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Opera 9 korrigiert schweres Sicherheitsleck

Manipulierte JPEG-Bilder gestatten Code-Ausführung. Erst jetzt wurde bekannt, dass die Version 9 von Opera ein schweres Sicherheitsloch im Browser beseitigt. Bereits die Ansicht manipulierter JPEG-Bilder genügt, damit Angreifer beliebigen Programmcode auf einem fremden System ausführen können. Einen Sicherheits-Patch für Opera 8.x gibt es bislang nicht.
/ Ingo Pakalski
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Der Fehler in Opera(öffnet im neuen Fenster) tritt bei der Darstellung von JPEG-Bildern auf, so dass bereits der Besuch einer Webseite genügen kann, um Opfer einer Attacke zu werden. Durch sehr hohe Höhen- und Breitenangaben in einer JPEG-Datei kommt es im Browser zu einem Buffer Overflow. Dieser lässt sich von Angreifern dazu missbrauchen, schadhaften Programmcode zu starten. Das Sicherheitsloch soll in allen Opera-Versionen außer in Opera 9 stecken.

Nutzer von Opera 9 sind von dem Problem nicht mehr betroffen. Wer noch Opera 8.x einsetzt, sollte also möglichst bald auf die aktuelle Fassung wechseln. Bisher gibt es von Opera keinen Patch für die Version 8.x, um dieses Sicherheitsloch zu schließen. Zudem ist nicht zu erwarten, dass der Fehler in Opera 8.x noch korrigiert wird, weil die Norweger üblicherweise keine Sicherheits-Patches für ältere Browser-Versionen bereitstellen.

Ein ungefährliches Sicherheitsloch(öffnet im neuen Fenster) wurde bereits in Opera 9 entdeckt. Durch lange Zeichenketten in HREF-Tags lässt sich der Browser zum Absturz bringen. Die Einschleusung von Programmcode ist darüber allerdings nicht möglich, so dass der Browser bei Bedarf nur neu gestartet werden muss. Da Opera im Falle eines Absturzes schon seit langem alle aufgerufenen Webseiten wieder lädt, kann der Nutzer in einem solchen Fall an der bisherigen Stelle weiterarbeiten.

Ein ausführlicher dreiseitiger Bericht auf Golem.de geht auf die Neuerungen und Veränderungen in Opera 9 ein und erklärt diese.


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