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Sicherheitsloch in PowerPoint

Trojanisches Pferd in chinesischer Sprache. In der vergangenen Woche hatte Symantec ein Trojanisches Pferd entdeckt, das eine bis dato unbekannte Sicherheitslücke in PowerPoint ausnutzt. Das Trojanische Pferd Trojan.PPDropper ist vornehmlich im asiatischen Raum zu finden und hat sich bislang nur wenig verbreitet. Nun bestätigte Microsoft das Sicherheitsloch in PowerPoint und will dieses am August-Patch-Day beseitigen.
/ Ingo Pakalski
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Öffnet ein Anwender das Trojanische Pferd Trojan.PPDropper, das in Form einer manipulierten PowerPoint-Datei daherkommt, kann ein Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. Das System des Opfers gelangt damit unter die Kontrolle des Angreifers. Das besagte Trojanische Pferd versendet sich über eine in chinesischer Sprache gehaltene E-Mail, so dass sich der Schädling vor allem im asiatischen Sprachraum verbreitet.

Die dadurch bekannt gewordene Sicherheitslücke in PowerPoint 2000, 2002 und 2003 hat Microsoft mittlerweile bestätigt. Eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei kann den Speicherbereich zerschießen und so beliebigen Programmcode einschleusen und ausführen. Redmond will dieses Leck am kommenden Patch-Day im August 2006 schließen, ein außerplanmäßiger Patch ist nicht geplant. Als einzige Abhilfe empfiehlt Microsoft bis dahin, keine PowerPoint-Dokumente von nicht vertrauenswürdigen Absendern zu öffnen.


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