EEG ohne Haarwäsche
Fraunhofer-Wissenschaftler erfinden EEG mit Elektroden ohne Leitgel
Berliner Wissenschaftler haben Elektroden für ein Elektroenzephalogramm entwickelt, die Gehirnströme ohne den Einsatz von Leitgel messen. Das System ist schneller einsatzbereit und auch frisurschonender als herkömmliche EEG-Systeme.
Wissenschaftler am Berliner Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST) haben ein neues Elektroenzephalogramm (EEG) entwickelt, dessen Nutzung kein anschließendes Haarewaschen erfordert: Die Elektroden, die die Hirnströme messen, funktionieren ohne Gel. Das macht die Nutzung nicht nur für die Probanden angenehmer, sondern das EEG auch schneller einsatzbereit.
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Das EEG besteht aus sechs nadelförmigen Elektrodensteckern, sogenannten Elektrodenarrays, und einer Referenzelektrode, die an einem flexiblen Helm befestigt sind. Die Elektroden reichen bis auf die Kopfhaut, wo sie elektrische Ströme im Gehirn messen. Die Ströme, die sie erfassen, bewegen sich im Bereich von Mikrovolt. Ein Mikrovolt ist ein Millionstel Volt (0,000001 V).
Ihr EEG sei gut geeignet, um in einer Gehirn-Maschinen-Schnittstelle (Brain-Computer-Interface, BCI) eingesetzt zu werden. Dabei werden Gehirnströme mit Hilfe eines EEG ausgelesen und in Steuersignale für einen Computer umgewandelt. Indem ein Proband sich beispielsweise vorstellt, einen seiner Arme zu bewegen, steuert er den Cursor auf dem Bildschirm.
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hab noch nie gesehen das jemand Datenraten in bit/m angibt. üblich sind bit/s
Auserdem bist du ja nicht der einzige in sonnem krankenhaus der son dingen benutzt...
Das ist ein IT-Newsticker. Niemand hier hat jeh was vom Haarewaschen gehört. Hier sehen...
gibts aber schon ;P