Zum Hauptinhalt Zur Navigation

IT-Sicherheit

Sicherheitsanalyse von Windows Communication Foundation

Handlungsempfehlungen und eine Beispiel-Implementierung des BSI verfügbar. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat jetzt eine Sicherheitsanalyse von Microsofts Kommunikationsplattform "Windows Communication Foundation" (WCF) alias Indigo durchgeführt. Zudem wurde eine praxisorientierte Beispielanwendung zur sicheren Nutzung der WCF-Sicherheitsfunktionen erarbeitet und zusätzlich erforderliche Sicherheitsmaßnahmen abgeleitet.

Mozilla schließt Sicherheitslücken

Neue Versionen von Firefox und Thunderbird erschienen. Der Mozilla-Browser Firefox ist in den Versionen 2.0.0.1 und 1.5.0.9 erschienen, mit denen die Entwickler einige Sicherheitslücken des Browsers schließen. Gleiches gilt auch für den E-Mail-Client Thunderbird 1.5, der von einigen der Lücken ebenfalls betroffen ist.

Gericht: Journalistische Recherche-E-Mails kein Spam

Focus-Money sieht Recht der Presse zur Informationsbeschaffung gestärkt. Journalisten dürfen E-Mails für ihre Recherche-Anfragen versenden, so ein Urteil des Münchener Landgerichts I. Die Wirtschaftsredaktion Focus-Money hatte an über 9.000 Steuerberatungskanzleien eine Befragungs-E-Mail gesandt und fing sich dafür von einer Kanzlei eine Unterlassungsklage ein.

Auktionsplattform für Sicherheitslücken

Zero-Day-Exploit für Windows Vista soll angeblich 50.000,- US-Dollar kosten. Trend Micro hat laut eWeek eine Versteigerungsplattform für Sicherheitslücken entdeckt. Angeblich 50.000,- US-Dollar werden dort für einen so genannten Zero-Day-Exploit für Windows Vista gefordert, also Code, mit dem sich eine noch nicht gepatchte Sicherheitslücke ausnutzen lässt, für die bisher kein Patch existiert.

Neu aufgelegt: Inoffizielle Patch-Pakete für Windows

Update-Pakete von Winboard.org, Winhelpline.de und WinFuture.de. Bereits am Dezember-Patch-Day haben Winboard.org und WinFuture.de erste inoffizielle Patch-Pakete für Windows angeboten. Nun stehen die Patch-Sammlungen für alle Windows-Ausführungen bereit und Winhelpline hat als dritter deutscher Anbieter solcher Patch-Pakete nachgezogen. Die Patch-Sammlungen enthalten die in diesem Monat veröffentlichten Sicherheits-Patches für Windows, den Internet Explorer, Outlook Express und den Windows Media Player.

EU-Frequenz-Harmonisierung für kleine drahtlose Geräte

Damit der Garagentoröffner im Ausland nicht aus dem Tritt kommt. Die EU-Kommission will eine europaweite Harmonisierung der Frequenzbänder vorantreiben, die von drahtlosen Geräten des täglichen Gebrauchs genutzt werden. Dazu gehören so banale Dinge wie Garagentoröffner, Alarmanlagen, Baby-Überwachung, schnurlose Kopfhörer, aber auch RFID-Etiketten.

Strato: Filter erkennt Bilder-Spam

Kooperation mit der Humboldt-Universität. Der Internetdienstleister Strato verwendet so genanntes Fingerprinting, um zuverlässig auch Spam-Botschaften zu erkennen, die statt mit Text mit Bildern versehen sind. Das von der Berliner Humboldt-Universität entwickelte Verfahren erkennt gleichartige Bilder in E-Mail-Nachrichten und merkt so anhand der für Spam-Botschaften großen Menge, dass es sich hierbei um nicht erwünschte E-Mail-Werbung handelt und sortiert diese entsprechend aus.

Schadcode für noch ein Word-Sicherheitsleck

Drittes offenes Word-Sicherheitsloch in diesem Monat. Microsoft hat gerade seinen Patch-Day absolviert, da taucht eine dritte Sicherheitslücke in Word auf. Hierfür wurde bereits Schadcode entdeckt, der sich das Sicherheitsloch zunutze macht. Somit wurden in diesem Monat bislang drei Sicherheitslücken in Word bekannt, die Microsoft bisher nicht geschlossen hat.

RFID-Sender in Auto-Kennzeichen zur (Diebstahl-) Überwachung

Malaysia führt funkende Kennzeichen ein. In Malaysia werden jeden Tag rund 30 Fahrzeuge gestohlen, die meisten davon aus dem gehobenen Preissegment. Mit RFID-Tags in den Kennzeichen neu zugelassener Fahrzeuge will das Land die Fahrzeuge nun automatisch erfassen. Wie die New Strait Times aus Malaysia berichtet, sollen dazu die winzigen Mikrosender in versiegelte Kennzeichen eingebettet werden. Sie enthalten Informationen über den Halter und das Fahrzeug.
Die Golem Newsletter : Das Wichtigste für Techies und IT-Leader auf einen Blick. Jetzt abonnieren

PHP-Sicherheit: Stefan Esser wirft hin

Sicherheitsexperte verlässt das PHP Security Response Team. Stefan Esser kehrt dem PHP Security Response Team den Rücken. Der Sicherheitsexperte hat genug. Seine Versuche, PHP von innen sicherer zu machen, seien vergeblich gewesen. Künftig werde er Sicherheitslücken in PHP auch dann veröffentlichen, wenn es noch keinen Patch gebe.

Patches für Internet Explorer und Windows Media Player

Sicherheitslücken in Windows und Outlook Express. Am Patch-Day für den Monat Dezember 2006 korrigiert Microsoft Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer, in Outlook Express, im Windows Media Player und in Visual Studio. In vielen der Fälle können diese Sicherheitslecks zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden, so dass sich Fremde eine umfassende Kontrolle über andere Systeme verschaffen können.

Einbruch in Server der Universität Kalifornien

Rund 800.000 Personen werden vorsorglich gewarnt. Ein Eindringling in einen Server der Universität Kalifornien in Los Angeles (UCLA) hatte Zugriff auf die Daten von rund 800.000 Personen, warnt die Universität. Die gehackte Datenbank enthält persönliche Informationen zu ehemaligen und aktuellen Studenten der Universität sowie Mitarbeitern, Bewerbern und deren Eltern.

Word - Weiteres Sicherheitsleck wird ausgenutzt

Kein Patch für diesen Monat geplant? Mitte vergangener Woche wurde Schadcode für eine neue Sicherheitslücke in Word ausgemacht, der sich aktiv im Internet verbreitet. Auch für ein weiteres Word-Sicherheitsloch wurde nun Schadcode gefunden, über den sich ein Angreifer eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen kann. Bisher ist für beide Sicherheitslecks kein Patch in Sicht.

Madwifi erlaubt Code-Einschleusung

Update für Linux-WLAN-Treiber bereits verfügbar. Der Linux-Treiber "Madwifi" für WLAN-Karten mit Atheros-Chip enthält eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, über eine drahtlose Verbindung Schadcode einzuschleusen und auf dem betroffenen System im Kernel-Space auszuführen. Verantwortlich dafür sind Buffer Overflows in Funktionen des Treibers. Ein Update steht bereits zur Verfügung.

Microsoft nimmt Windows-Sicherheitslücken ins Visier

Sicherheitsleck in Word bleibt weiter offen. Am allmonatlichen Patch-Day korrigiert Microsoft im Dezember 2006 mehrere Sicherheitslücken in Windows und kümmert sich um Visual Studio. Das jüngst bekannt gewordene Sicherheitsleck in Word lässt Redmond hingegen außen vor und veröffentlicht vorerst keinen Patch. Und das, obwohl Schadcode diese Sicherheitslücke bereits aktiv ausnutzt.

Sicherheitsleck im Windows Media Player

Angreifer können beliebigen Code ausführen. In Microsofts Windows Media Player wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, über die Angreifer beliebigen Code ausführen können. Dazu muss ein Opfer nur dazu gebracht werden, eine manipulierte ASX-Playlisten-Datei zu öffnen. Bisher gibt es keinen Patch zur Abhilfe.

Sicherheitsleck im Adobe Reader gestopft

Fehlerhaftes ActiveX-Control erlaubt Ausführung von Programmcode. Im Adobe Reader 7.0.x steckt ein Sicherheitsloch, wenn PDF-Dokumente per ActiveX-Control im Internet Explorer geöffnet werden. Angreifer können darüber Code ausführen und nun hat Adobe eine Abhilfe nachgereicht, nachdem als Überbrückungslösung die Löschung der betreffenden ActiveX-Controls empfohlen wurde.

Schadcode nutzt Sicherheitslücke in Word

Noch kein Patch-Termin genannt. Microsoft warnt vor einem Sicherheitsloch in Word, das bereits aktiv von Schadcode ausgenutzt wird. Werden entsprechend präparierte Dateien geöffnet, können Angreifer beliebigen Code ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen. Wann ein Patch erscheint, ist nicht bekannt.

BOSS 2.0 - BSI aktualisiert freie Netzwerk-Sicherheits-CD

Verbesserte, kostenlose Software zur organisationsweiten Sicherheitsüberprüfung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Version 2.0 seiner "BSI OSS Security Suite" (BOSS) getauften, als Open Source freigegebenen Prüfsoftware für Netzwerksicherheit veröffentlicht. Neben Netzwerk-Sicherheitsaudits ermöglicht BOSS V 2.0 jetzt auch die zentrale Verteilung und Konfiguration der Sicherheitssoftware auf den Linux-Clients im Netzwerk.

studiVZ verspricht Belohnung für Sicherheitslücken (Update)

Studentenportal am Donnerstag wegen eines neuen XSS-Angriffs offline. Die Pannenserie von kleinen und großen Problemen und Sicherheitslücken beim Studentenportal studiVZ reißt nicht ab. Nun verspricht studiVZ eine Belohnung von 256 Euro, wenn jemand Sicherheitslücken im Portal meldet. Parallel zu der Ankündigung ging studiVZ wegen eines erneuten XSS-Angriffs offline.

Notebooks werden bei USA-Einreise gefilzt

Verschlüsselung kein Allheilmittel. US-amerikanische Zoll- und Einwanderungsbeamte haben das Recht, Notebooks sowie andere Datenträger ohne Angabe von Gründen näher zu untersuchen oder ganz zu beschlagnahmen. Dies berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des Congressional Research Service an den US-Kongress. Auch in Asien ist dies möglich.

PSP-Hacker Dark_AleX will aufhören

Enttäuscht von Betrüger, der PSP-schrottende Firmware anbietet. Der Hacker Dark_AleX ist PSP-Besitzern mit Faible für Homebrew-Software vor allem für seine modifizierten Firmware-Versionen ein Begriff. Nun will er aufhören, da jemand seinen Namen missbrauchte, um anderen die PSPs mit falschen Firmware-Dateien kaputtzumachen.

Adware für MacOS X

Einfache Installation von System-Bibliotheken wird ausgenutzt. F-Secure hat nach eigenen Angaben ein Adware-Programm für MacOS X zugespielt bekommen. Theoretisch sei es möglich, die Software unbemerkt auf einem Rechner zu installieren und in nahezu jede Applikation einzuklinken.

EU ruft zum Kampf gegen Spam, Späh- und Schadsoftware auf

Mitgliedsstaaten sollten wirksamere Maßnahmen ergreifen. Die Europäische Kommission will den Kampf gegen Computerübel deutlich ausweiten. Sie ruft deshalb die Regierungen der Mitgliedsländer auf, energischer gegen Spam, Späh- und Schadsoftware anzutreten. Zwar sei innerhalb der EU Spam verboten, doch leiden die Anwender immer noch stark an illegalen Online-Aktivitäten aus den Mitgliedsländern und aus dem EU-Ausland.

Zune: DRM und Massenspeicher-Sperre ausgetrickst

Microsoft-Player durch Änderung an der Windows-Registry aufgepeppt. Die in den USA bereits erhältliche iPod-Alternative "Zune" von Microsoft lässt sich ab Werk nur mit der mitgelieferten Software mit Daten füllen. Zudem landen unter den Playern per WLAN getauschte Dateien in einem DRM-Korsett. Dieser Schutz ist jedoch kinderleicht auszuhebeln, wie eine US-Website nun herausgefunden hat.

Klage wegen Unregelmäßigkeiten bei Premiere-Kündigungen

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen den Bezahlsender Premiere wegen Betrugsverdachts bei der Behandlung von Abo-Kündigungen aufgenommen. Hintergrund ist eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Hamburg. Wer den Abo-Vertrag kündigt, muss die Smartcard zurücksenden. Premiere behauptete nach Angaben der Verbraucherschützer besonders häufig, dass die zurückgeschickten Karten nicht angekommen seien und fordere Schadensersatz.

Grüne wollen Spam zur Ordnungswidrigkeit machen

Verbraucherschutz soll beim Telemediengesetz berücksichtigt werden. Bündnis 90/Die Grünen verlangen von der Bundesregierung, auch Verbraucherschutz-Interessen beim geplanten Telemediengesetz zu berücksichtigen. Zwar werde die Zusammenführung der Regelwerke für Tele- und Mediendienste zu mehr Einheitlichkeit und besserer Übersichtlichkeit führen, doch solle die Verfolgung von Spam-Untaten verbessert werden.

Fehler im Kennwort-Manager von Firefox 2.0

Angreifer können Zugangsdaten ausspähen. Im Kennwort-Manager von Firefox 2.0 steckt ein Programmfehler, über den Angreifer Zugangsdaten abgreifen können. Entsprechende Angriffe sollen bereits über gefälschte MySpace-Seiten laufen. Der Fehler liegt darin, dass der Kennwort-Manager nicht prüft, ob die Daten das richtige Ziel erreichen.

Neue Versionen von AVG Anti-Virus für Linux

Software ist auch für FreeBSD erhältlich. Grisoft hat einige seiner Anti-Viren-Produkte für Linux und FreeBSD neu aufgelegt. Dabei sind sowohl Server- als auch Desktop-Versionen verfügbar, die also nicht nur E-Mails filtern, sondern auch Nutzer der freien Betriebssysteme direkt schützen sollen.

GNU Privacy Guard in Version 2 veröffentlicht

GnuPG 2.0 setzt auf eine neue, modulare Architektur. Der GNU Privacy Guard, kurz GnuPG, ist in der Version 2.0 erschienen. Mit der OpenPGP- und S/MIME-konformen Software lassen sich Daten verschlüsseln und digitale Signaturen erzeugen. Zudem stellt GnuPG ein Framework zur Public-Key-Kryptographie dar - samt Schlüsselverwaltung - und kann den SSH-Agent auf Wunsch komplett ersetzen. Dabei bringt die neue Version eine modulare Architektur mit.

Sicherheits-Patches für Windows und Internet Explorer

Microsoft schließt auch Sicherheitslücke in Adobes Flash-Player. Am Patch-Day vom November 2006 beseitigt Microsoft Sicherheitslücken in Windows sowie dem Internet Explorer. Einige der von Redmond der Windows-Plattform zugeschriebenen Sicherheitslücken betreffen aber eher den Browser aus Seattle, weil sich darüber Programmcode ausführen lässt. Zudem korrigiert Microsoft am diesmonatigen Patch-Day mehrere Sicherheitslücken in Adobes Flash-Player.

Microsofts kostenloser Spyware-Töter in Deutsch da

Windows Defender bekämpft Spyware, Rootkits und Keylogger. Nachdem Microsoft Ende Oktober 2006 die Beta-Phase des AntiSpyware-Werkzeugs Windows Defender für englischsprachige Nutzer beendet hat, steht die Software nun auch als deutsche Final zur Verfügung. Das AntiSpyware-Werkzeug soll Spyware, Rootkits und Keylogger ausfindig machen sowie eliminieren können und ist mit einem Pop-up-Blocker für den Internet Explorer 6 ausgestattet.

Windows-Patches im Anflug

Sicherheits-Patch für bekanntes Sicherheitsloch angekündigt. Noch in diesem Monat will Microsoft vermutlich das Anfang November 2006 bekannt gewordene Sicherheitsloch in den XML Core Services schließen. Zudem sind für den diesmonatigen Patch-Day fünf Updates für Windows geplant.
undefined

Mozilla-Nachfolger SeaMonkey 1.1 erreicht Beta-Status

Sicherheits-Update für SeaMonkey 1.x verfügbar. Die Arbeiten an der Browser-Suite SeaMonkey 1.1 schreiten voran. Die Entwickler haben nach der Alpha-Version nun eine Beta veröffentlicht, die vor allem Fehlerkorrekturen enthält. Außerdem steht nach Erscheinen von Firefox und Thunderbird 1.5.0.8 nun auch SeaMonkey in der Version 1.0.6 bereit, die einige Sicherheitslücken schließt.

Sicherheits-Updates für Firefox und Thunderbird

Neue Versionen schließen Sicherheitslücken in Firefox 1.5 und Thunderbird 1.5. Mit Firefox 1.5.0.8 und Thunderbird 1.5.0.8 wurden Sicherheits-Updates für die beiden Mozilla-Applikationen veröffentlicht. Diese schließen eine Reihe von Sicherheitslücken und sollen die Stabilität der Produkte allgemein verbessern. Neue Funktionen gibt es daher nicht.

FDP: Vorratsdatenspeicherung wird nicht verfassungsgemäß

Kritik: Bundesjustizministerium steuert in Verfassungskonflikt. Nachdem durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) das Urteil des Landgerichts Darmstadt endgültig rechtskräftig wurde, nach dem T-Online die Internetverbindungsdaten eines Privatmannes nicht speichern darf, hat nun Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die geplante Vorratsdatenspeicherung als rechtlich nicht haltbar bezeichnet.

Schadcode auf gefälschter Wikipedia-Webseite (Update 3)

Spam-E-Mails verleiten Nutzer zum Download von Dateien. Seit dem heutigen 7. November 2006 macht eine deutschsprachige Spam-E-Mail die Runde, die auf eine nachgebaute Wikipedia-Webseite verweist. Mit Hilfe des E-Mail-Textes sollen Opfer dazu verleitet werden, einen vermeintlichen Windows-Patch herunterzuladen und zu installieren. Diese Dateien könnten Schadcode enthalten, aber bislang gibt es dafür keine Bestätigung.

Sicherheitsaudits für PHP-Applikationen

Chorizo nun auch in einer Intranet-Variante erhältlich. Mit Sicherheitsaudits für PHP-Applikationen will Mayflower die Sicherheit entsprechender Software erhöhen. Zugleich stellt das Münchner Softwarehaus auch eine Intranet-Version seines Security Scanners Chorizo! vor.

Datenschützer spricht offen vom Weg in den Überwachungsstaat

Anti-Terror-Datei verknüpft IT von Nachrichtendiensten und Polizei. Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, hat anlässlich der öffentlichen Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages zur Anti-Terror-Datei und zum Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz in ungewöhnlich offener Form erklärt, dass das Gesetzesvorhaben einen weiteren Schritt auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft darstelle.

La Fonera: Subventionierter WLAN-Router wurde gehackt

Sicherheitslücke macht Zweckentfremdung möglich. Mit La Fonera stellt der WLAN-Anbieter Fon im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion einen WLAN-DSL-Router kostenlos gegen das Versprechen zur Verfügung, Dritten die eigene DSL-Leitung zur Nutzung mit anzubieten, um damit letztlich den Telekom-Hotspots Konkurrenz zu machen. Zwei deutsche Studenten haben es nun geschafft, den La Fonera zu hacken - kurz vor der Verlängerung der Fon-Aktion bis zum 8. November 2006.

Code nutzt Sicherheitsloch in ActiveX-Control aus

Sicherheitsleck in Windows-Komponente. In dem ActiveX-Control XMLHTTP steckt ein Sicherheitsloch, das zur Ausführung von Programmcode missbraucht werden kann und bereits durch einen aktiven Angriff verwendet wird. Der Fehler betrifft zahlreiche Windows-Plattformen und kann von Angreifern etwa durch die Bereitstellung einer präparierten Webseite ausgenutzt werden. Noch gibt es keinen Patch zur Abhilfe.

Internet Explorer: Schadcode nutzt Sicherheitsloch aus

Angreifer kann beliebigen Programmcode ausführen. Im Internet Explorer 6 wurde eine neue Sicherheitslücke gefunden, für die bereits Schadcode im Internet aufgetaucht ist. Angreifer können über das Sicherheitsleck beliebigen Programmcode ausführen, um sich eine umfassende Kontrolle über einen fremden Rechner zu verschaffen. Einen Patch gibt es derzeit nicht, aber der Internet Explorer 7 soll den Fehler nicht mehr aufweisen.

Sicherheitslücke in Visual Studio erlaubt Code-Ausführung

Microsoft plant Patch nach abgeschlossenen Untersuchungen. In einem in Visual Studio 2005 enthaltenen ActiveX-Modul steckt eine Sicherheitslücke, durch die Angreifer über manipulierte Webseiten Code in ein System einschleusen können. Microsoft gibt Anleitungen, wie die Sicherheitslücke vermieden werden kann, ein Patch soll später folgen.

US-Heimatschutzministerium ignoriert RFID-Risiken

Werden Sorgen vor möglichem Missbrauch unter den Tisch gekehrt? RFID-Chips sollten möglichst nicht zu Identifizierung und Verfolgung von Personen eingesetzt werden. Diese Empfehlung gibt ein Unterkomitee des US-Heimatschutzministeriums (DHS), das sich mit den Risiken des RFID-Einsatzes auseinander gesetzt hat. Die Eigenheiten der Technik würden einem unbemerkten Missbrauch Vorschub leisten, so die Autoren eines Datenschutzgutachtens zum Thema RFID. Derweil scheint der breite Einsatz von RFID-Chips in Ausweisen aller Art nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Weiteres Sicherheitsloch im Internet Explorer

Beispiel-Code im Internet veröffentlicht. Im Internet Explorer wurde ein Sicherheitsloch gefunden, das derzeit von Microsoft untersucht wird. Fest steht bislang, dass der Browser durch einen Programmfehler gezielt zum Absturz gebracht werden kann. Möglicherweise lässt sich über das Sicherheitsloch aber auch Programmcode ausführen, womit sich das Risiko erhöhen würde.

Telefon-Spam: Bundesnetzagentur sperrt Rufnummern

78 Rufnummern mit Rechnungslegungs- und Inkassoverbot belegt. Im Rahmen eines umfangreichen Maßnahmenbündels hat die Bundesnetzagentur über 80 Netzbetreibern und Serviceprovidern die Rechnungslegung und das Inkasso für rechtswidrig genutzte Rufnummern untersagt. Eine Vielzahl von Verbrauchern hatte sich bei der Bundesnetzagentur über so genannte Ping-Anrufe und andere Formen von Telefon-Spam beschwert.

Alan Cox: Open Source ist nicht zwangsläufig sicherer

Qualität nur in einigen Projekten vorhanden. Auf der LinuxWorld Expo in London warnte Kernel-Hacker Alan Cox davor, zu glauben, Open-Source-Software sei zwangsläufig sicherer. Es würde viel Geld dafür ausgegeben, um Systeme zu knacken und viele Projekte veröffentlichten alles andere als sichere Software.

Sicherheitsloch in Firefox 2.0

Fehler in Firefox seit August 2006 bekannt. Sowohl die Firefox-Macher als auch Microsoft haben für ihre neuen Browser-Versionen verbesserte Sicherheit versprochen. Doch beide Webbrowser weisen längst bekannte Sicherheitslücken auf, die bislang nicht geschlossen wurden. Das Sicherheitsleck in Firefox 2.0 kann zu einem gezielten Browser-Absturz missbraucht werden. Unbestätigt ist, dass darüber auch Programmcode ausgeführt werden kann.