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Open Access

Der Arbeitskreis Digitale Agenda hat seine Arbeit beendet. (Bild: Fred Tanneau/AFP/Getty Images) (Fred Tanneau/AFP/Getty Images)

Große Koalition: Digitale Agenda will digitales Völkerrecht

Mobile Endgeräte für alle Schüler, ein digitales Völkerrecht, gesetzliche Mindeststandards für IT-Sicherheit - und Wohlwollen für Open Source: Die potenzielle große Koalition hat in ihrer Unterarbeitsgruppe Digitale Agenda gemeinsame Ziele vereinbart. Zwei große Themen hat sie aber den Parteispitzen überlassen.
Künstliches Ohr: Collagen von Ratten, Knorpel von Rindern (Bild: Lindsay France/University Photography) (Lindsay France/University Photography)

3D-Druck: Ein Ohr aus Biotinte

Mit einem Laserscanner, Biotinte aus tierischen Knorpelzellen und einem 3D-Drucker haben US-Forscher eine Ohrmuschel aus Knorpel hergestellt. In einigen Jahren sollen solche Implantate Kindern mit fehlgebildeten Ohren implantiert werden.
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Open Access: OpenAIRE on Air

In der vergangenen Woche ist im Beisein von EU-Kommissarin Neelie Kroes im belgischen Gent die Open-Access-Plattform OpenAIRE eröffnet worden. OpenAIRE soll den freien Zugang zu Forschungsergebnissen ermöglichen, die mit EU-Geldern erarbeitet wurden.
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Open Access: 100 MBit/s bei 1&1 ab 2011

QSC will eine erste bundesweite Open-Access-Plattform etablieren, über die Infrastrukturanbieter ihre Netze und Dienste vermarkten können. 1&1 will die Plattform nutzen, um ab 2011 Internetzugänge mit 100 MBit/s anzubieten.
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Google kündigt Internetzugänge mit 1 GBit/s an

50.000 bis 500.000 Haushalte sollen per Glasfaser angebunden werden. Google wird zum Internet Provider und will in den USA ein Glasfasernetz aufbauen, um Haushalte mit "Ultra-Highspeed"-Internetzugängen zu versorgen. Darunter versteht Google Bandbreiten von 1 GBit/s.
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Wie speichert das Gehirn Begriffe?

Wissenschaftler entschlüsseln das Wörterbuch des Gehirns. Wissenschaftler haben entschlüsselt, wie das Gehirn Begriffe speichert. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren und Computern haben sie Menschen beim Denken beobachtet und Aktivitätsmuster für bestimmte Wörter errechnet. Am Ende konnten sie vorhersagen, welche Regionen im Gehirn ein Wort aktivieren wird.

Wissenschaftler unterstützen Open-Access-Petition

Urheberrecht soll öffentliches Interesse widerspiegeln. Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" unterstützt eine neue Onlinepetition für den "kostenlosen Erwerb wissenschaftlicher Publikationen". Die neue Bundesregierung wird aufgefordert, im Urheberrecht dem Gemeinwohlinteresse Geltung zu verschaffen.

Streit über Privatkopien und Open Access

Positionen zum dritten Korb der Urheberrechtsreform. Mitte Februar 2009 hatte das Bundesjustizministerium eine Umfrage zur "Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts" gemacht. Jetzt gibt es - ganz unterschiedliche - Antworten: zu Open Access, Privatkopien und dem Handel mit gebrauchter Software.

Schneller Breitbandausbau durch Öffnung aller Netze

VATM schlägt Open-Access-Modell gegen Kostenbeteiligung vor. Am 15. Mai 2009 stimmen die Bundesländer über die Breitbandstrategie der Regierung ab. Laut Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom haben 40 Prozent aller Haushalte noch kein Breitband. Wettbewerber der Deutschen Telekom meinen, dass der Ausbau schneller erfolge, wenn sich Firmen auch in bestehende Kooperationen jederzeit einkaufen könnten.

Beschwerde gegen Windows-Beschaffungsprojekt eingereicht

Schweizer Open-Source-Dienstleister kritisieren Vergabepraxis. Die Schweizer Bundesverwaltung hat nach Medienberichten einen Dreijahresvertrag mit Microsoft geschlossen, der einen Wert von über 42 Millionen Franken (27,86 Millionen Euro) hat. Eine öffentliche Ausschreibung soll es nicht gegeben haben. Das gefällt den eidgenössischen Open-Source-Dienstleistern nicht.

Schweizer Nationalräte wollen Open Source fördern

Bundesverwaltung setzt vorwiegend proprietäre Software ein. Eine Reihe Schweizer Nationalräte hat sich zur "Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit" zusammengeschlossen. Sie wollen den Einsatz von Open Source fördern und sich auch Themen wie Open Content und Open Access widmen.

EU-Kommission will Open Access fördern

EU-Expertengruppe zu digitalen Bibliotheken eingesetzt. Der EU-Kommission geht der Ausbau digitaler Bibliotheken in Europa nicht schnell genug voran. Eine hochrangige Expertengruppe soll die Kommission nun beraten, "wie den organisatorischen, rechtlichen und technischen Herausforderungen auf europäischer Ebene am besten begegnet werden kann".

Deutsche Wissenschaftsorganisationen verteidigen Open Access

Gegen Diffamierungen im Heidelberger Appell. Führende deutsche Wissenschaftsorganisationen haben sich in der Debatte um Open Access zu Wort gemeldet. Sie weisen die Behauptungen, die die Initiatoren des Heidelberger Appells "Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte" aufstellen, zurück.

Ein Kulturkampf um das Wissen

Die Medienkampagne gegen Google Books und Open Access. Derzeit empören sich Verleger und Autoren gegen Google Books, Open Access und sonstige Innovationen im Publikationswesen. Losgetreten hat den Entrüstungssturm der Heidelberger Literaturwissenschaftler Roland Reuß mit dem Kampfruf "Enteignet die schamlosen Enteigner!"

Bundesverband Glasfaseranschluss gegründet

M-Net und NetCologne wechseln vom Breko zum neuen Verband. Einige Stadtnetzbetreiber haben sich im Bundesverband Glasfaseranschluss zusammengeschlossen. Sie planen, bis 2012 über 1 Million Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen.

EEG ohne Haarwäsche

Fraunhofer-Wissenschaftler erfinden EEG mit Elektroden ohne Leitgel. Berliner Wissenschaftler haben Elektroden für ein Elektroenzephalogramm entwickelt, die Gehirnströme ohne den Einsatz von Leitgel messen. Das System ist schneller einsatzbereit und auch frisurschonender als herkömmliche EEG-Systeme.
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Interview: Die Grenzen zwischen Kunst und Technik sprengen

Gerfried Stocker über die Herausforderungen der Kommunikationsgesellschaft. Gerfried Stocker ist seit 13 Jahren Chefkurator der Ars Electronica. Bei diesem Medienkunstfestival in Linz werden seit 29 Jahren die Themen der Mediengesellschaft kritisch diskutiert. 2008 ging es um die Produktions- und Distributionsprozesse einer neuen kulturellen Ökonomie. Stocker sprach im Interview mit Golem.de über die damit verbundenen Risiken.

EU-Kommission kündigt Pilotprojekt zu Open Access an

Offener Zugang zu Ergebnissen geförderter Forschung. Die EU-Kommission möchte den Zugang zu den Ergebnissen von mit EU-Mitteln geförderten Forschungsprogrammen verbessern. Im Rahmen eines gestern gestarteten Open-Access-Pilotprogramms sollen Aufsätze in Fachzeitschriften nach sechs bis zwölf Monaten öffentlich zugänglich gemacht werden.

Open Access für Wissenschaft 2.0?

"Kulturwechsel in der Wissenschaftswelt nötig". Die Wissenschaftszeitschrift Scientific American sieht Anzeichen für fundamentale Veränderungen in der Wissenschaftswelt. Eine radikale Hinwendung zu Open Access könnte den Fortschritt fördern.
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Open Source und Nachhaltigkeit

Vorabveröffentlichung aus dem Open Source Jahrbuch 2008 (Autor Thorsten Busch). Bereits im fünften Jahr in Folge gibt die Arbeitsgruppe "Open Source Jahrbuch" um Prof. Dr. Bernd Lutterbeck ihr Standardwerk zu Open Source, Open Access und verwandten Themen heraus. Beiträge aus Wirtschaft, Recht und Soziologie sollen einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von freier Software und freiem Zugang zu Inhalten geben. Golem.de veröffentlicht vorab daraus einen Aufsatz von Thorsten Busch zum Thema "Open Source und Nachhaltigkeit". Erhältlich ist das Open Source Jahrbuch 2008 ab dem 4. März 2008 unter opensourcejahrbuch.de sowie im Buchhandel.

US-Präsident Bush hat Open-Access-Gesetz unterzeichnet

Ergebnisse aus steuerfinanzierter Medizinforschung nach 12 Monaten frei. Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat US-Präsident Bush ein Gesetzespaket verabschiedet, das unter anderem auch neue Open-Access-Bestimmungen enthält. Die National Institutes of Health (NIH) werden damit verpflichtet, bei der Forschungsförderung verbindliche Open-Access-Klauseln einzuführen.

CC+ und CC0 für mehr Flexibilität

Mehr Flexibilität für Kommerz und Wissenschaft. Mit CC+ ("CCPlus") und CC0 ("CCZero") ergänzt die Creative-Commons-Initiative die von ihr entwickelten, rechtlichen Werkzeuge für einen liberaleren Umgang mit Wissensressourcen aller Art. Während CC+ die Lücke zwischen kommerzieller und nicht kommerzieller CC-Lizenz schließen will und CC0 mehr Rechtssicherheit in Fragen der Eigentümerschaft von Werken schaffen soll, adressiert ein eigenes Protokoll die Bedürfnisse der Wissenschaft zum offenen Zugang zu Daten.

Anti-Open-Access-Strategie von US-Verlagen enthüllt

Sechsmonatige Kampagne für 300.000 bis 500.000 US-Dollar. Die Zeitschrift New Scientist hat ein zweiseitiges Strategiepapier des vom US-amerikanischen Verlegerverband AAP angeheuerten PR-Beraters Eric Dezenhall veröffentlicht. In dem Papier werden Ziele und Maßnahmen einer Kampagne gegen Open Access genannt.

US-Mobilfunkanbieter will kostenlose Konkurrenz verhindern

Klage gegen FCC wegen Open-Access-Bestimmungen. Der US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless will verhindern, dass Teile des Funkspektrums im 700-MHz-Band öffentlich zugänglich werden. Verizon Wireless klagt deshalb gegen die Federal Communications Commission (FCC), die Open-Access-Regeln für eine bevorstehende Frequenzauktion aufgestellt hat.

Open Access: US-Wissenschaftler kontra Fachverlage

Boykottaufrufe und Rücktritte. In den USA spitzt sich der Streit um Open Access zu. Universitäten und Wissenschaftler werfen dem US-amerikanischen Verlegerverband AAP vor, mit seiner PRISM Coalition Falschinformationen über Open Access zu verbreiten und unberechtigte Ängste zu schüren.