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Wissenschaftler wollen Forschungsdokumente digitalisieren

Initiative mehrerer deutscher Wissenschaftsorganisationen. Neun deutsche Wissenschaftsorganisationen haben eine Initiative zur "Digitalen Information" ins Leben gerufen. Ziel ist es, "eine integrierte digitale Forschungsumgebung zu schaffen" .
/ Werner Pluta
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Wissenschaftler in Deutschland sollen künftig alle Informationen, die sie für ihre Arbeit brauchen, von ihrem Arbeitsplatz aus digital abrufen können. Das gilt für Handschriften aus früheren Jahrhunderten, die digitalisiert vorliegen sollen, ebenso wie für aktuelle Forschungsdaten und elektronische Zeitschriften. Gleichzeitig sollen die Forscher ihrerseits ihre Forschungsergebnisse einfach digital veröffentlichen oder in virtuellen Arbeitsumgebungen mit Kollegen austauschen können.

Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Organisationen sechs Teilprojekte einrichten. Eines wird sich um den Aufbau einer technischen Infrastruktur für die Speicherung und Vorhaltung digitaler Texte kümmern. Ein anderes Teilprojekt beschäftigt sich mit der Förderung von Open Access. Weitere Gruppen widmen sich dem Aufbau virtueller Forschergemeinschaften oder rechtlichen Fragen.

Die Initiative läuft bis zum Jahr 2012. Daran beteiligt sind neun Organisationen, darunter die Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.


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