieferkette bei den Kabelbäumen. Jetzt suchen Autohersteller nach neuen Produktionswegen.
    Von Wolfgang Gomoll

  2. Decentralized Finance: Die Bafin würde gern Defi regulieren
    Decentralized Finance
    Die Bafin würde gern Defi regulieren

    Und das am liebsten EU-weit. 97 Prozent der gestohlenen Kryptowährungen stammen aus Defi-Transaktionen.

  3. Homeoffice: Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett
    Homeoffice
    Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett

    Der Bildschirm über dem Kopf, die Tastatur hängt herab: Das Homeoffice aus dem Bett heraus funktioniert - mit Handwerk und Kreativität.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /