Abo
  • Services:
Anzeige
Kandidat für Higgs-Ereignis im Experiment CMS: 7.000 Publikationen in der Teilchenphysik im Jahr
Kandidat für Higgs-Ereignis im Experiment CMS: 7.000 Publikationen in der Teilchenphysik im Jahr (Bild: CMS/Cern)

Open Access: Freier Zugang zur Higgs-Forschung

Kandidat für Higgs-Ereignis im Experiment CMS: 7.000 Publikationen in der Teilchenphysik im Jahr
Kandidat für Higgs-Ereignis im Experiment CMS: 7.000 Publikationen in der Teilchenphysik im Jahr (Bild: CMS/Cern)

Der Großteil der Publikationen im Bereich Teilchenphysik wird ab 2014 kostenlos über das Internet verfügbar sein. Das haben zwölf Fachzeitschriften und ein vom Cern geführtes Open-Access-Konsortium vereinbart.

Teilchenphysik wird Open Access: Neue Erkenntnisse in diesem Gebiet werden künftig kostenlos über das Internet zugänglich. Die Aufsätze werden unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen.

Anzeige

Das Gebiet sei ohnehin schon sehr weit bei der Einführung von Open Access, berichtet die britische Fachzeitschrift Nature. Viele Aufsätze werden als Preprint auf dem Dokumentenserver Arxiv veröffentlicht. Die von Forscherkollegen bewertete Version hingegen erscheint in den teuren Fachzeitschriften.

Zwölf Fachzeitschriften

Das soll sich ändern: Künftig werden auch die Fachzeitschriften die Aufsätze kostenlos zugänglich machen. Das Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics (SCOAP3) hat eine entsprechende Vereinbarung mit zwölf Fachzeitschriften getroffen, weitere sollen folgen. Die Beiträge werden unter einer Creative-Commons-Lizenz mit Namensnennung (CC BY 3.0) stehen.

Die zwölf Fachzeitschriften machten rund 90 Prozent aller Veröffentlichungen in der Teilchenphysik aus, sagte Salvatore Mele, der das Projekt beim europäischen Kernforschungszentrum Cern geleitet hat, Nature. Im Jahr erschienen rund 7.000 Publikationen auf diesem Gebiet. Das Cern, das den Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider betreibt, ist im SCOAP3 federführend.

APC im Schnitt 1.200 Euro

Für die Bewertung durch Fachleute, die sogenannte Peer Review, und die Veröffentlichung verlangen die Verlage einen Beitrag, den sogenannten Article Processing Charge (APC). SCOAP3 hat mit den Verlagen auf drei Jahre feste APCs vereinbart, die zwischen 500 und knapp 1.800 Euro liegen - im Schnitt beträgt der APC 1.200 Euro.

Das SCOAP3 hatte die Zeitschriften vorab aufgefordert, ein Angebot für den APC zu unterbreiten. Die Auswahl der Zwölf erfolgte dann unter Einbeziehung der Höhe des APC, dem Einflussfaktor der Fachzeitschrift und den Bedingungen für die Veröffentlichung. Einige Zeitschriften fehlen, etwa die renommierten Physical Review Letters. Die von der American Physical Society herausgegebene Zeitschrift hatte einen zu hohen APC verlangt.

Fonds für Veröffentlichungsbeitrag

Den Beitrag sollen nicht wie sonst üblich die Wissenschaftler zahlen. Stattdessen wird ein Fonds eingerichtet, in den die SCOAP3-Mitglieder einzahlen. Das sind Forschungseinrichtungen, Bibliotheken sowie Institutionen, die Forschung fördern.

Die Vereinbarung der SCOAP3 mit den Verlagen tritt am 1. Januar 2014 in Kraft. Zu diesem Datum sollen auch Forschungsergebnisse aus Großbritannien, die mit öffentlichen Geldern erzielt wurden, Open Access werden. Das hat die britische Regierung im Juli 2012 beschlossen.


eye home zur Startseite
Myxier 26. Sep 2012

Die wollen das doch gar nicht. Geh mal auf die Straße und Frage mal was ein...

Accolade 25. Sep 2012

Da hat jemand verstanden. Gut das alle daran beteiligt werden. Hoffentlich wird das was...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. AOK Systems GmbH, Hamburg
  3. beauty alliance Deutschland GmbH & Co. KG, Bielefeld
  4. Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, Radevormwald


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 1 Monat für 1€
  3. 27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Streaming

    Netflix gewinnt weiter Millionen Neukunden

  2. Zusammenlegung

    So soll das Netz von O2 einmal aussehen

  3. Kohlendioxid

    Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen

  4. Definitive Edition

    Veröffentlichung von Age of Empires kurzfristig verschoben

  5. Elex im Test

    Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  6. Raven Ridge

    HP bringt Convertible mit AMDs Ryzen Mobile

  7. Medion E6436 und P10602

    Preiswertes Notebook und Tablet bei Aldi Süd

  8. Smartphone mit KI

    Huawei stellt neues Mate 10 Pro für 800 Euro vor

  9. KRACK

    WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  10. Medion Akoya E2228T

    280-Euro-Convertible von Aldi hat 1080p



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

Thinkpad 25 im Hands on: Für ein 4:3-Notebook reichte es dann doch nicht
Thinkpad 25 im Hands on
Für ein 4:3-Notebook reichte es dann doch nicht
  1. Lenovo Thinkpad 25 Japanische Jubiläums-Bento-Box mit Retro-Extras
  2. Service by Beep Lenovos PC-Diagnostics-App soll auch für iOS kommen
  3. Lenovo Thinkpad A275 Business-Notebook nutzt AMDs Bristol Ridge

Dokumentarfilm Pre-Crime: Wenn Computer Verbrechen vorhersagen
Dokumentarfilm Pre-Crime
Wenn Computer Verbrechen vorhersagen

  1. In einer Galaxie, weit, weit entfernt.

    Afinda | 00:18

  2. Re: blödsinn

    Ach | 00:05

  3. Re: Egal

    Gandalf2210 | 16.10. 23:55

  4. leider etliche Funklöcher, wenn man mit RE1 bei...

    devman | 16.10. 23:47

  5. Re: So sieht das Ende aus

    derJimmy | 16.10. 23:44


  1. 23:03

  2. 19:01

  3. 18:35

  4. 18:21

  5. 18:04

  6. 17:27

  7. 17:00

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel