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Freeware deaktiviert Microsofts Lizenzprüfung (Update)

Tägliche Prüfung der Windows-Lizenz umgehen

Die seit kurzem von Microsoft vorgenommene Prüfung einer Windows-Lizenz kann mit Hilfe einer Freeware deaktiviert werden. Entstanden ist das Werkzeug, um den Datenaustausch zu Microsofts Servern zu unterbinden, was ein Einfallstor für Angreifer sein könnte. Seit einer Weile liefert Microsoft ein Tool an Windows-Nutzer, das fortan täglich die Korrektheit der Windows-Lizenz prüft.

Die kostenlos angebotene Software RemoveWGA schaltet die Microsoft-Applikation komplett ab, die derzeit täglich beim Hochfahren des Rechners die Windows-Lizenz überprüft und dazu Daten nach Redmond übermittelt. Diese Daten enthalten nur Angaben zum Computerhersteller, der verwendeten Sprache und dem Land und es werden keine persönlichen Daten übermittelt, versichert der Softwaregigant. Die Anbieter von RemoveWGA bezweifeln diese Aussage und sehen zudem die Gefahr, dass der Prüfmechanismus für Angriffe missbraucht werden könnte.

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Mit dieser Erklärung wird die Entstehung und der Bedarf für RemoveWGA begründet. Die Freeware prüft, ob das so genannte "Windows Genuine Advantage-Tool" installiert ist und erlaubt die Deinstallation der Software. Zudem überwacht RemoveWGA, ob das Microsoft-Tool erneut installiert wird und informiert dann darüber. RemoveWGA steht ab sofort für Windows XP kostenlos zum Download bereit.

Kurze Zeit nach der Verteilung des Prüfwerkzeugs für Windows-Lizenzen geriet Microsoft damit in die Kritik. Es wurde bemängelt, dass bereits geprüfte Systeme täglich zu Microsoft Kontakt aufnehmen, um die Korrektheit der Windows-Lizenz erneut zu prüfen. Ohne Terminangabe versprach Redmond, die tägliche Prüfung durch ein 14-tägiges Testintervall zu ersetzen. Hat das Werkzeug eine nicht korrekt lizenzierte Windows-Version erkannt, weisen Dialogboxen den Anwender darauf hin. Damit kämpft Redmond verstärkt gegen Softwarefälschungen und Raubkopien.

Bereits seit längerer Zeit werden nicht sicherheitsrelevante Windows-Updates nur noch Anwendern mit korrekt lizenzierten Windows-Versionen zur Verfügung gestellt. Dieser Mechanismus wird von RemoveWGA nicht angerührt, so dass dieser weiterhin seinen Dienst verrichtet. Besitzer einer Raubkopie oder einer gefälschten Windows-Version können in jedem Fall weiterhin Sicherheits-Patches über die Update-Funktion beziehen.

Nachtrag vom 22. Juni 2006 um 14:20 Uhr:
Wer auf den Einsatz der Freeware RemoveWGA verzichten will, kann die tägliche Lizenzprüfung durch Löschung des dazugehörigen Registry-Schlüssels abschalten. Dazu muss der Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\ CurrentVersion\WinLogon\Notify\WGALogon komplett aus der Registry entfernt werden. Alternativ kann die Systemwiederherstellung von Windows XP verwendet werden, um die WGA-Prüfsoftware wieder vom Rechner zu schmeißen. Eine reguläre Deinstallationsroutine hat Microsoft dafür nicht vorgesehen, auch wenn diese Prüfung derzeit auf freiwilliger Basis erfolgt. Falls sich das Prüfwerkzeug erneut installieren will, muss die entsprechende Lizenzvereinbarung abgelehnt werden.


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Caleb 06. Aug 2006

W2k wurde ursprünglich als NT 5 entwickelt. Es war zunächst vorgesehen, W2k bereits als...

Boah... 28. Jun 2006

Und wieder ziehst du eine intelligente, gewitzte Aussage in den Dreck, durch deine...

BSDDaemon 24. Jun 2006

http://linux.cad.de/softwareliste_tech.shtml Prüf es selber... garantiert ist nichts...

BSDDaemon 24. Jun 2006

Es gab bereits Beispiele, dass die prüfung legale Kopien als Raubkopien markiert hat...

peter thaler 23. Jun 2006

ebenso schon bei bei xpy http://xpy.sourceforge.net


Alleskostenlos.ch Blog / 22. Jun 2006

RemoveWGA unterbindet Datenaustausch zu Microsoft

Jan Schejbal / 22. Jun 2006

MS macht dumme Fehler

njus / 22. Jun 2006



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